48 Stunden in Amsterdam / Top 5 Orte zum Shoppen, Staunen und Speisen

Amsterdam ist großartig. An dieser Stelle ist eigentlich schon alles gesagt. Eigentlich. Denn, wer schon mal im „Venedig des Nordens“ (Zitat Reiseführer) war, dem muss man es nicht sagen – aber wer noch nicht in hier war, dem kann man es nicht oft genug sagen: Amsterdam ist großartig und man will nach dem ersten Mal einfach immer wieder herkommen. – Hier meine Tipps für euren Besuch.

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Zugegebener Weise habe ich dies ein wenig vergessen. War ich das erste Mal mit 19 in Amsterdam und das letzte Mal vor zwei Jahren und da auch nur zum Umsteigen in Schiphol (das zählt somit nicht wirklich). Jetzt bin ich aber absolut begeistert und habe große Lust, schon bald wieder zurückzukehren.

Anreise

Bus, Bahn, Flieger oder Auto – viele Wege führen von Deutschland nach Amsterdam. Ich selbst bin mit dem Zug, dem Bus und per Flugzeug bereits nach Amsterdam gereist und jede einzelne Möglichkeit bietet seine Vor- und Nachteile.

Es ist eine persönliche Entscheidung und es kommt auch ein bißchen drauf an, was man vor hat. Da ich letztes Wochenende mit dem Bus hin- und zurückgefahren bin weiß ich den Vorteil des Platzes zu schätzen. Niemand meckert, weil man zuviel Käse im Handgepäck hat – super!

Übernachten

Wir waren im NH Hotel Amsterdam Zuid untergebracht, was ein sehr gutes Hotel ist, allerdings etwa 5 Kilometer vom Zentrum entfernt liegt. Da unser Busfahrer alle unsere Wege-Wünsche erfüllte und stets pünktlich zur Stelle war, hatten wir einen unschlagbaren Vorteil.

Wäre ich alleine dort, würde ich versuchen zentrumsnah unterzukommen – allerdings kann man sich dann sicherlich auch auf mehr Partypeople im Hotel einstellen.

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Programm für 48 Stunden

Das Gute an 48 Stunden in Amsterdam: Man kann Vollgas geben. Ganz nach dem Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sollte man immer das machen, was man sich vorgenommen hat. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn ich eine Woche in London oder Barcelona war – fällt dann viel zu oft der Satz: Das können wir ja gegen Ende der Woche/Kurz vor der Abreise noch machen.

Was schafft man alles in 48 Stunden?

Auf dem Hinweg nach Amsterdam habe ich in Hilversum den Neubau auf dem Mediengelände der Stadt besichtigt. Ohne den Presseclub, mit dem ich nach Amsterdam gereist bin, und der guten Kontakte der Mitglieder wäre uns so eine Besichtigung wahrscheinlich nie möglich gewesen.

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Es war grandios, der Bau und die durchdachte Architektur ist sehr beeindruckend und ich freue mich, selbst in dem Gebäude gewesen zu sein und unsere beiden Führer haben uns fleißig alle Fragen beantwortet.

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Wichtigste Frage vorweg: Was interessiert dich am meisten? Versuche dann, die Wege möglichst kurz zu halten und Restaurants oder andere Anlaufpunkte, die in der Nähe liegen am gleichen Tag zu besuchen.

Eins // Grachtenfahrt

Vom Wasser aus hat man einen idealen ersten Blick auf die Stadt. Dank Audioguide per Kopfhörer kann man direkt in die Geschichte der Stadt eintauchen und bekommt einen guten Überblick.

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Später, wenn man zu Fuß unterwegs ist, werden einem die verschiedenen Stationen sicherlich wieder in Erinnerung kommen. Wie etwa die Museen oder das Schiff mit den umgestülpten Glasflaschen.

+ Audioguide in verschiedenen Sprachen (auch ein Kidschannel ist vorhanden)
+ Auf den Tischen ist ein übergroßer Stadtplan aufgedruckt – gut für die Orientierung
+ Entspannter Überblick nach der Anreise (fußschonend!)
www.amsterdamcanalcruises.nl

Zwei // Samstag: Noordermarkt an der Prinsengracht

Nicht nur viele Cafés, kleine Restaurants und der Trubel der Touristen und Einheimischen ist toll, sondern besonders der Noordermarkt ist etwas, das ich nicht vergessen werde.

Eine Mischung aus Flohmarkt, Foodmarket und biologischem Wochenmarkt bietet für jeden etwas. Ganz gleich ob man stöbern möchte, nach Andenken oder Geschenken sucht oder einfach nur etwas Essen möchte.

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Der Markt ist nicht nur einer der attraktivsten Märkte im Amsterdamer Stadtteil Jordaan, sondern auch viele hundert Jahre alt – selbst Rembrandt van Rijn kaufte hier vor 350 Jahren regelmäßig ein.

+ Liebevoller Hippiemarkt mit Tradition
+ Ideal, um Geschenke für Zuhause zu kaufen
+ Günstige, wirklich schöne und skurile Flohmarktartikel
www.noordermarkt-amsterdam.nl/de

Drei // Panecake Bakery

In der ältesten Pfannkuchen Bäckerei Amsterdams isst es sich vorzüglich. Zwar waren wir hier „nur“ zum Mittagessen, ich konnte dennoch nicht widerstehen.

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Statt dem Mittagstisch (Pfannkuchen mit Käse plus zum Beispiel Pilzen und einem Getränkt) den Spezial-Pfannkuchen „Dutch“ (wenn schon, denn schon, oder?) mit „allem“ zu ordern.

In den Teig werden die köstlichen Stroopwafels eingebacken, obendrauf kommt Zimteis mit geschlagener Sahne, Schokosoße und Puderzucker. Dieser Pfannkuchen ist der Knaller – auch wenn ich meinen Tischnachbarn das letzte Viertel überlassen musste. Im Video seht ihr den „Dutch Pancake“ in Minute 0:52 – 0:57. Köstlich!

www.pancake.nl

Vier // Anne Frank Haus

Wer noch nicht hier war, sollte es selbst mit eigenen Augen gesehen haben – das Anne Frank Haus ist ein Stück Geschichte zum Anfassen und bringt unaufdringlich und eindringlich zugleich die Atmosphäre zurück, die wirklich niemals in Vergessenheit geraten darf.

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Krieg, Verfolgung und Zerstörung werden hier dank der original Räume, die Anne Frank mit ihrer Familie bewohnte, der ausgestellten Fotos und Texten sowie kurzer Filme ins Bewusstsein der Besucher zurückgebracht.

+ Ein Stück Geschichte, das bis in die Gegenwart reicht
+ Die Welt aus einer anderen Perspektive sehen – zumindest eine Stunde lang
+ Fotos verboten – das sorgt für die Wahrnehmung des Raums nur durch die eigene Anwesenheit und nicht durch die Kamera des Smartphones
+ Tipp: Unbedingt vorher ein Onlineticket für einen bestimmten Timeslot kaufen, sonst muss man sehr lange anstehen.
www.annefrank.org

Fünf // Das Rijksmuseum

Da ich das Stedelijkmuseum und das Van Gogh Museum schon kannte und das Rijksmuseum auch vor zwei Jahren renoviert wurde, entschied ich mich für unseren Abreisetag für dieses Museum.

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Ich empfehle, einen Audioguide für 5,- € zu leihen, so kann man sich durch das sehr verwinkelte Gebäude führen lassen (die „Highlights-Tour“ dauert etwa 90 Minuten) oder man gibt die Nummer ein, die an den einzelnen Kunstwerken steht und bekommt dann via Kopfhörer etwas zum Werk erzählt.

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Die Akkustik der Kopfhörer ist großartig (3D-Sound) und die Länge der gesprochenen Infotexte ist genau richtig.

+ Dank Onlineticket kommt man schnell ins Museum
+ Der Audioguide ist ideal für Besucher – ohne Vorkenntnisse
+ Allein das Gebäude (eine ehemalige Kirche) ist sehenswert – im Audioguide ist eine kurze Einführung zum Gebäude enthalten
www.rijksmuseum.nl/de/besucher-information

Weitere Highlights in Amsterdam

Besuch eines Bruins Cafés („braun“ wegen ihrer Einrichtung aus dunklem Holz)

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Rotlichtbezirk rund um die Oudezijds Achterburgwal

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Indisch oder indonesisch essen gehen, wie zum Beispiel hier:
Moti Mahal Restaurant
Nieuwezijds Voorburgwal 34
Amsterdam (in der Nähe des Rotlichtviertels).

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Shoppen rund um Damrak – unbedingt zum Cheese Inn und den Käse „Old Friend“ probieren!

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Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.