Schiff ahoi! Mit dem Katamaran Magic Mallorca erobern

Normalerweise schrecken mich Pauschalangebote eher ab, aber bei der Katamaran Magic Mallorca Tour habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Unsere Unterkunft bei der netten Elena haben wir über Air bnb gebucht und sind dann wie die Einheimischen auch mit dem Auto, dem Linienbus oder dem Fahrrad unterwegs gewesen.

Wenn man behauptet, dass man dabei gar keine deutschen Touristen trifft, stimmt das natürlich nicht. Allerdings fand ich die Vorstellung mit 20 bis 30 fremden Touristen auf einem Boot den halben Tag zu verbringen auch spannend: Wer würde dabei sein und wie wär die Stimmung?

Die Tour mit dem Katamaran Magic sollte uns von Palmas berühmter Promenade Passeo Maritimo aufs offene Meer bringen, vorbei an der Kathedrale, dem Schloss Bellver, La Lonja und natürlich dem Hafen mit seinen Yachten. Gesagt getan! Dank unserer spanischen Freundin erfuhren wir von der Crew, dass es die Tour zu sehr unterschiedlichen Preisen zu buchen gibt.

Bucht man über die Rezeption seines Hotels, kann man über das doppelte der eigentlichen Kosten dafür bezahlen. Wir haben online gebucht und somit den fast günstigsten Preis bezahlt.

Enthalten ist bei der Tour eine fünfstündig Tour mit dem Katamaran, ein BBQ mit verschiedenen Fleischsorten, Salaten und Brot sowie Wasser und Sangria während des Essens (wer nett fragt, bekommt auch Weißwein) – ohne Garantie 😉

An Board stellen wir fest, dass wir eine erfreulich gemischte Gruppe sind, einige Paare, zwei deutsche Mädels, etwa 10 spanische Jungs um die 17, die gerade ausnüchtern und zwei Ü40 Damen, die nach dem Mittagessen und dem Sangriagenuss noch etwas für „Tanzstimmung“ sorgen werden.

Alles in allem sehr entspannt und wir freuen uns auf den Ausflug. Um an unser Ziel zu gelangen fahren wir mit dem Motor und dabei kann man sich lässig auf die Kufen des Katamarans setzen und die Beine sowie die Seele baumeln lassen.

Eincremen nicht vergessen! Die Sonne brennt auch um 10 Uhr morgens schon ordentlich, was man aber dank des Fahrtwindes nicht so mitbekommt.

Nach etwa anderthalb Stunden heißt es: Badepause! Die Kufen des Katamarans haben praktische Treppen eingebaut, so dass niemand zum Baden über die Reling springen muss.

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Ich hab vorgesorgt und neben meinem Schnorchel-Kit mit Flossen, das mir auch schon auf den Philippinen gute Dienste geleistet hat auch noch ein aufblasbares Bodyboard sowie meine Unterwasserkamera mitgenommen. Also schnell ab ins Wasser! Gegen Pfand kann man sich Schnorchel und Maske auch an Bord ausleihen – kostenfrei.

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Das Eintauchen kostet etwas Überwindung – nach der prallen Sonne wirkt es ziemlich kalt, ist aber nach dem ersten Schreck sehr erfrischend. Wir schwimmen rüber zu den Felsen und ich versuche ein paar Fische zu orten. Das klappt leider nicht so ganz. Halloooo? Niemand da? Ich schwimme näher an die Höhle im Felsen und befinde mich plötzlich fast darin.

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„Passt auf an den Höhlen“ schallt die Warnung unserer Tourguides in meinen Ohren und ich sehe mich vor meinem inneren Auge schon umzingelt von Moränen. Wuah, also schnell zurückgeschwommen, man weiß ja nie, was darin so lauert….

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Als wir beim Boot ankommen, sehen wir gerade, wie unsere Crew auf einen anderen Magic Katamaran einen Beutel Eiswürfel wirft und ich stelle fest, was für ein Glück wir gehabt haben: An Bord des anderen Schiffes sind etwa zwanzig betrunkene, deutsche Männer um die Mitte zwanzig mit den gleichen T-Shirts und grölen irgendwas zu uns rüber. O Schreck, da hätte ich ja mal keine Lust drauf gehabt. Ich tippe auf Junggesellenabschied oder mmmh, Kegelverein? Egal.

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Viel wichtiger: Ich kann sehen, wie unser Schiffskoch das Fleisch auf dem Grill würzt. Tja, Zeit an Bord zu gehen, würde ich sagen. Wenn das Boot ruht, darf man sich auch auf den Netzen im vorderen Bereich breit machen. Das ist besonders schön, da man beim Sonnen gleichzeitig das Meer unter sich beobachten kann.

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Das Schwimmen und die viele Sonne machen müde und das Buffet lässt keinen Wunsch offen. Es gibt sogar „Deutsche Salat“. Was das ist? Der „Ensalada Alemana“ ist natürlich Kartoffelsalat… Wobei wenn man Lola glauben dürfte, ist Deutschland ja eher das „Gurkenland“ – auf allem und überall finden sich Salatgurken.

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Das Essen der Magictours ist lecker und auf dem Boot gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Zum Verdauen kann man sich noch etwas auf den Planken oder den Netzen des Schiffs ausstrecken und die Ruhe auf dem Boot genießen.

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Für den Rückweg müssen die Netze aus Sicherheitsgründen wieder geräumt werden, daher empfehle ich, sich frühzeitig auf die Planken zu legen, wenn man einen Sonnenplatz auf der Rückfahrt haben möchte.

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Für den Weg zurück zum Hafen Palmas werden die Segel gehisst und statt des lauten Motors hört man nur den Wind pfeifen. Was mir an der Tour besonders gefallen hat ist, dass man vom Wasser aus einen ganz anderen Blick auf die Insel bekommt und somit eine tolle Erfahrung aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt.

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Und die Pauschalbuchung ist sogar sehr praktisch. Vorurteil abgelegt und einen tollen Tag auf dem Meer gehabt – was will man mehr? Ach so, die Tour dauert insgesamt 5 Stunden und man kann auch statt wie wir ab 10 Uhr eine Tour ab 16 Uhr buchen. Wenn ich das nächste Mal wieder in Palma bin, werde ich das nochmal machen – super!

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Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

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