Robben Watching an der Ostsee

Vergangene Woche hatten wir Besuch von meinem Bruder samt Frau und unserem Neffen. Was gibt es da Schöneres, als warm eingepackt an der Ostsee spazieren zu gehen? Besonders, wenn man einem fast Dreijährigem ausreichend Bewegungsfreiheit geben möchte? Eben!

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Also ließen wir uns auch von der Aussicht auf Nieselregen nicht abbringen und packten einfach ein paar Schirme mit ein (die aber nicht weiter zum Einsatz kamen) und machten einen kleinen Familienausflug an den Strand der Lübecker Bucht.

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Spaziergang an der Lübecker Bucht mit Überraschungsbesuch

Gestärkt vom Frühstück machten wir uns also auf den Weg nach Scharbeutz – und sollten hier eine wundervolle Überraschung erleben! Nachdem wir durch Pfützen gewatet waren, einige Reiter beobachtet haben und ein paar schöne Steine entdeckt haben kam uns ein aufgeregtes Paar entgegen.

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„Gehen sie hier runter, dann sehen sie etwas, was es sonst nur alle 50 Jahre zu sehen gibt!“ Wir wurden natürlich neugierig und fragten nach. Eine Robbe solle dort drüben am Strand ihr Schläfchen halten. Wahnsinn! Eine echte Robbe an der Ostsee? Wir kannten diese nur von der Nordsee und setzten unseren Spaziergang zügig fort.

Man achte auf die Menschenmasse in Hintergrund des nächsten Bildes.

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Robben sind in der Ostsee auf dem Vormarsch

Schließlich wollten wir dieses Naturereignis auf keinen Fall verpassen! Bei meinen späteren Recherchen fand ich heraus, dass die Robbe das größte Raubtier Deutschlands ist und 100 Jahre als ausgestorben galt. Spannend!

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Da die Robbe somit relativ gefährlich werden kann, sollte man ihr nicht zu Nahe kommen. Besonders Hunde aber auch Menschen könnte sie beißen und dadurch schwer verletzen. Somit müssen Hunde in der Nähe strickt an die Leine und man darf nicht näher als 50 Meter an die Robbe ran.

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Robben erobern sich derzeit neue Lebensräume an der Ostsee und damit sie auch ausreichend Ruhe für eine Rast finden, darf man ihnen eben außer per Zoom nicht wirklich näher kommen.

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Dafür hat doch jeder Verständnis, wer wird schon gerne geweckt, wenn man sich für ein gemütliches Schläfchen zurückgezogen hat? Eben.

Trotzdem winkte uns die Robbe zwischenzeitlich ganz lässig zu.

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Bereits seit ein paar Jahren vermehren sich immer mehr Robben in Ostsee-Nähe, was nicht alle so toll finden wie ich. So gibt es zum Beispiel hin und wieder problematische Situationen mit Fischern.

Ich hab einen anschaulichen Film vom WMF zu diesem Thema gefunden, der aus dem Jahr 2012 stammt, aber noch aktuell ist.

Hin und wieder hat die Robbe schon noch von ihrem Schläfchen aufgeschaut und sich wahrscheinlich gewundert, warum wir alle brav hinter der imaginären 50-Meter-Linie gewartet haben und Fotos von ihr gemacht wurden.

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Die Robbe – eine entspannte Begegnung

Die meiste Zeit lag die Robbe jedoch auf der Seite und hat sich ausgeruht – was ja auch der Sinn ihres Zwischenstopps war.

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Einige kreisende Möwen konnten sie ebenso wenig stören wie wir. Das Meeresrauschen ist eben die perfekte akustische Untermalung für ein entspanntes Nickerchen.

So wollten wir das schläfrige Tier auch nicht weiter stören und machten uns wieder auf den Weg unserer kleinen Wandertour.

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Unser Neffe fand alles um ihn herum, was man direkt anfassen konnte einfach wesentlich interessanter. 🙂 Kurzer Hand wurden Fragen geklärt: Wie schmeckt eigentlich Schnee? Wie weit kann man nassen Sand werfen und wie tief kann ich in Pfützen versinken?

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Bald nach dieser coolen Begegnung haben wir dann den Rückweg zum Auto angetreten – auch um das Kind in trockene Sachen zu bringen und uns selbst mit heißen Getränken Zuhause wieder aufzuwärmen.

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So, dass war mal wieder ein kleines Abenteuer – diesmal von der heimischen Ostsee. Und wenn euch diese Anekdote gefallen hat, dann seid doch auch beim nächsten Mal wieder unser Publikum.

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Alle Fotos: © Travelfriend.de

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Digitaler Detox im Urlaub – macht einfach mal abschalten wirklich Sinn?

Wie funktioniert digitaler Detox im Urlaub?

Neele hat in ihrem Blog Fifibene zu einer Blogparade mit dem Thema „Digitaler Detox“ aufgerufen und fragt in die Runde, ob es für uns Sinn macht, einfach mal das Smartphone und alle anderen digitalen Energie- und Zeiträuber abzuschalten.

Ihr Eigenversuch läuft acht Tage, in denen sie auf alles verzichten möchte. Zugegeben finde ich Experimente dieser Art sehr spannend, frage mich aber, ob das Ziel dahinter durch so ein Extrem wirklich erreicht wird.

So glaube ich nicht, dass sich die Grundhaltung eines Menschen ändert, nur weil man mal für eine gute Woche komplett auf etwas verzichtet hat.

Depressionen durch Smartphones

Neele spricht an, dass viele Menschen, die mehr als zwei Stunden täglich aufs Smartphone schauen durch ihre gebückte Körperhaltung automatisch ihre Psyche beeinflussen würden. Da der Kopf so lange gesenkt ist, nimmt der Körper diese Haltung als mutlos auf und sendet dieses Gefühl an das Gehirn weiter.

Meine Meinung: Bevor die Depression auftaucht sollte eine Überreizung des Körpers auf jeden Fall vermieden werden. Auch der tägliche Vergleich des eigenen Lebens mit dem von Bekannten via Facebook ist meist nutzlos und kann sogar gefährlich werden. Aber, wenn wir uns jetzt etwa für den Urlaub vornehmen, unsere Mailaccounts, Facebook, WhatsApp und Sms nicht zu checken – ändert das wirklich etwas?

Experiment: Einfach abschalten

Sicherlich ist es interessant zu sehen, wie wir reagieren, wenn wir beim Warten auf’s Essen im Restaurant nicht mal eben das Smartphone zücken. Oder was passiert, wenn wir am Strand liegend einfach nur die Sonne und das Meeresrauschen genießen würden statt Fotos von den schönsten Wellen zu machen. Und uns dann vielleicht zu ärgern, dass das Internet am Strand zu langsam ist, um das Bild bei Instagram hochzuladen.

Wenn wir jedoch im Urlaub komplett auf Social Media und Co. verzichten würden und wir im Anschluss im Alltag in genau das gleiche Verhalten wie vor dem Urlaub zurückfallen, dann hat sich nichts geändert und das Experiment hat keine nachhaltige Wirkung gezeigt.

(www.travelfriend.de) Digitaler Detox statt Selfies

Nachhaltigkeit mit kleinen Schritten erreichen

Dann wäre es vielleicht einfach besser, wenn man mit kleinen Schritten beginnt und versucht, sich diese im Urlaub anzugewöhnen, so dass man dieses Verhalten auch im Alltag weiterführen kann und langfristig weniger Stress und mehr Freude hat.

Mit diesen drei Tipps habe ich persönlich den digitalen Detox gestartet

  1. Keine Mails vor dem Frühstück lesen

    Ganz einfach: Früh Morgens sind wir noch nicht so leistungsfähig und für schlechte Nachrichten noch nicht so gut gewappnet wie nach einem guten Start in den Tag mit Kaffee und Müsli und ein paar Minuten Ruhe nur für uns. Danach können uns News, Anfragen und Probleme nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

  2. Facebook nur dreimal am Tag aufmachen

    Eigentlich wollte ich etwas recherchieren und schwupps hab ich kurz bei Facebook reingeschaut und schon ist eine viertel Stunde wertvolle Zeit verstrichen, obwohl ich anderes zu tun habe. Wer kennt das nicht? Mein Tipp: Alle Benachrichtigungen (Mails von Facebook, Sounds und Pop-Ups auf dem Smartphone) deaktivieren und nur dann bei FB reinschauen, wenn man es wirklich will und auch ein Zeitfenster dafür hat.

  3. Eine Stunde vor dem Schlafen gehen alle Geräte in den Flugmodus versetzen

    Wann habt ihr das letzte Mal ein Buch gelesen? Oder mit dem Partner im Bett gelegen und einfach gequatscht? Die analoge Welt ist gar nicht so schlecht und hilft ungemein, zu entspannen – besonders vor dem Schlafen gehen. Versucht es einfach mal.

Fazit: digitaler Detox als sanfter Entzug

Man muss nicht gleich ins Kloster gehen oder alle Geräte für eine Woche lahmlegen. Ein paar Stunden jeden Abend reichen für den Anfang aus. Das ist dann zwar nicht der große digitale Detox, aber ein sanfter Entzug hat manchmal schon mehr gebracht als eine Hauruck-Aktion, die keine Veränderung hervorruft. Probiert es mal aus!

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Mit dem Berlingo Minicamper durch Europa

Während ich das hier schreibe, sitze ich an einem Schreibtisch mitten in Italien. Es ist heiß, der Ventilator vibriert, draußen höre ich Sirenen und obwohl es 17 Uhr ist haben wir noch über 30 Grad Celsius. Normal für einen Julitag in Grosseto.

Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir unsere Wohnung in Braunschweig gekündigt haben, Internet und Telefon gleich mit. Für unsere Freunde haben wir eine Facebookgruppe und eine Whats-App-Gruppe gegründet.

Die Wohnungsauflösung

Über eBay-Kleinanzeigen haben wir Möbel wie Bett, Sofa, Sessel und Lampen sowie Deko und Kleinkram verkauft. Die Waschmaschine wurde verschenkt, die Küche kam auf den Sperrmüll und der Rest wie Fotos, Geschirr, Bücher und Kleidung wurde eingelagert.

Was blieb war der Berlingo mit seinem Ausbau, zwei Matratzen, 12 Plastikkisten nach Themen sortiert von Badezimmer über Elektro bis hin zu Schuhen und zwei tern Faltfahrräder.

Unser Boxensystem

Auf dem Bild seht ihr im ersten Turm von Oben: Thomas‘ Kleidung, Essen (Gewürze, Mandelmilch, etc.) und Küchenutensilien (Elektrogrill, und weitere nützliche Dinge). Im zweiten Turm sind zuoberst zwei Kleidungskisten von mir und eine Box mit Textilien (Handtücher & Bettwäsche).

Im dritten Turm sind in der flachen Kiste Büromaterialien, dann kommen unsere Schuhe und die Badezimmerutensilien. Im vierten Kistenturm sind weitere Bürounterlagen, eine Kiste für den Zeitvertreib mit Büchern, Spielen und mehr.

Die Kiste unten rechts beinhaltet unsere Elektro-Versorgung (Ladekabel, Verlängerungskabel, Musikbox, Taschenlampe, Campinglampe etc.).

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Das Tolle ist an den Kisten: sie sind durchsichtig und es ist fast sofort klar, um welche Box es sich handelt, bzw. was sich darin befindet.

Auch wo in der Kiste etwas liegt ist von außen schon meistens zu erkennen. Sie lassen sich super stapeln und vergeuden wenig von dem Platz im Auto (wir haben die zweite Sitzreihe ausgebaut und Thomas hat eine Holzbox gebaut, in die wir die Boxen sicher stapeln können).

Die Boxen sind leicht und wasserfest

Nachteile: Hat man nur ein wenig zu viel in die Box gepackt, schnappen die Deckel manchmal wieder auf. Die Plastikkisten sind nicht unzerbrechlich – siehe den Deckeln von der Box oben links auf dem Bild. Allerdings haben wir auch etwas sehr Schweres darauf abstellen müssen.

Wir waren begeistert und überrascht zu gleich, Ende Oktober war der Umzug vollbracht und wir machten erst einmal einen einmonatigen „Testlauf“ in Berlin.

Über AirBnB haben wir uns eine Wohnung gemietet mit Dachterrasse direkt am See, beste Gegend und in 25 Min. mit der S-Bahn ist man in Mitte – ohne Umsteigen.

Berlin als Testlauf

Der Start ging erstaunlich gut von der Hand, was sicherlich auch an unseren netten Vermietern lag. Wir fühlten uns schnell Zuhause und die Frage tauchte auf: Experiment abbrechen und uns hier niederlassen? Aber das wäre einfach total irre – und auch nicht das, was wir wollen.

Was folgt ist der Monat Dezember, das heißt Weihnachten steht vor der Tür und die Familienzeit, also wohnen wir drei Wochen hier und eine Woche dort im ehemaligen Jugendzimmer und Gästezimmer bei den Familien.

Im Januar steht die Steuer an, was bedeutet: auch digitale Nomaden wie wir müssen ab und zu vom Büro aus arbeiten. Doch schon nach 10 Tagen steht fest: das Verhältnis von Monaten unterwegs zu Monaten Zuhause sollte 2:1 betragen.

Pünktlich zur Fasnacht in die Schweiz

So geht es im Februar für uns endlich los in die Schweiz! Vier Wochen bei den Eidgenossen haben uns verrückte schweizer Traditionen wie rund um die Fasnacht gezeigt. Für diese waren wir extra zum Luzernern Urknall nachts um 4 aufgestanden. Die Berge können wir nun schon fast im Schlaf runterschlitteln.

Ende Februar heißt es dann: weiter nach Österreich – Salzburg ist unser erstes Ziel kurz nach der Grenze.

Die direkte Durchfahrt von Luzern nach Wien wäre einfach zu lang gewesen. Dumm nur, dass wir im Schneetreiben vor dem Hotel bei der Ankunft die Dachbox abmontieren mussten – die Tiefgarage wäre mit ihrer niedrigen Decke sonst zu einem Verhängnis geworden.

Der Berlingo Minicamper mit Dachbox | travelfriend.de

Salzburg und Wien

Tagsüber wanderten wir auf Mozarts und Stefan Zweigs Spuren über den Kapuzinerberg und durch die Altstadt, abends genossen wir den Ausblick aus der Dachsauna des Meininger Hotels auf die erleuchtete City. Doch Salzburg war nur ein kurzer Zwischenstopp, nach zwei Übernachtungen ging es weiter.

Wir waren gespannt, wie unsere Wohnung in Wien sein würde. Klappt alles bei der Schlüsselübergabe? Silvia erwartete uns schon und lotste uns zu der Garage, die zur Wohnung gehört. Perfekt! Dank einer enormen Deckenhöhe konnten wir einfach nur einparken und den Berlingo in seinem neuen Zuhause lassen.

Denn obwohl wir einen Berlingo Minicamper haben wollen wir nicht verzichten. Für Ausflüge und Zwischenstopps ist es cool, in dem Auto schlafen zu können, aber über mehrere Wochen setzen wir auf die Angebote von AirBnB. In Wien ist eine Garage so etwas wie ein Volltreffer, da in der Stadt das Parken sehr schwierig ist.

Der Berlingo Minicamper vor der größten Tour | travelfriend.de

Man kann zwar Parkscheine in den Kiosken, dem sogenannten „Trafik“ kaufen, das ist jedoch relativ teuer. Die Parkscheinpreise in Wien richten sich nach dem jeweiligen Stadtteil. Allerdings steht fast nirgends geschrieben, wo ein Stadteil aufhört oder anfängt oder wie viel man für welches Ticket zahlen sollte.

Wien zeigt sich leider Anfang März von seiner ungemütlichen Seite, nach einem Messebesuch werde ich krank und bin froh, Thomas an meiner Seite zu haben, der fleißig Hühnersuppe kocht. Nach zwei Wochen geht es schon viel besser und über Ostern haben wir ein super sonniges Wetter und genießen Wien in ganzen Zügen.

Ab an die Ostsee – Lübecker Bucht

Den April verbringen wir wieder in der Heimat in Braunschweig, für den Mai haben wir uns den Timmendorfer Strand ausgesucht. Wieder über AirBnB haben wir ein Zuhause gefunden, das nur 5 Minuten vom Meer entfernt liegt und Amon ist eine zuvorkommende und herzliche Gastgeberin.

Ostsee? Warum denn das? Fragten uns viele Freunde – zu unspektakulär schien ihnen diese Wahl zu sein. Doch wir sind nicht nur aus purer Reiselust unterwegs, sondern sind auch auf der Suche nach Orten zum Wohnen und Arbeiten im Anschluss an unser Experiment.

Mit dem Berlingo Minicamper on the road | travelfriend.de

Herrlich ist es hier und nach Wien wussten wir, dass uns das Meer zu sehr gefehlt hat. Flaches Land, Fahrrad fahren, Möwen beobachten und lange Spaziergänge – die Lübecker Bucht haben wir einfach sehr ins Herz geschlossen.

In der letzten Maiwoche sind wir unsicher, wo es als nächstes hingehen soll, da erreicht uns eine Nachricht eines lieben Freundes und ehemaligen Mitbewohners aus Berlin – ob wir jemanden wüssten, der ab Juni in Berlin ein Zimmer sucht.

Mit dem Berlingo Minicamper im Check an der Tankstelle | travelfriend.de

Berlin again

Wir überlegen kurz und schlagen zu: Den Sommer läuten wir also in bekannter Umgebung ein, besuchen Freunde und schauen mit den Nachbarn aus dem Haus im Garten die ersten Spiele der EM 2016 während die Kinder nackt durch den Rasenspringer laufen – die perfekte Kommune.

Viel zu schnell kommt der Abschied nach vier Wochen und wir werden tatsächlich aufgeregt: ab nach Italien soll es gehen!

Mit dem Berlingo Minicamper nach Italien | travelfriend.de

Bella Italia mit dem Berlingo Minicamper

Wuah, so viele Klamotten! Kleider, Shorts und Tops werden zu den Favoriten auserkoren und lange Oberteile und dicke Pullis kommen auf die Abschiebeliste.

Da ich das ja hier schreibe, nachdem wir schon zwei Wochen in Italien sind, kann ich sagen von den Sachen da unten hatte ich weniger als die Hälfte an, nämlich eine Bluse, vier Shorts, einige Tops, drei Kleider und zwei Shirts.

Null Pullis, null lange Hosen (nur bei der Anfahrt – böser Fehler! Bitte denkt daran, eine kurze Hose zum Wechseln in die Handtasche zu stopfen), null Tücher. Nicht auf dem Bild aber sehr praktisch: das Jeanshemd, das ich kurz vor der Abfahrt noch einpackte.

Es dient als Jackenersatz und ist abends, auf dem Rad oder beim Einkaufen im Supermarkt Gold wert. Ich sag nur: Klimaanlage oder Kühlabteilung.

What's in my bag für Italien | travelfriend.de

Bei einem Zwischenstopp in Braunschweig werden die Klamotten- und Schuhkiste durchsortiert, lange Hosen und geschlossene Schuhe bleiben im Keller.

Welche Schuhe in den Sommerurlaub mitnehmen? | travelfriend.de

Uns erwarten über 30 Grad! Tja und hier sind wir nun, arbeiten tagsüber fleißig bei geschlossenen Rollläden und gehen erst ab 16/17 h raus, an den Strand oder in die Stadt.

Mit dem Berlingo Minicamper in Grosseto | travelfriend.de

Am Wochenende führen wir unser Samstagsritual weiter: Zeitung lesen und Frühstücken im Café. Am Bahnhof in Grosseto gibt es die Zeit und die Süddeutsche Zeitung, in der City kann man es in den schmalen Gassen bis 11.30 h ganz gut aushalten.

Doch das schönste ist: das Meer! Hier weht immer eine leichte Brise, so dass wir nach einem Bad im Wasser mit nasser Haut von der Sonne getrocknet werden. Zum sportlichen Schwimmen ist die Wassertemperatur fast zu warm, was mir sehr gelegen kommt.

Neben Lesen und Nichtstun sind der Gang zur Eistruhe des nächsten Kiosks und eine kleine Partie Beachball die höchsten körperlichen Anstrengungen. Eigentlich könnte es ewig so weitergehen, aber in zwei Wochen folgt schon der nächste Streich! Bis dahin!

Wer mag kann uns ja für kleinere Zwischenupdates hier bei Instagram folgen.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Philippinen: Meine wunderbaren Reisebegegnungen

Wunderbare und schöne Begegnungen auf Reisen machen den Aufenthalt in einer fremden Stadt oder einem fremden Land erst zu etwas ganz Besonderem.

Auch wenn wir uns an die Anreise-Hektik, die vielen (!) Verspätungen und andere Absurditäten kaum noch erinnern, ist es doch so, dass wir uns an die schönen Momente mit neuen Menschen immer erinnern können. Zugegeben erinnern wir uns an die schlechten natürlich auch. 😉

Bianca fragt auf ihrem Blog lebedraussen.de in ihrer Blogparade: Welche Begegnung war für dich besonders und warum? Und ich muss gestehen, dass ich verschiedene Begegnungen hatte, wobei mir eine besonders im Kopf hängen geblieben ist.

Es war vor ein paar Jahren, als ich auf den Philippinen war. Von dem Phänomen „Ladyboy“ hatte ich bis dahin schon gehört, kannte die jungen Männer, die sich wie Frauen kleiden bis dahin nur aus dem Fernsehen.

Besonders nachts hatte ich viele Frauen gesehen, die eigentlich Männer waren. Bei einigen war ich mir nicht so sicher, ob Mann oder Frau vor mir stehen. Sie sehen so wunderhübsch aus in ihren Kleidern und sind so bezaubernd geschminkt.

Oftmals gab es die ganze Klarheit dann auf der Toilette im Restaurant oder der Bar. So sind oftmals die Wände in den Kabinentoiletten nicht so hoch wie in Europa, sondern enden auf der Höhe, dass man im Stehen den Scheitel des Kabinennachbarn im Stehen noch gut sehen kann – als europäische Frau von 1,75 m zumindest.

Nicht selten kam es vor, dass ich so gerade die Tür der Kabine geschlossen hatte und neben mir das Klack-Klack-Klack von Stöckelschuhen hörte und wie automatisch in die Richtung schaute. Neben mir war jemand in der Kabine und pinkelte – aber im Stehen.

Reisebegegnungen auf den Philippinen

Nun ist es so, dass die meisten philippinischen Toiletten nach dem Prinzip „bring-dein-eigenes-Klopapier-mit“ funktionieren und ich manchmal einfach nicht aufgeben wollte, gerade wenn es früher am Abend noch Klopapier gab. So schaute ich an diesem einen Abend in der Tikkitakka-Bar in alle Kabinen, aber nix da!

So fragten mich zwei nette Lady(boy)s, was ich denn suchen würde und ob sie mir helfen können. Tatsächlich kannten sie den Mann, der für Nachschub sorgte und wir kamen ins Gespräch. Sie sagten, die Livebands sind super hier, aber später solle ich auf jeden Fall noch zum Tanzen bleiben, dann rockt der Laden so richtig.

Sie freuten sich richtig darauf und schminkten sich fleißig nach. Ich ging wieder zurück zu unserem Tisch, wo mein Freund und unsere Freunde auf mich warteten und etwa eine Viertelstunde später kamen die beiden Ladyboys an unserem Tisch vorbei und riefen mir im Vorbeigehen zu: Bis später dann – es wird sicher super!

Erst als mich drei fragende Gesichter anschauten, erzählte ich ihnen von meiner Begegnung auf der Toilette – wo übrigens ein Schild angebracht ist: Bitte nicht im Stehen pinkeln! – Allerdings auf der Damentoilette. 😉

Der Abend endete übrigens noch Hangover-mäßig mit einer herausgerissenen Duschvorrichtung und einem gefluteten Hotelzimmer, aber das ist eine andere Geschichte.

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Mein perfekter Wellnessurlaub auf Usedom

Es gibt eine neue Blogparade zum Thema mein perfekter Wellnessurlaub und da hab ich gedacht – was soll es, ich nehme mal teil. Ihr habt selber einen Blog und wollt mitmachen? Dann habt ihr noch bis zum 31. Mai 2016 Zeit dafür – es gibt auch etwas zu gewinnen. Mehr Infos zur Blogparade findet ihr hier.

Okay, eins vorweg – dieser Urlaub liegt schon einige Jahre zurück. In den vergangenen Jahren habe ich mehr Städtetrips und Rundreisen unternommen, aber jetzt wo es in ein paar Tagen für einige Wochen an die Ostsee geht, kommt mir dieser Urlaub wieder ins Gedächtnis zurück.

Vier Nächte auf Usedom im Travel Charme Strandidyll Heringsdorf habe ich meine Seele baumeln lassen. Das Strandhotel hat von allem nur das Beste zu bieten – nach dem Aufstehen war der erste Gang zum Frühstücksbuffet obligatiorisch.

Ich bin zwar kein großer Frühstücker, aber eine liebevolle Auswahl finde ich wichtig und so hatte ich hier schon einen optimalen Start in den Tag.

Tagsüber vertrieb ich mir die Zeit mit langen Strandspaziergängen, auf den Liegen des Hotel-Geländes mit Büchern für mein nächstes Lektüreseminar, im Pool und natürlich im Day-Spa.

Hier kann ich ganz besonders die Ganzkörpermassage empfehlen. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt nur Rückenmassagen und Fußmassagen bei Kosmetikerinnen oder in Schwimmbädern genossen und im Travel Charme hab ich erfahren was der Unterschied zur Oberklasse ist.

Neben Rücken, Nacken, Armen und Beinen werden dann nicht nur die Füße sondern auch die Hände massiert – wobei ich fast in Tiefschlaf verfallen wäre. Das war wirklich eine der entspannensten Massagen, die ich je hatte.

Mein perfekter Wellnessurlaub auf Usedom | www.travelfriend.de

Als ich wie auf Wolken in meinem kuschelweichen Bademantel den Wellnessbereich verließ, um mich auf den Weg in mein Hotelzimmer zu machen kam ich an einem Pianisten vorbei, der Moonriver aus Frühstück bei Tiffany spielte – ist das nicht der Hammer? Ich liebe dieses Lied!

Neben dieser grandiosen Anwendung kann ich außerdem die Sauna ebenfalls sehr empfehlen – und das abendliche Vorspeisen-Buffet war genau nach meinen Vorstellungen. Von allem etwas zu probieren war einfach super!

Hier nochmal die Highlights aus meinem perfekten Wellnessurlaub:

  1. Hotellage direkt am Strand
  2. Pool geht von dem Innen- in den Außenpool über
  3. Wellness: unbedingt eine Ganzkörpermassage buchen
  4. Der liebevoll eingerichtete Saunabereich
  5. Buffet-Auswahl war super besonders die italienischen Vorspeisen

Dies war also mein schönster Wellnessurlaub – bis jetzt! Ich halte euch auf dem Laufenden. Übrigens erfahrt ihr hier was mein lustigster Reisemoment in diesem Jahr war. Ich hab gelacht wie seit Jahren nicht mehr!

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Mein schönster Reisemoment – auf 2000 Meter Höhe

Tina von dem Blog Choices of Life hat zu einer Blogparade aufgerufen. Ihre Parade dreht sich um unvergesslich schöne Reisemomente und vielleicht möchtest du auf deinem Blog ja auch darüber schreiben. Hier findest du die Blogparade von Tina.

Beim Reisen bin ich immer sehr an der Kultur eines Landes interessiert. Die Geschichte, Kunst, Sprache und Menschen finde ich einfach spannend. Wenn ich meinen Aufenthalt dann auch noch am Strand verbringen kann, bin ich glücklich.

Großartige Unternehmungen mit viel Action und Sport sind dagegen eigentlich nicht so mein Ding. Das höchste der Gefühle war das Paragliding auf den Philippinen – wonach mir allerdings eine halbe Stunde ziemlich schlecht war. Die Fotos waren aber klasse und der Ausblick auch.

Ihr seht schon, ich bin nicht so der Held was großartige Mutproben angeht. Was für mich auf einer Reise wichtig ist und sie erst zu einem richtigen schönen Moment macht ist der Spaß, den man hat. Das kann bei einem schönen Essen mit neuen Freunden sein oder durch ein lustiges Missverständnis ausgelöst werden.

Das allerwitzigste und schönste Erlebnis auf einer Reise hatte ich dieses Jahr auf unserem Schweiz-Trip. Neben Besuchen in Luzern, Basel, Bern war natürlich auch geplant, „auf den Berg“ zu gehen. Ob es dann auf der Melchsee-Frutt zum Snowboarden, Skifahren oder Schlittenfahren kommen sollte, wollten wir spontan entscheiden.

Ich hab einen großen Respekt vor Geschwindigkeit und Höhe, dies beides zu kombinieren und auf zwei Brettern den Berg runter zu sausen kommt mir recht waghalsig vor.

Außerdem wollten wir doch unsere neuen Schlitten ausprobieren! Also was soll ich sagen – die Schlitten fuhren mega schlecht! Das kann doch gar nicht sein, dachte ich mir, dass auf einer so hervorragenden Piste die Schlitten kaum vorwärts kommen.

Wir wurden reihenweise von anderen Rodlern überholt, die sich auf der Basis-Station, der Stöckalp einen Sportrodel ausgeliehen hatten. Klar, die Rodel sind aus Holz, lenkbar und besser gefedert als unsere Plastikschlitten. Aber dass unsere Rodel so schlecht fahren, war einfach nicht annehmbar.

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So entschied ich mich für die zweite Tour mit der Gondel hoch zur Melchsee-Frutt sofort dafür, ebenfalls einen Sportrodel zu leihen. Thomas wollte nicht so schnell aufgeben und seinem Schlitten eine zweite Chance geben – etwas Wachs auf den Kufen sollte für den nötigen Schwung sorgen und demnach für eine zügige Abfahrt.

Ich bot ihm zudem an, falls der Plan nicht aufgeht, ihn auf meinen Rodel mit aufzunehmen, den Plastik-Schlitten hinten an zu binden und zu zweit bis zur Stöckalp zu rodeln.

So sausten wir los – also ich sauste ziemlich gut, Thomas aber blieb schnell zurück. Obwohl ich bereits nach einigen Kurven auf ihn wartete, dauerte es etwa zwanzig Minuten, bis er auf dem Kunststoffschlitten ankam. Schnell entschied er sich dafür, bei mir mitzufahren.

Seinen Schlitten hatten wir rasch hinten an gebunden, so nahm er hinter mir Platz und los ging die verrückte Tour! Und das war sie wirklich! Hatte ich den Sportrodel ziemlich gut im Griff, als ich noch alleine darauf fuhr, musste ich mich erst mal an die neue Lenkweise mit zwei Personen zu gewöhnen.

Gemeinsam legten wir uns in die Kurven und schossen wie die Bobteams in dem Film Coolrunnings über die Pisten, was sag ich – Steilabfahrt pur! Zumindest gefühlt raste mein Herz bei jeder Kurve, bei jedem Abhang. Thomas klammerte sich immer stärker an mir fest und irgendwann bekam ich von hinter mir nur noch den erstickten Kommentar zu hören: „Ich kann nichts mehr sehen!“

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Wie, mein Co-Pilot hat keine Sicht? Das ist schlecht! Also machte ich mich alleine ans Lenken und auch wenn die Sportrodel super zu Handhaben sind, viel es mir nicht so leicht, auf der Piste zu bleiben. Und wie so oft in schier ausweglosen Situationen kann man einfach nicht mehr anders als lachen!

Also fuhren wir in einem Höllengespann auf einem Schlitten, der zweite Schlitten baumelte im Schlepptau hinter uns her, Thomas mit verrutschter Mütze und somit halb blind und ich vom schlimmsten Lachanfall ever geschüttelt.

Ich konnte mich einfach nicht mehr einkriegen, bemühte mich einfach nur noch, dass wir bei der Rodelabfahrt nicht die Piste verlassen oder in den engen Kurven ins Netz fliegen und stellte mir lebhaft vor, wie wir wohl von außen aussahen.

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Tja, was soll ich sagen? Die Krönung war ein schweizerischer Skifahrer, der uns sah und wohl der Meinung war, dass wir nicht genügend Speed drauf hatten und uns auf Schweizer-Deutsch etwas zurief und uns nebenher fahrend einen gehörigen Schubs in Richtung der kommenden Steilpiste verpasste.

Wir antworteten beide im Chor mit einem lauten: „Neeeeein!“ und sausten im Affentempo den Hang hinunter. Es war klasse! Völlig durchgeschüttelt, mit roten Wangen und Bauchmuskelkater vom Lachen und Lenken des Sportrodels kamen wir nach 8 Kilometer Piste auf der Stöck-Alp an.

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Noch abends im Bett musste ich in mich hineinlachen, als ich daran dachte, wie unser Gespann und unsere Fahrweise auf der Rodelstrecke wohl ausgesehen haben muss.

Der schönste Reisemoment? Wenn man doch nicht vom Abhang fällt!

Es war herrliche – einer der lustigsten Tage seit langem und er wird mir ewig im Gedächtnis bleiben. Du möchtest einen weiteren Urlaubserfahrungsbericht lesen – dann bitte hier entlang!

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Gesundheit: Fit bleiben auf Reisen

Christoph hat auf seinem Blog A Warriors Journey zu einer Blogparade zum Thema „Fit bleiben auf Reisen“ aufgerufen. Das ist eibn Thema, das ich ganz besonders interessant finde, den fit und gesund zu bleiben, bedeutet auch, mobil und ausgeglichen zu sein. Was auf Reisen aber auch im Alltag sehr begrüßenswert ist.

Auf seinem Blog stellt Christoph ein paar Fragen, wie etwa welche Übungen ideal wären, um auf Reisen durchgeführt zu werden und wie man es schafft, seine Routine durchzuziehen. Er fragt auch welche Tools oder Gadgets ideal sind und welche Sportarten die besten sind, um sich fit zu halten. Abschließend werde ich auch nochmal auf das Thema Ernährung eingehen.

Meine Erfahrungen zeigen, dass ich Übungen und Trainings gerne in meinen Alltag integriere und es liebe, gemeinsam mit anderen Sport zu treiben. Das sind zwei perfekte Wege, aktiv zu sein auch wenn man sich selbst eigentlich als unsportlich bezeichnen würde.

Ich habe mein Leben noch keinen Fuß in ein Fitness-Center gesetzt um irgendwelche Geräte zu ziehen oder zu drücken – dennoch fühle ich mich fit und bin beweglich.

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Fit bleiben auf Reisen heißt, mobil zu sein

Auch wenn ich bis jetzt immer nur per Zug, Auto oder Flugzeug in den Urlaub gereist bin, habe ich schon darauf geachtet, unterwegs die Gegend zu erkunden. Schnorchelausflüge auf den Philippinen, Wandertouren im Tramuntana-Gebirge oder mit dem Fahrrad Palma erkunden – es gibt viele Wege. Dabei ist man nicht nur mobil, erlebt etwas, sondern es macht auch noch Spaß!

Gleichzeitig sind Wandern, Schwimmen, Rudern und Radfahren auch ausreichend anstrengend, dass man ganz schön ins Schwitzen kommt. Jeder kann sich die Fortbewegungsmethode aussuchen, die man am liebsten mag. Und beim nächsten Städtetrip bucht man eben nicht die Stadtrundfahrt per Bus, sondern geht per Fahrrad auf eine geführte Erkundungstour – viele Städte bieten eigene Themen-Touren an!

Kleine Schritte – jeden Tag

Wer keinen Sport-Urlaub machen möchte aber trotzdem fit sein will, dem sei empfohlen: in der Regelmäßigkeit liegt die Kraft. Kleine Übungen kann man jeden Tag zu jeder Uhrzeit machen und man braucht keine Geräte und fast gar keinen Platz dafür. Dehnen, Strecken, Rückenübungen, auf der Stelle joggen, Liegestützen und Sit-Ups sind ideal.

Leg dir selbst eine kleine Routine fest: morgens ein paar Übungen bei offenem Fenster, um in Schwung zu kommen und abends Sit-Ups für einen flachen Bauch. Dabei ist nur wichtig am Ball zu bleiben. Muskeln, die nicht genutzt werden, bauen sich superschnell wieder zurück. Fünf Minuten morgens und abends sind wirklich eine gute Basis.

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Halte die Augen und Ohren offen

An meinem ersten Abend in Barcelona feierte meine Schwester, die dort lebte ihren Geburtstag. Eine Freundin wollte nicht bis zum letzten Drink bleiben, da sie am nächsten Morgen zum Yoga wollte. Da ich bereits Zuhause einige Wochen einen Kurs belegt hatte, schloss ich mich ihr an.

Was brauche ich? Bequeme Klamotten habe ich immer dabei und eine Matte und Klötze kann man gegen Gebühr vor Ort leihen. Perfekt. So war ich innerhalb meines 10tägigen Aufenthalts zweimal beim Yoga in einer alten Kirche – eine tolle Atmosphäre und nach den Übungen ging ich immer beschwingt mit meiner Schwester und ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken.

Was ich damit sagen möchte: Natürlich kostet es Überwindung, etwas Neues anzufangen, aber es lohnt sich! Viele Kurse bieten auch Schnupperstunden an oder lassen Einzeltrainingsstunden zu – ich empfehle einfach mal zu fragen oder die Augen nach kleinen lokalen Fitnesskursen offen zu halten.

Überschätze dich nicht

Mein liebster Sport auf Reisen ist zu Fuß unterwegs zu sein – die einen nennen es wandern, oder spazieren gehen, walken oder wie auch immer. Ich nenne es: die Stadt oder die Umgebung erkunden. Fit bleiben auf Reisen ist nämlich leichter, als du denkst!

Wichtig ist dabei immer: Bequeme Schuhe und Kleidung wie eine Zwiebel, damit man sich der Außentemperatur entsprechend entblättern oder wieder anziehen kann. Ich habe zum Beispiel gerade eine Tour von drei Stunden mitgemacht, wobei eine Teilnehmerin sich ausklinken musste, weil sie auf ihren Stilettos nicht mehr stehen konnte.

Okay, wir waren nicht in den Bergen, sondern auf einer Messe, aber auch da sind 12 cm Absätze einfach nicht zu gebrauchen. Oftmals schätzt man das Wetter auch falsch ein, oder den Punkt, ab dem man friert – und wenn man an einem warmen Tag im April einfach nur die Sommerjacke mitnimmt, aber bis abends wegbleiben will, ist schon klar, dass es dann einfach zu kalt werden wird.

Schwups ist man erkältet und kann den Rest der Reise mit heißem Tee auf der Couch verbringen. Das macht meist keinen Spaß und im Hotel noch viel weniger.

Du bist, was du isst

Gibt es was Schöneres, als im Urlaub so richtig zu schlemmen? Ich glaube nicht! Und gerade das Essen bringt uns eine neue Kultur in einem fremden Land erst so richtig nahe. Ich habe eigentlich nur zwei Regeln, wenn ich im Urlaub unterwegs bin: ich geh niemals zu einer der beliebten Burger-Ketten (zuhause übrigens auch nicht) und ich versuche mindestens einmal am Tag eine gesunde Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Das fällt mir leicht und macht Spaß. Ich probiere gerne neue Speisen aus und habe schon vieles probiert. Andererseits liebe ich auch Rituale. Wenn ich in den vergangen 5 Jahren gereist bin, dann habe ich auch immer parallel von meinem Urlaub aus als freie Texterin und Redakteurin gearbeitet und das hat dazu geführt, dass meine Reisen immer länger wurden. Derzeit verreise ich meist für einen Zeitraum von vier Wochen so habe ich genug Zeit, mir die Umgebung genau anzuschauen und kann auch an langfristigen Projekten arbeiten, ohne dass ich denke: na toll, ich hab’ im Urlaub nur gearbeitet.

Was das mit dem Essen zu tun hat? Die Kombination aus arbeiten und reisen führte dazu, dass ich jeden Morgen Müsli mit Nüssen und Kernen esse. Das geht schnell, ist gesund und ich habe mehr Zeit für anderes. – So habe ich auch schon meine erste gesunde Mahlzeit des Tages abgedeckt. Nur am Wochenende, da darf geschlemmt werden. Gerne im Kaffee – aber immer mit der nötigen Ruhe.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Städtetipp Schweiz: Urban Street Art Basel

Die Schweiz hat so einiges zu bieten – neben den Skipisten im Winter und den Badeseen im Sommer locken auch Städte wie Bern, Zürich oder eben Basel. Nachdem wir nun für einige Wochen in Luzern und insbesondere bei der „Lozärner“ Fasnacht waren, geht es jetzt für uns nach Basel.

Doch was für mich bisher ein kleines Geheimnis war, offenbart sich in der Buchhandlung am Baseler Bahnhof: Urban Street Art Basel. So heißt das Buch, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

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Ich muss los, aber das Thema interessiert mich, gerade weil für das Wochenende eine privat geführte Tour durch die schöne Stadt Basel ansteht. Recherchen ergeben, dass es eigene Spazierwege und Rundgänge zu dem Thema Street Art in Basel gibt.

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Ein besonderer Weg dreht sich nur um die Space Invaders – kurz überlege ich mir, diesen auch abzulaufen.

Urban Street Art Basel – die Space Invaders

In vielen Städten gab es einen regelrechten Weetkampf mit Space Invaders aus Post-It-Zetteln. Da wurden verglaste Büros von innen beklebt und mit den gegenüberliegenden Büroetagen immer verrücktere Bilder ausgetauscht. Geblieben ist davon nichts – anders in Basel, wo die Kunstwerke fest einbetoniert sind.

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Ich entscheide mich spontan dazu, einfach beim Spaziergang mit unseren Führern durch die Stadt die Augen offen zu halten und siehe da, ich habe Glück und entdecke einige der Space Invaders!

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Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich hier schon einmal informieren – alle anderen prägen sich die Space Invaders ein und versuchen ihr Glück wie ich – es war ein bißchen ein Gefühl wie beim Ostereiersuchen 🙂

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Wer keine Lust auf oder Zeit für den anderthalbstündigen Spaziergang hat, dem sei ein Besuch des Gerbergässleins empfohlen. Hier befindet sich das L’Unique / House of Rock – ein Veranstaltungsort für Konzerte.

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Auf der gegenüberliegenden Wand werden Jahr für Jahr immer mehr Rock-Legenden verewigt – gesponsort vom L’Unique.

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Es macht einen großen Spaß, alle Künstler und Bands durchzugehen und deren Namen zu erraten.

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Manche fallen einem leicht, andere Namen liegen einem auf der Zunge und es dauert, bis man darauf kommt, wer hier dargestellt ist.

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Wer mit offenen Augen durch Basel wandert, der wir sicherlich die ein oder andere Entdeckung machen. Jedem, der sich mehr zu diesem Thema informieren möchte, dem seien die folgenden Links wärmstens ans Herz gelegt:

Street Art Tour mit Schwerpunkt Space Invaders

Flickr Gruppe zum Thema Street Art in Basel

Viel Spaß beim Street Art entdecken in und um Basel!

 

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Fasnacht Luzern – vom Urknall und der Geschichte der Fritschi-Familie

Die Geschichte der Fasnacht in Luzern beginnt mit dem Urknall am Donnerstag vor Aschermittwoch und der sogenannten Tagwache. Dieser offizielle Startpunkt wird bereits mit einigen Vorbereitungen eingeläutet – wie etwa dem Aufstellen des Guuggerbaum beim Rathaus einen Tag zuvor und dem Usgüüglete – einer DJ-Party zur Einstimmung, bei der es auch Bratwürste zu essen gibt.

Etwas ausgefalleneres als den Urknall der Luzerner Fasnacht habe ich bis jetzt noch nicht erlebt und kann sagen, dass es sich gelohnt hat, hierfür um 3.30 Uhr aufzustehen und sich ins Kostüm zu werfen, schließlich will man pünktlich in der Stadt sein, um die Ankunft der Fritschis mitzuerleben.

Um Punkt 5 Uhr Morgens am Schmutzigen Donnerstag („SchmuDo“) läuft ein Boot mit dem Fritschi, der Fritschi-Frau und dem Fritschi-Baby vom Vierwaldstättersee über den Quai am Schweizer Hof ein und mit einem lauten Knall wird die Fritschi-Familie begrüßt.

Dieser sogenannte Urknall läutet die Fasnacht-Woche ein. Denn in Luzern wird im Gegensatz zu Basel oder Bern eine ganze Woche gefeiert.

Wer diesen Urknall miterleben möchte, der muss sich entweder pünktlich einen Wecker stellen – oder einfach die Nacht durchmachen. Natürlich darf man auch sein Kostüm nicht vergessen – sonst kommt man sich bei der Urknall-Feierei einfach fehl am Platz vor.

Ist die Fritschi-Familie vom Boot gestiegen, wird sie zum Fritschi-Brunnen weiter geführt und begrüßt alle Feierwilligen vom Brunnen aus mit einem gewaltigen Fetzen-Regen aus Zeitungspapierschnipseln („Fötzelirääge“) und verteilt im Anschluss fleißig Orangen auf Zuruf.

Für den Urknall ist es also ratsam, entweder am Quai einen Stehplatz zu suchen oder direkt am Fritschi-Brunnen.

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Am Nachmittag des Schmutzigen Donnerstag findet der erste große Umzug mit etwa 40 bei dem Lozärner Fasnachtskomitee gemeldeten Wagen und Gruppen statt.

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Dazu zählen sowohl Guggenmusik-Gruppen mit ihren Schlag- und Blasinstrumenten als auch geschmückte Wagen zu politischen und immer öfter zu fantasievollen Themen, die Anleihen bei Film und Fernsehen haben.

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Wer nach dem frühen Aufstehen am Donnerstagmorgen zum Urknall nicht bis zum Umzug am Nachmittag durchhalten kann, hat am Monatgnachmittag ab etwa 14 Uhr ebenfalls nochmal die Chance, den Umzug zu sehen.

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Dienstag Abend findet das Monsterkonzert statt, bei dem die Guggenmusiken über die Seebrücke und durch die kleinen Gassen der Altstadt fahren – jedoch ohne Wagen.

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Im Mittelpunkt steht die Musik, das ausgelassene Tanzen und Feiern, bevor am folgenden Aschermittwoch die Fastenzeit einsetzt.

Die Fasnacht ist somit auch ein Fest mit Gipferli und Leckereien jeder Art, mit denen man es sich besonders am Güdis-Montag und Güdis-Dienstag nochmal so richtig gut gehen lässt, bevor das Fasten einen Tag später beginnt.

Die Festlichkeiten richten sich somit immer nach dem Kirchenjahr. Güdis bedeutet Magensack oder Bauch, den es vor der Fastenzeit noch einmal ordentlich zu füllen gilt.

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Übersicht über die Luzerner Fasnacht

Donnerstag vor Aschermittwoch („SchmuDo“/“Schmutziger Donnerstag“)

Urknall und Tagwache 5.00 Uhr
Luzerner Umzug 13.45 Uhr

Montag vor Aschermittwoch („Güdis-Montag“)

Tagwache 6.00 Uhr
Luzerner Umzug 13.45 Uhr

Dienstag vor Aschermittwoch („Güdis-Dienstag“)

Monstercorso / Monsterkonzert 19.30 Uhr

Tipp

Es gibt vergünstigte Fahrtickets für die Fasnachtszeit für den öffentlichen Straßenverkehr, die Einzelheiten dazu gibt es hier: www.sbb.ch/fasnacht

Mehr Infos zur Fasnacht Luzern gibt es hier zu finden: www.luzerner-fasnacht.ch

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Städtetrip: Wintersonne tanken in Barcelona

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Die Wintersonne hat auf mein Gemüt eine fast noch stärkere Wirkung als die Sonne im Sommer. Denn gerade im Winter sieht man sie seltener und wenn sie mal hinter den Wolken hervorschaut, ist sie nach wenigen Stunden wieder weg. Darum war es mir natürlich eine große Freude, als ich beim großen „Save-the-Souvenir“-Gewinnspiel von Roombeez einen Kurztrip nach Barcelona gewonnen hatte.

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Drei Tage Ausspannen und am Meer zu zweit die Sonne in der catalanischen Stadt genießen – wer würde da nicht auch sofort zusagen? Noch dazu gab es einen Premium-Shuttle vom Flughafen zum Hotel. Achso: Dabei handelte es sich nicht um irgendein Hotel, sondern um das W Hotel Barcelona direkt am Meer.

Ein Designhotel in der Form eines Segels, das eigentlich jeder kennt, der in den letzten Jahren mal in Barcelona am Meer spazieren war.

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Was soll ich sagen: Der Ausblick ist der Waaaahnsinn! Alle Betten der unterschiedlichen Zimmer sind immer mit Blick auf ein Panoramafenster ausgerichtet, so dass man sobald man morgens die Augen aufmacht sofort auf das Meer oder Meer und Strand schaut (wie in unserem Fall).

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Das Frühstück ist ebenfalls grandios – es gibt zwei verschiedene Ebenen: im Erdgeschoss wird das Frühstück am Tisch serviert.

Zu empfehlen ist aber das Frühstücksbuffett im hoteleigenen Bravo24 Restaurant mit vielen catalanischen und spanischen Sezialitäten wie Chorrizo, Schinken und spanischen Tortilla-Variationen, verschiedenen Obstplatten und einer eigenen Ecke für süße Speisen. Köstlich!

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Obwohl ich schon mehrmals in Barcelona war (sowohl im Sommer als auch im Winter) kann ich nur sagen, dass die Stadt zu den verschiedenen Jahreszeiten klasse ist – aber besonders im Winter tut ein Besuch in Barcelona besonders gut.

Wenn in der Heimat das Wetter ein einziges Grau-in-Grau ist und alle nur im Vorweihnachts-Stress versinken, kann eine kleine Auszeit am Meer Wunder bewirken.

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So kam es auch, dass wir nach zwei tollen Tagen die für unseren Abreisetag eigentlich geplante Busrund-Tour kurzer Hand skipten und uns entschieden, einfach auf einer Bank am Meer sitzen zu bleiben.

Es ist klasse hier zu sitzen und den Skatern und Spaziergängern auf dem Passeig del Mare Nostrum zu zu schauen oder kleine Grüppchen von Omis zu beobachten, die sich zum Schwimmen am Strand treffen und man bald nur noch ihre bunten Badehauben von Weitem im blauen Wasser leuchten sieht.

Aber fangen wir von vorne an: Wenn ihr am Stadt-Strand spazieren geht und Hunger bekommt, macht euch auf den Weg zum Museum der katalanischen Geschichte (Museu d’Història de Catalunya, Plaça de Pau Villa, 3) und esst auf dem Dach im Restaurant 1881 ein leckeres Fischgericht und probiert unbedingt die handgeschnitzten Kartoffelspalten mit grobem Meersalz und Ajoli – köstlich!

Als Nachtisch holt man sich schnell vom Stand vor dem Museum ein leckeres Eis auf die Hand und kann sich damit auf die Mauer an der Marina niederlassen.

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Das Museum selbst ist ebenfalls einen Besuch wert – es gibt eine Dauerausstellung eben über die Historie Kataloniens und wechselnde Themenausstellungen.

Wenn ihr ein Hotel am Meer habt, dann seid ihr gar nicht soweit vom gotischen Viertel entfernt, das ihr euch unbedingt anschauen solltet! Die kleinen Straßen und Gassen werden euch verzaubern – man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke sein wird.

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Meist sind es kleine Tapasrestaurants oder verschiedene kleine, unabhängige Geschäfte mit Mode, Kunst, Schmuck und vielem mehr – der perfekte Ort um einen Andenken oder ein Mitbringsel zu kaufen – statt beim Tourishop mit seinen Plastikmagneten.

Nun seid ihr auch nicht mehr weit von der Kathedrale von Barcelona entfernt, die euch mit ihrem gotischen Bau und den Einzelheiten überraschen wird.

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Besonders die Krypta und die Aussicht vom Dach aus sind einen Besuch wert – ihr kommt mit einem Fahrstuhl nach oben.

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Wenn ihr wie wir in der Vorweihnachtszeit dort seid, dann könnt ihr auch den Weihnachtsmarkt neben der Kathedrale besuchen, auf dem es jede Menge Dekorationen für eine Weihnachtskrippe gibt. Es ist verrückt, wie detailgetreu die Bäumchen und Figuren sind. Die Auswahl ist ebenfalls gigantisch, so dass jeder, der eine elektrische Eisenbahn im Keller hat hier ebenfalls glücklich werden kann.

So nun aber zurück zur City – zieht euch warm an, auch wenn die Sonne es schaffte, dass wir im Dezember mittags 19° C Grad hatten, so kann es doch auch wieder kühler werden, besonders wenn die Sonne sich wieder verabschiedet hat.

Wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid, dann empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt gleich zu Beginn eures Besuchs – so bekommt ihr einen guten Überblick über die Stadt.

Ein großer Vorteil bei einem winterlichen Barcelona-Besuch ist, dass man nicht so lange für die bekannten Highlights anstehen muss wie etwa für einen Besuch der Kirche Sagrada Familia von Gaudi, die bis heute noch nicht fertiggestellt ist. So muss man im Sommer bis zu 3 oder 4 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, während bei meinem letzten Besuch im Februar die Wartezeit mit knapp 30 Minuten absolut machbar ausfiel.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir schätzen es sehr – besonders in den kalten Wintermonaten einen Abend am Lagerfeuer oder Kamin ausklingen zu lassen. Und dafür kann ich euch das Restaurant Pez Vela ( Passeig del Mare Nostrum, 19/21, Barcelona – direkt unter dem W Hotel) empfehlen.

Hier gibt es nicht nur leckeres Essen und Bier, das eigens in Barcelona gebraut wird, sondern im Anschluss könnt ihr euch mit euren Getränken an das Feuer setzen, das im seitlichen Teil des Restaurants von einer gemütlichen Sitzbank umrahmt wird.

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Kleiner Tip: solltet ihr zum Ende des Tages vom Sightseeing etwas fußlahm werden, könnt ihr euch von einem Fahrradchauffeur zum Ziel kutschieren lassen (15 Min. Fahrt kosten 7,- € pro Person).

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Wie ihr seht, sind wir auf dem Foto sehr glücklich und wir können nur sagen: Barcelona – wir kommen wieder!

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