Wo ist nur das Jahr geblieben?

Man fragt sich doch manchmal wirklich, wo sie bleibt - die Zeit.
Man fragt sich doch manchmal wirklich, wo sie bleibt – die Zeit.

Man kennt das ja. Es ist noch nicht einmal der letzte Monat des Jahres angebrochen und dennoch fragt man sich – wo ist eigentlich das vergangene Jahr geblieben? Es werden fleißig mit der Familie Wunschlisten für das Weihnachtsfest getauscht (nur für die Kinder und „Kleinigkeiten“) – man schenkt sich ja nichts mehr. Aus dem Alter sind wir raus und es wächst fleißig die nächste Generation nach. Und bei einer so großen Familie reicht bald das Wohnzimmer kaum noch für alle Familienmitglieder – geschweige denn einen ganzen Sack voller Geschenke. Und wieder ist da das gute Gefühl: Weniger ist mehr.

Doch für das Jahr 2013 sollte das nicht zählen. Ein Wahnsinn, wenn ich bedenke, was in den nächsten Wochen noch so alles ansteht, bevor es heißen wird: „6,5,4,3,2,1 – Frohes Neues!“ Urlaube werden geplant, Projekte zum Abschluss gebracht und Verabredungen mit Freunden getroffen, die Weihnachten bei der Familie ein paar Tage bei den Eltern in der Heimat verbringen. Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich wollte doch noch den großen Hausputz machen, aber lohnt sich das denn jetzt noch? Wo man in den nächsten Wochen eh mehr unterwegs als zu Hause ist?

Mal durchfeudeln ist schon drin, aber Fenster putzen? Jetzt? Nee, so ein Quatsch, wird ja eh schon so schnell dunkel, da hat man von den sauberen Fenstern eh nicht viel. Also zumindest diese Aktion wird verlegt auf nächstes Frühjahr. Das Altpapier wird auch immer mehr. Hat eben keiner Lust im Dunkeln zum Container zu traben. Mal gut, dass wir uns wenigstens Weihnachten nicht so viel schenken, dann gibt es wenigstens keine Geschenkpapierflut und so viele Konsumkartons.

Das Schönste an diesen dunklen Wochen ist ja ohnehin einfach mal in die Sauna zu fahren und dort das Altpapier und die Fenster zu ignorieren und sich einfach mal darauf zu konzentrieren, flach zu atmen, wenn der heiße Aufguss durch den Raum gefächert wird. Fußbad, Massagezimmer und Ruheraum sind die goldenen Orte, an die man sich zu dieser Zeit zurückziehen sollte. Und für das Immunsystem ist es auch noch gut. Volltreffer! In diesem Sinne mach ich mir jetzt eine Wärmflasche. Die Sauna für den Sonntagabend sozusagen. Schließlich gibt es gleich Tatort und dann kann morgen früh die neue Woche beginnen. Bis dahin werde ich keinen Gedanken an die Fenster oder den Papierstapel in der Küche verschwenden. – Versprochen.

Bild: Von twicepix unter CC-Lizenz veröffentlicht.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Tipps für Amsterdam

Veröffentlicht von Moyann_Brenn unter CC-Lizenz.
Veröffentlicht von Moyann_Brenn unter CC-Lizenz.

Obwohl ich erst 2012 in Amsterdam war, kann ich kaum sagen, dass es ein wirklicher Besuch war, sondern eigentlich nur ein Landen und wieder Abfliegen. Mein tatsächlicher Aufenthalt in der Stadt mit den vielen Grachten liegt bereits länger zurück. Dennoch gibt es Klassiker, die immer wieder sehenswert sind und mit der aktuellen Kampagne iamsterdam zeigt die Stadt sich von ihrer besten Seite. Hier ein kleiner Videobeweis:

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Kochtipps: Vietnamesisches Festessen mit Uyen Luu

„Sie wollte nicht, dass wir vergessen, woher wir kommen.“ So beschreibt die Foodbloggerin und gebürtige Vietnamesin Uyen Luu, wie ihre Mutter sie auf den Weg brachte, weiterhin vietnamesisch nicht nur zu essen, sondern auch selbst zu kochen. Sie und ihre Familie zogen nach England als sie selbst gerade einmal fünf Jahre alt war und seit dem hat sie viele Gerichte von ihrer Mutter gelernt. Bei jedem Urlaub in der alten Heimat kommen neue Dinge hinzu und so hat sie gerade erst ihr erstes Kochbuch veröffentlicht.

Uyen Luu in Aktion
Uyen Luu in Aktion

In dem Video könnt ihr sehen, was es braucht, ein vietnamesisches Essen für ein Fest mit Freunden zu zubereiten und während ich mir diesen Film das allererste Mal anschaute dachte ich nur: Wow, kochen hat in Vietnam scheinbar einen komplett anderen Stellenwert, als in meiner eigenen Küche. Stehe ich da eine Stunde am Herd ist das schon lang und in meinem straffen Zeitplan zwischen Redaktion und Kundentermin meist nur am Wochenende machbar. Wenn überhaupt. Aber Uyen Luu dagegen benötigt für die Vorbereitungen von 9 Uhr morgens bis kurz vor Ankunft der Gäste um halb acht abends. Wow!

Der Film zum Essen

Genießt den Film und wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja auch mal nach einem der Gerichte aus dem neuen Buch kochen. Bis jetzt ist es ausschließlich auf Englisch erschienen. Viel Spaß!

Zum Blog: www.uyenluu.com

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