Mein Erfahrungsbericht: Urlaub in Barcelona am Strand

Wer Urlaub in Barcelona am Strand und in der City machen möchte, dem kann ich Folgendes empfehlen. Genieße die Stadt in vollen Zügen, möchtest Du die Segrada Familia besuchen, musst Du im Juni beispielsweise verdammt früh aufstehen oder/und vier bis sechs Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.

Steht man allerdings mit Freunden in der Schlange oder ist besser noch sogar im Februar in der catalanischen Hauptstadt, so geht die Wartezeit schneller rum und dauert auch insgesamt nicht so lange. Barcelona zu entdecken, macht einfach unglaublich Spaß. Ganz gleich, ob Du auf dem Weg zu einer touristischen Gegend bist wie dem Parc Guell oder die Architektur Gaudis nur im Vorbeigehen siehst – mir hat Barcelona geholfen, den Moment wahrzunehmen und auch unterwegs die Augen offen zu halten.

Viel zu häufig bin ich von selektiver Wahrnehmung geprägt und wenn ich nun mal nach dem nächsten Mercadona suche, kann man doch trotzdem die Meeresluft wahrnehmen, die herübergeweht kommt. Denn selbst wenn Barcelona eine trubelige Großstadt ist, so ist die Mentalität der Menschen hier oftmals sehr relaxed.

Da kann man dann auch getrost auf das Szenecafé verzichten, das in dem trendigen Stadtführer als „the place to be“ angekündigt ist, die Bedienung allerdings zu chic ist, um eine einfache Bestellung aufzunehmen. Dann kauf Dir lieber ein Eis aus der Orxateria (hergestellt aus Mandelmilch) und schau Dir das Straßentheater an, das noch dazu wesentlich interessanter ist.

Überhaupt spielt sich hier alles auf der Straße ab. Ob das nun daran liegt, dass das Wetter hier einfach (fast) immer besser ist, oder die meisten Wohnungen hier nicht so besonders groß sind und somit kaum mehr als sechs Leute beherbergen können, weiß ich nicht genau. Aber gefallen hat es mir sehr gut.

Geht man abends durch die Straßen, stehen um die meisten Bars Gruppen von Freunden, die miteinander quatschen und sich mit einem Rotweinglas in der Hand von der Party letzten Samstag erzählen. Und selbst wenn man nur einen Bruchteil mitbekommt, hat man das Gefühl dazuzugehören.

Mein Artikel müsste eigentlich lauten: Urlaub in Barcelona UND am Strand, denn obwohl ich am Strand in Barcelona war, habe ich meinen eigentlichen Badeurlaub weiter im Norden kurz vor der französischen Grenze verbracht. In L’Armentera wohnen zwar keine hippen Szenegänger dafür aber überwiegend ältere Generationen, die sich hier entweder zur Ruhe gestezt haben oder schon früh ein Ferienhaus zugelegt haben, dass sie jetzt mit ihren Familien nutzen.

Dazu kommen die Touris die sich entweder aus Familien mit Kindern oder Babys zusammensetzen oder Schwule, die inoffiziell einen eigenen Gay Strand haben, was ich so aber nicht bestätigen kann. Mietet man sich an der sogenannten Costa Brava ein Zimmer oder eine Wohnung, kann man auf drei Wegen dorthin kommen, falls man in Barcelona mit dem Flieger gelandet ist: Erste Option: Mit dem Mietwagen: Sehr zu empfehlen, da man dann auch gut von der Bleibe an der Costa Brava zum Strand fahren kann.

Allerdings muss man ein wirklich guter Autofahrer sein – bei mir endete das fast mit einem Heulkrampf, weil wir aus dem siebenspurigen Kreisel nicht mehr rausgekommen sind, dabei saß ich noch nicht mal selbst am Steuer. (Kurz zur Problematik: Die äußeren Spuren biegen immer ab, also raus aus dem Kreisel, um die Beschilderung lesen zu können, muss man allerdings schon mal etwas rüber fahren…)

Option zwei von Barcelona nach L’Armentera zu kommen: Mit dem Zug und anschließend mit dem Linienbus (oder wie wir mit dem Taxi) weiter. Problem hierbei: Hunde sind im Bus nicht erlaubt. Ansonsten kann man auch mit einem Transferbus die komplette Strecke fahren, womit ich bisher aber keine Erfahrung habe.

Ist man erstmal am Strand angekommen, merkt man, dass sich die Anreise gelohnt hat, der Strand ist wunderbar, weißer Sand und es gibt kaum Leute insbesondere im Juni nicht, wenn in Spanien die Ferien noch nicht angefangen haben. Der etwas andere Vorteil, wenn man nicht unbedingt auf gut besuchte Strandbars setzt: Hier kann man seinen Strandurlaub besonders günstig erleben.

Mit einer eigenen Ferienwohnung (statt Hotel) zählt man ja meist zu den Selbsversorgern und kann somit hier ziemlich kostengünstig seinen Urlaub bestreiten – besonders wenn man mit mehreren Personen oder einer großen Familie reist. Viele denken jetzt: Aber im Urlaub will ich doch nicht selber kochen und dann noch den Abwasch machen!

Dazu kann ich nur empfehlen: Einfach den Grill anwerfen – und viele Ferienwohnungen haben mittlerweile auch Geschirrspüler 😉 Also: Gerade für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Urlaub an der Costa Brava Spaniens, der vergleichsweise sehr günstig ausfallen kann.

Ist man ein paar Tage länger vor Ort, so kann ich nur empfehlen, auch Ausflüge nach Roses und L’Escala zu machen – diese Touriorte haben auch gute Restaurants und man kann direkt am steinigen Ufer im Fakelschein zu Abend essen – für den romantischen Teil des Urlaubs.

Gedeckter Tisch.
Gedeckter Tisch.
Drachensteigen lassen an der Costa Brava.
Drachen steigen lassen an der Costa Brava.
Fischmarkt.
Fischmarkt.
Gegrillte Gambas.
Gegrillte Gambas.
Gambas marinieren.
Gambas marinieren.
Grillgut.
Grillgut.
Spieße in Warteschleife.
Spieße in Warteschleife.
Plakatieren verboten!
Plakatieren verboten!
markt-frauen-barcelona
Retro! Hier kann man noch ordentliche Stofftaschentücher kaufen.
Markthalle in Barcelona - Bikinis bitte draueßn bleiben.
Markthalle in Barcelona – Bikinis bitte draueßn bleiben.
Mit Hund unterwegs.
Mit Hund unterwegs.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Im Park Güell.
Im Park Güell.
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Blick vom Park Güell aufs Meer.
segrada-familia
Segrada Familia – die ewige Baustelle.
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Kunst in klein.
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Patisserie in L’Armentera.
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Alle wollen Baden!
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Drachen im Juni.
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Straßentheater in Barcelona.
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Kartoffeln plus Estrella.

All pictures: Copyright by Marni Alves.

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Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Ab in die Schweiz zum Schlitteln! Der Titlis ruft

Auch wenn es in Deutschland nicht so viel Schnee zum Rodeln gibt, kann man schnell und ziemlich sicher an ausreichend Schnee und eine ordentliche Steigung kommen: Indem man in die Schweiz fährt. Je nachdem, ob man in Hamburg oder in München wohnt, kann man innerhalb weniger oder ein paar Stunden mehr dort ankommen.

Da ich aus Niedersachsen starte und keine Lust habe, mich stundenlang hinters Steuer zu quetschen, geht es mit dem ICE direkt durch nach Basel und von dort mit dem Leihwagen weiter nach Luzern. Nachdem der Zug uns sicher und ohne Verspätung in den Süden gebracht hat, dauert es vielleicht fünf Minuten zu Fuß, bis man bei der Autovermietung seines Vertrauens angelangt ist. Mit unserem Mietwagen geht es dann weiter und wir freuen uns schon auf unseren ersten Abend bei unseren Schweizer Verwandten.

In Luzern haben wir also unsere Unterkunft und machen uns bereits am nächsten Morgen auf nach Engelberg zum Titlis. Da wir eine Woche für den Urlaub und drei bis vier Tage für „den Berg“ eingeplant haben, ich aber noch nie auf Skiern gestanden habe, entscheiden wir uns dafür, mit einem sanften Einstieg – dem Schlitteln oder in Deutschland als Rodeln bekannt, anzufangen. Dabei fallen mir zu Beginn gleich zwei Unterschiede auf: Erstens muss man nicht, wie ich es noch aus Kindertagen kenne, mit dem Schlitten im Anschlag nach erfolgreicher Tour wieder den ganzen Berg hinauflaufen. Und zweitens: Der Berg ist viel steiler! Daraus ergibt sich dann wohl auch erstens…

Man bucht sich einfach einen Schlittelpass und kann mit diesem dann die Lifte benutzen und je nach Schlittelbahn nimmt man seinen Schlitten in den (Gondel-)Lift mithinein oder gibt ihn unten ab, fährt mit dem (Sessel-)Lift wieder hoch, wo dann schon wieder neue Schlitten warten. Die Abfahrten sind recht unterschiedlich: Auf dem Titlis ist die Rodelbahn 3,5 Kilometer lang und zum Teil recht sanft, so dass man auch mal ein Stück zu Fuß gehen kann/muss. Also somit auch gut geeignet für Familien mit Kleinkindern.

Die Rodelbahn in Melchsee Frutt sieht dagegen ganz anders aus – sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. So ist die Bahn nicht nur 8 Kilometer lang bis zur Stöckalp, sondern zum Teil auch so steil (insgesamt 800 Höhenmeter), dass ich dacht: Nee, da fährst Du jetzt nicht runter. Auch das mit dem Lenken sollte man sich lieber schnell beibringen, damit man bei den Serpentinen keinen Abgang über den Wegesrand hinaus macht. Allerdings macht das Rodeln hier süchtig. Und aus diesem Grund werde ich hier nicht das letzte Mal gefahren sein und wer weiß – vielleicht beim nächsten Mal ja auf richtigen Skiern?!

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Der Löwe bewacht den Eingang des Gletscherparks in Luzern.
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Gestein an dem man die Arbeit des Gletschers ablesen kann.
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Gletscherkessel, an dem man die Schleifwirkung des Gletschers sehen kann.
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Sonnige Piste auf dem Titlis.

 

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Titlis, Engelberg – dank pinker Stöckchen findet hier jeder seinen Wanderweg.
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Goethe war auch schon da – in Luzern.
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Hochnebel in den Alpen. Sonnencreme nicht vergessen!
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Der Sessellift auf dem Titlis.
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Im Gletschergarten gibt es eine tolle Ausstellung, die zeigt, dass hier früher ein Gletscher war – mitten in Luzern! Gefunden wurden die Versteinerungen von einem Eigentümer, der sich eigentlich einen Weinkeller anlegen wollte. Stattdessen hat er dann den Gletschergarten anlegen lassen.
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Blick auf Luzern vom Aussichtsturm im Gletschergarten.
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Wer Lust hat, kann hier auch das Paragliding testen.
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Einer der vielen kleinen Marktplätze in Luzern – kein marktplatz ohne seine Tourigruppe 😉
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Der Ratskeller in Luzern.
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Ich so vor der Reuss.
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Schnell noch die Mütze richten und dann ab auf den Schlitten geschwungen.
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Kleine Schlittelpause.
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Ohne Sonnenbrille geht da nichts.
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Okax, also wie genau funktioniert das jetzt?

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Indisch essen in Berlin Mitte: Amrit in der Ebertstraße / Ecke Potsdamer Platz

Ein köstliches Essen im Amrit in der Ebertstraße 14 Berlin.
Ein köstliches Essen im Amrit in der Ebertstraße 14 Berlin.

Eins vorweg: Ich finde indisches Essen einfach klasse. Besonders das Papadam, dieses feine Fladengebäck aus Linsenmehl, das so leicht und chipsartig daher kommt, hat es mir angetan. Als Hauptgang dann fluffigen Reis und Lamm oder Hühnchen in einer leckeren Soße dazu und der Abend ist perfekt.

Als ich währen der Berlinale in Berlin (wo sonst?) war habe ich diesen feinen Inder in der Ebertstraße 14 / Voßstraße beim Potsdamer Platz entdeckt. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Geldautomaten in der Nähe des Hotels und daher musste ich auf dem Hinweg dem netten Mann am Eingang auch erstmal abwinken, aber auf dem Rückweg hab ich mich gleich hineinführen lassen.

Das Restaurant ist sehr groß und sehr schön eingerichtet. Mir gefällt die Farbzusammenstellung von Beige, Gelb und Orange, die sehr natürlich aussieht und nicht zu grell. Besonders die wundervolle Beleuchtung lässt das große Restaurant sehr gemütlich wirken.
Der Service ist ausgezeichnet und sehr freundlich.

Als wir dort waren, gabe es eine Cocktail-Happy-Hour, und ich kann sagen, dass die alkoholfreien Cocktails köstlich sind. Das Essen wurde bald gebracht und ich würde mich manchmal, wenn ich daran denke am liebsten schnell wieder zurück ins Amrit beamen, um mir das Gleiche noch einmal zu bestellen. Köstlich!

Wenn ihr in Berlin Mitte seid oder aber in Schöneberg oder Kreuzberg kann ich euch nur empfehlen, im Amrit oder Mirchi einmal essen zu gehen: www.amrit.de

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