Digitaler Detox im Urlaub – macht einfach mal abschalten wirklich Sinn?

Wie funktioniert digitaler Detox im Urlaub?

Neele hat in ihrem Blog Fifibene zu einer Blogparade mit dem Thema „Digitaler Detox“ aufgerufen und fragt in die Runde, ob es für uns Sinn macht, einfach mal das Smartphone und alle anderen digitalen Energie- und Zeiträuber abzuschalten.

Ihr Eigenversuch läuft acht Tage, in denen sie auf alles verzichten möchte. Zugegeben finde ich Experimente dieser Art sehr spannend, frage mich aber, ob das Ziel dahinter durch so ein Extrem wirklich erreicht wird.

So glaube ich nicht, dass sich die Grundhaltung eines Menschen ändert, nur weil man mal für eine gute Woche komplett auf etwas verzichtet hat.

Depressionen durch Smartphones

Neele spricht an, dass viele Menschen, die mehr als zwei Stunden täglich aufs Smartphone schauen durch ihre gebückte Körperhaltung automatisch ihre Psyche beeinflussen würden. Da der Kopf so lange gesenkt ist, nimmt der Körper diese Haltung als mutlos auf und sendet dieses Gefühl an das Gehirn weiter.

Meine Meinung: Bevor die Depression auftaucht sollte eine Überreizung des Körpers auf jeden Fall vermieden werden. Auch der tägliche Vergleich des eigenen Lebens mit dem von Bekannten via Facebook ist meist nutzlos und kann sogar gefährlich werden. Aber, wenn wir uns jetzt etwa für den Urlaub vornehmen, unsere Mailaccounts, Facebook, WhatsApp und Sms nicht zu checken – ändert das wirklich etwas?

Experiment: Einfach abschalten

Sicherlich ist es interessant zu sehen, wie wir reagieren, wenn wir beim Warten auf’s Essen im Restaurant nicht mal eben das Smartphone zücken. Oder was passiert, wenn wir am Strand liegend einfach nur die Sonne und das Meeresrauschen genießen würden statt Fotos von den schönsten Wellen zu machen. Und uns dann vielleicht zu ärgern, dass das Internet am Strand zu langsam ist, um das Bild bei Instagram hochzuladen.

Wenn wir jedoch im Urlaub komplett auf Social Media und Co. verzichten würden und wir im Anschluss im Alltag in genau das gleiche Verhalten wie vor dem Urlaub zurückfallen, dann hat sich nichts geändert und das Experiment hat keine nachhaltige Wirkung gezeigt.

(www.travelfriend.de) Digitaler Detox statt Selfies

Nachhaltigkeit mit kleinen Schritten erreichen

Dann wäre es vielleicht einfach besser, wenn man mit kleinen Schritten beginnt und versucht, sich diese im Urlaub anzugewöhnen, so dass man dieses Verhalten auch im Alltag weiterführen kann und langfristig weniger Stress und mehr Freude hat.

Mit diesen drei Tipps habe ich persönlich den digitalen Detox gestartet

  1. Keine Mails vor dem Frühstück lesen

    Ganz einfach: Früh Morgens sind wir noch nicht so leistungsfähig und für schlechte Nachrichten noch nicht so gut gewappnet wie nach einem guten Start in den Tag mit Kaffee und Müsli und ein paar Minuten Ruhe nur für uns. Danach können uns News, Anfragen und Probleme nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

  2. Facebook nur dreimal am Tag aufmachen

    Eigentlich wollte ich etwas recherchieren und schwupps hab ich kurz bei Facebook reingeschaut und schon ist eine viertel Stunde wertvolle Zeit verstrichen, obwohl ich anderes zu tun habe. Wer kennt das nicht? Mein Tipp: Alle Benachrichtigungen (Mails von Facebook, Sounds und Pop-Ups auf dem Smartphone) deaktivieren und nur dann bei FB reinschauen, wenn man es wirklich will und auch ein Zeitfenster dafür hat.

  3. Eine Stunde vor dem Schlafen gehen alle Geräte in den Flugmodus versetzen

    Wann habt ihr das letzte Mal ein Buch gelesen? Oder mit dem Partner im Bett gelegen und einfach gequatscht? Die analoge Welt ist gar nicht so schlecht und hilft ungemein, zu entspannen – besonders vor dem Schlafen gehen. Versucht es einfach mal.

Fazit: digitaler Detox als sanfter Entzug

Man muss nicht gleich ins Kloster gehen oder alle Geräte für eine Woche lahmlegen. Ein paar Stunden jeden Abend reichen für den Anfang aus. Das ist dann zwar nicht der große digitale Detox, aber ein sanfter Entzug hat manchmal schon mehr gebracht als eine Hauruck-Aktion, die keine Veränderung hervorruft. Probiert es mal aus!

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Selbsterfahrung: Erfinde dich neu – auf Reisen

Jede Reise ist eine Chance. Nicht nur auf ein paar Tage Spaß, Erholung und Abenteuer. Sondern auch eine Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.

Diesen Beitrag schreibe ich im Rahmen der Blogparade „Erfinde dich neu“ von Susanna, die noch bis zum 13. Mai 2016 läuft. Wer also auch gerne mitmachen möchte, soll sich sputen – es gibt auch schon eine Menge toller Beiträge zu dem Thema, die Susanna bereits aufgelistet hat. Schaut mal auf ihrem Blog vorbei!

Geh an deine Grenzen

Das Tolle am Reisen ist doch, dass man raus kommt aus dem Alltag, seine Gewohnheiten Zuhause lässt und sich auf seine neue Umgebung einlässt.

Selbsterfahrung auf Reisen: geh an deine Grenzen | Travelfriend.de

Kennt ihr auch die Hippiemädchen, die im Palmenschatten dösen oder die Jungs, die am Strand entlang ein regelrechtes Schaulaufen abziehen?

Sicherlich habt ihr schon mal ein paar Mitvierzigerinnen im Bikini mit weißen offenen Leinenblusen und großen Ohrringen oder Sonnenhüten im Schatten der Strandbar beseelt von ein paar Prosecco tanzen gesehen.

Ich selbst entdecke auf Reisen auch immer ganz neue Seiten an mir. So zeichne und male ich nur, wenn ich unterwegs bin und kann hier meine künstlerische Seite gut ausleben.

Andere suchen den Kick: tiefer fallen, höher fliegen und schneller fahren – gerade im Urlaub gibt es viele Extreme, die man ausprobieren kann.

Nie gelingt ein Neuanfang so gut wie hier

Bei keinem deiner Mitreisenden weißt du – sind die immer so? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht – und so kannst du selbst auch bei einer Reise in dich horchen – was willst du eigentlich und willst du das auch aus den richtigen Gründen.

Dabei fängt diese Frage bei Kleinigkeiten an: möchtest du eine Stadtrundfahrt oder einen Ausflug zu einem beliebten Ziel machen? Warum?

Weil deine Kollegen Zuhause enttäuscht wären, wenn du nicht den Parc de Güell in Barcelona oder die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen gesehen hättest? Oder weil man das so macht? Oder weil dein Schwiegervater Zuhause so davon geschwärmt hat?

Selbsterfahrung unterwegs – was will ich?

Es gibt nur einen Grund, diese Unternehmungen nicht zu machen – wenn es dich nicht glücklich macht. Damit meine ich nicht, immer nur innerhalb des Kreises zu agieren, in dem du alles kennst und dich nicht anstrengen musst. Es soll dich ermutigen, deine Komfortzone zu verlassen.

Erfinde dich neu durch Selbsterfahrung auf Reisen | Travelfriend.de

Das kann auch bedeuten, dass du nach dem Urlaub erzählst, du hättest in Barcelona drei Tage nur am Strand gesessen. Eben weil genau das dich glücklich gemacht hat. Steh zu dir und deinen Wünschen – so kannst du dich eventuell ganz neu erfinden.

Es ist ein kleiner Schritt zu deinem Glück. Auch wenn du es früher vielleicht super gefunden hast auf Mallorca vollkommen betrunken von einer Bar zur nächsten zu ziehen, heißt das nicht, dass du nun immer noch dieses „Programm“ durchziehen musst.

Kleine Schritte können zu großen Entwicklungen werden

Hör auf dich selbst und erfahre dich selbst so vielleicht ganz neu. Du veränderst dich jeden Tag ein bisschen und gerade auf Reisen unter frischen Außeneinflüssen kannst du mal verrückte Sachen ausprobieren – und dann entscheiden, ob es dir gefällt oder nicht.

Und wer weiß – vielleicht kommst du nach Hause zurück und hast deinen Kopf voller guter Ideen und dein Herz voll schöner Erinnerungen. Ich wünsche es dir auf jeden Fall!

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Gesundheit: Fit bleiben auf Reisen

Christoph hat auf seinem Blog A Warriors Journey zu einer Blogparade zum Thema „Fit bleiben auf Reisen“ aufgerufen. Das ist eibn Thema, das ich ganz besonders interessant finde, den fit und gesund zu bleiben, bedeutet auch, mobil und ausgeglichen zu sein. Was auf Reisen aber auch im Alltag sehr begrüßenswert ist.

Auf seinem Blog stellt Christoph ein paar Fragen, wie etwa welche Übungen ideal wären, um auf Reisen durchgeführt zu werden und wie man es schafft, seine Routine durchzuziehen. Er fragt auch welche Tools oder Gadgets ideal sind und welche Sportarten die besten sind, um sich fit zu halten. Abschließend werde ich auch nochmal auf das Thema Ernährung eingehen.

Meine Erfahrungen zeigen, dass ich Übungen und Trainings gerne in meinen Alltag integriere und es liebe, gemeinsam mit anderen Sport zu treiben. Das sind zwei perfekte Wege, aktiv zu sein auch wenn man sich selbst eigentlich als unsportlich bezeichnen würde.

Ich habe mein Leben noch keinen Fuß in ein Fitness-Center gesetzt um irgendwelche Geräte zu ziehen oder zu drücken – dennoch fühle ich mich fit und bin beweglich.

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Fit bleiben auf Reisen heißt, mobil zu sein

Auch wenn ich bis jetzt immer nur per Zug, Auto oder Flugzeug in den Urlaub gereist bin, habe ich schon darauf geachtet, unterwegs die Gegend zu erkunden. Schnorchelausflüge auf den Philippinen, Wandertouren im Tramuntana-Gebirge oder mit dem Fahrrad Palma erkunden – es gibt viele Wege. Dabei ist man nicht nur mobil, erlebt etwas, sondern es macht auch noch Spaß!

Gleichzeitig sind Wandern, Schwimmen, Rudern und Radfahren auch ausreichend anstrengend, dass man ganz schön ins Schwitzen kommt. Jeder kann sich die Fortbewegungsmethode aussuchen, die man am liebsten mag. Und beim nächsten Städtetrip bucht man eben nicht die Stadtrundfahrt per Bus, sondern geht per Fahrrad auf eine geführte Erkundungstour – viele Städte bieten eigene Themen-Touren an!

Kleine Schritte – jeden Tag

Wer keinen Sport-Urlaub machen möchte aber trotzdem fit sein will, dem sei empfohlen: in der Regelmäßigkeit liegt die Kraft. Kleine Übungen kann man jeden Tag zu jeder Uhrzeit machen und man braucht keine Geräte und fast gar keinen Platz dafür. Dehnen, Strecken, Rückenübungen, auf der Stelle joggen, Liegestützen und Sit-Ups sind ideal.

Leg dir selbst eine kleine Routine fest: morgens ein paar Übungen bei offenem Fenster, um in Schwung zu kommen und abends Sit-Ups für einen flachen Bauch. Dabei ist nur wichtig am Ball zu bleiben. Muskeln, die nicht genutzt werden, bauen sich superschnell wieder zurück. Fünf Minuten morgens und abends sind wirklich eine gute Basis.

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Halte die Augen und Ohren offen

An meinem ersten Abend in Barcelona feierte meine Schwester, die dort lebte ihren Geburtstag. Eine Freundin wollte nicht bis zum letzten Drink bleiben, da sie am nächsten Morgen zum Yoga wollte. Da ich bereits Zuhause einige Wochen einen Kurs belegt hatte, schloss ich mich ihr an.

Was brauche ich? Bequeme Klamotten habe ich immer dabei und eine Matte und Klötze kann man gegen Gebühr vor Ort leihen. Perfekt. So war ich innerhalb meines 10tägigen Aufenthalts zweimal beim Yoga in einer alten Kirche – eine tolle Atmosphäre und nach den Übungen ging ich immer beschwingt mit meiner Schwester und ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken.

Was ich damit sagen möchte: Natürlich kostet es Überwindung, etwas Neues anzufangen, aber es lohnt sich! Viele Kurse bieten auch Schnupperstunden an oder lassen Einzeltrainingsstunden zu – ich empfehle einfach mal zu fragen oder die Augen nach kleinen lokalen Fitnesskursen offen zu halten.

Überschätze dich nicht

Mein liebster Sport auf Reisen ist zu Fuß unterwegs zu sein – die einen nennen es wandern, oder spazieren gehen, walken oder wie auch immer. Ich nenne es: die Stadt oder die Umgebung erkunden. Fit bleiben auf Reisen ist nämlich leichter, als du denkst!

Wichtig ist dabei immer: Bequeme Schuhe und Kleidung wie eine Zwiebel, damit man sich der Außentemperatur entsprechend entblättern oder wieder anziehen kann. Ich habe zum Beispiel gerade eine Tour von drei Stunden mitgemacht, wobei eine Teilnehmerin sich ausklinken musste, weil sie auf ihren Stilettos nicht mehr stehen konnte.

Okay, wir waren nicht in den Bergen, sondern auf einer Messe, aber auch da sind 12 cm Absätze einfach nicht zu gebrauchen. Oftmals schätzt man das Wetter auch falsch ein, oder den Punkt, ab dem man friert – und wenn man an einem warmen Tag im April einfach nur die Sommerjacke mitnimmt, aber bis abends wegbleiben will, ist schon klar, dass es dann einfach zu kalt werden wird.

Schwups ist man erkältet und kann den Rest der Reise mit heißem Tee auf der Couch verbringen. Das macht meist keinen Spaß und im Hotel noch viel weniger.

Du bist, was du isst

Gibt es was Schöneres, als im Urlaub so richtig zu schlemmen? Ich glaube nicht! Und gerade das Essen bringt uns eine neue Kultur in einem fremden Land erst so richtig nahe. Ich habe eigentlich nur zwei Regeln, wenn ich im Urlaub unterwegs bin: ich geh niemals zu einer der beliebten Burger-Ketten (zuhause übrigens auch nicht) und ich versuche mindestens einmal am Tag eine gesunde Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Das fällt mir leicht und macht Spaß. Ich probiere gerne neue Speisen aus und habe schon vieles probiert. Andererseits liebe ich auch Rituale. Wenn ich in den vergangen 5 Jahren gereist bin, dann habe ich auch immer parallel von meinem Urlaub aus als freie Texterin und Redakteurin gearbeitet und das hat dazu geführt, dass meine Reisen immer länger wurden. Derzeit verreise ich meist für einen Zeitraum von vier Wochen so habe ich genug Zeit, mir die Umgebung genau anzuschauen und kann auch an langfristigen Projekten arbeiten, ohne dass ich denke: na toll, ich hab’ im Urlaub nur gearbeitet.

Was das mit dem Essen zu tun hat? Die Kombination aus arbeiten und reisen führte dazu, dass ich jeden Morgen Müsli mit Nüssen und Kernen esse. Das geht schnell, ist gesund und ich habe mehr Zeit für anderes. – So habe ich auch schon meine erste gesunde Mahlzeit des Tages abgedeckt. Nur am Wochenende, da darf geschlemmt werden. Gerne im Kaffee – aber immer mit der nötigen Ruhe.

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Sieben gute Gründe für einen Urlaub an der Costa Brava

Helen von dem Pixum-Blog hat zu einer Bloggerparade aufgerufen und fragt nach den liebsten Reisezielen.

Ich selbst habe auch schon durch die ersten Artikel gescrollt – schließlich lässt sich ja jeder gerne inspirieren. Meine Wahl für ein Reiseziel fällt mir nicht leicht.

Auch wenn ich wirklich tolle Ausnahmeorte wie auf der Reise auf den Philippinen gesehen habe, einen Monat auf Mallorca verbracht habe und noch einige Wünsche auf meiner „Diese-Orte-will-ich-unbedingt-noch-sehen-Liste“ habe, ist meine Wahl schlussendlich doch gefallen:

Mein liebstes Reiseziel ist die Costa Brava.

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Die Ostküste Spaniens im hohen Norden zwischen der spanisch-französischen Grenze und Barcelona ist hier der Strand nicht nur wunderschön, sondern auch leicht zu erreichen. Ein Lieblingsreiseziel ist für mich ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehren möchte – und möglichst auch jederzeit kann.

1 Die Anreise

Selbst mit dem Auto kann man hier von Deutschland aus gut anreisen und zum Zelten oder für Ausflüge alles nötige mitnehmen, wie Fahrräder oder alles was man sonst im Urlaub so dabeihaben möchte.

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Will man nur für eine Woche oder zehn Tage Erholung suchen, ist man schnell mit einem günstigen Flieger in Barcelona.

Von hier aus kann man dann entweder per Mietwagen oder mit dem Regionalzug und anschließend mit dem Bus weiter in den Norden fahren.

2 Mischung aus Kultur und Strandleben

Das Gute daran: Bevor es an die weitläufige Küste geht und das entspannende Strandleben wartet, kann man im Vorfeld noch etwas Kultur und Nachtleben in der katalanischen Metropole erleben.

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Die Segrada Familia zum Beispiel ist ein wirkliches Must-See. Als ewige Baustelle lockt Gaudis Entwurf jedoch trotzdem die Touristen in Scharen an.

Ich kann nur jedem ans Herz legen entweder super früh aufzustehen, wenn man auch in die Segrada Familie hineingehen kann.

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Der Parc Güell, ebenfalls ein Bauwerk Gaudis ist nicht nur wunderschön, sondern bietet mit seinen in die Mauer eingebauten Bänken einen Rastplatz von dem aus man den Blick auf die Stadt und das Meer genießen kann.

Bei einer Anreise via Barcelona hat man das Beste aus beiden Welten – die lebendige Stadt und Ruhe am Strand.

3 Optimales Klima

Einen großen Vorteil hat die Costa Brava noch dazu. Dadurch, dass sie am Mittelmeer gelegen ist und nicht am Atlantik, ist hier das Wasser immer ein paar Grad wärmer als an der Westküste Spaniens.

Das gefällt mir als kleiner Frostbeule wirklich sehr gut. Trotzdem nehme ich je nach Witterung immer einen Kapuzenpulli und eine lange Hose und Decke mit, da es auch immer Sommer ziemlich windig werden kann.

4 Sport und Spaß

Dabei lohnt es sich, wenn man dann einen Lenkdrachen dabei hat, so kann man den langen Strand für diesen fast vergessenen Sport nutzen.

Wenn möglich würde ich immer außerhalb der spanischen Ferien an die Costa Brava kommen.

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Doch auch im Hochsommer sind die Strände nicht so überlaufen wie zum Beispiel im südlicheren Lloret de Mar. Außerdem kommen auch Windsurfer, Segler und Taucher an der Costa Brava auf ihre Kosten.

5 Kein Massentourismus

Der Strand ist besonders außerhalb der katalonischen Schulferien, die etwa von Mitte Juni bis Mitte September gehen, schön leer und man hat das Gefühl, einen eigenen Privatstrand zu haben.

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Auch die Orte in der Umgebung wie Roses, mit seinen schönen Restaurants und tollem Ausblick aufs Meer oder Empuriabrava mit dem größten Yachthafen Europas und den insgesamt 5000 Schiffsanlegeplätzen sowie einem feinpudrigen Sandstrand sind einen Tagesausflug wert.

6 Historisches mit Ausblick

L’Escala bietet mit seiner historischen Altstadt und dem modernen Zentrum und einer Einkaufsstraße entlang des Strandes ebenfalls eine reizvolle Kulisse für einen Ausflug.

Hier finden Windsurfer beste Voraussetzungen – im Sommer aber besonders im Frühjahr und im Herbst ist hier die Witterung ideal. Von den vier Stränden, die es in L’Escala gibt, ist die Montgo-Bucht auch für Taucher optimal geeignet.

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Wenn ihr abends in L’Escala essen geht – was ich sehr empfehlen kann, habt ihr hier am südlichsten Punkt des Golf de Roses einen wunderschönen Blick nach Einbruch der Dämmerung auf die gesamte Bucht bis hoch nach Roses selbst.

7 Vielfalt

Ihr seht selbst: Es gibt einiges zu entdecken an der Costa Brava in der Provinz Girona. Ob man also mit einem Buch am Strand liegt, schnorcheln geht oder das Umland erkundet, bleibt einem selbst überlassen.

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Das Schöne ist dazu, dass hier der Massentourismus nicht so zu finden ist und die Strandatmosphäre von Familien mit Kindern und Sportlern geprägt ist. Und ein Highlight ist für mich sowieso immer das Essen. Mmmhhhh!

Copyright Fotos: www.travelfriend.de / Canon AE-1

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Kochtipps: Vietnamesisches Festessen mit Uyen Luu

„Sie wollte nicht, dass wir vergessen, woher wir kommen.“ So beschreibt die Foodbloggerin und gebürtige Vietnamesin Uyen Luu, wie ihre Mutter sie auf den Weg brachte, weiterhin vietnamesisch nicht nur zu essen, sondern auch selbst zu kochen. Sie und ihre Familie zogen nach England als sie selbst gerade einmal fünf Jahre alt war und seit dem hat sie viele Gerichte von ihrer Mutter gelernt. Bei jedem Urlaub in der alten Heimat kommen neue Dinge hinzu und so hat sie gerade erst ihr erstes Kochbuch veröffentlicht.

Uyen Luu in Aktion
Uyen Luu in Aktion

In dem Video könnt ihr sehen, was es braucht, ein vietnamesisches Essen für ein Fest mit Freunden zu zubereiten und während ich mir diesen Film das allererste Mal anschaute dachte ich nur: Wow, kochen hat in Vietnam scheinbar einen komplett anderen Stellenwert, als in meiner eigenen Küche. Stehe ich da eine Stunde am Herd ist das schon lang und in meinem straffen Zeitplan zwischen Redaktion und Kundentermin meist nur am Wochenende machbar. Wenn überhaupt. Aber Uyen Luu dagegen benötigt für die Vorbereitungen von 9 Uhr morgens bis kurz vor Ankunft der Gäste um halb acht abends. Wow!

Der Film zum Essen

Genießt den Film und wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja auch mal nach einem der Gerichte aus dem neuen Buch kochen. Bis jetzt ist es ausschließlich auf Englisch erschienen. Viel Spaß!

Zum Blog: www.uyenluu.com

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Für Reisen: Die Wallpaper* City Guides

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Genauso wie ich für jedes Projekt und jedes Vorhaben von Herzen gerne meine Listen und Tabellen anlege, liebe ich es, vor meinem Urlaub einen Reiseführer zu kaufen, wenn ich eine Stadt besuche, in der ich noch nie war. Das ist für mich der erste Schritt in Richtung Ferien und auf diesem Weg habe ich die Chance, mir einen Überblick über die Attraktionen der Stadt zu machen. Mit den Wallpaper* Cityguides bekommt man diesen ersten Eindruck auch Abseits von den klassischen Touritreffpunkten. Mit klaren Worten und in übersichtlichen Kapiteln wird man eingeführt in die Kultur einer Stadt, die Bezirke, Entwicklungen, Insider-Tipps von Anwohnern bis hin zu den wichtigsten Telefonnummern für Taxi und Konsulat, ja sogar den Preis für Cappuccino, Tageszeitung, Zigaretten und eine Flasche Champagner sind hier zu finden. So ist für die Basics gesorgt und in Gedanken kann man schon einmal die Stadt erobern.

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Kulturell (eine gute Quelle für Museen und Architektur) und in punkto erste Orientierung (es gibt einen Stadtplan und ein Skylinephoto mit markierten Highlights – jeweils zum Aufklappen) sind die Stadtführer kleine, elegante Hilfen für die erste Orientierung für eine Städtereise. Die drei Ausgaben oben habe ich mir nach nun 10 – 15 Jahren auch endlich zugelegt, obwohl die Besuche in Paris*, Amsterdam* oder Prag* schon eben diese laaange Zeit zurückliegen. Denn, ein netter Nebeneffekt der Reiseheftchen ist es, dass sie gerade gemeinsam super aussehen und als bunter Klecks im Regal an schöne Städtetrips und tolle Urlaube nach Lissabon*, London* und Barcelona* erinnern. Aber auch in deutschen Städten wie Hamburg* und Berlin* lassen sie neue Seiten der jeweiligen Stadt entdecken, auf die man bei dem Besuch von Freunden eben nicht gekommen wäre. So könnt ihr über die Jahre eine Sammlung entstehen lassen, die mit euren eigenen Notizen zu einem wahren Reisetagebuch werden kann – in immer mehr Bänden.

Die Bücher werden übrigens fast jährlich neu aufgelegt und bei den jeweiligen Editionen ändert sich mit jeder Neuauflage die Farbe. So gibt es die Hamburger Ausgabe gar nicht mehr in naja, mittelschönem braun zu erwerben, sondern die Edition erstrahlt in vornehmen smaragdgrün. Alle Ausgaben gibt es in englisch und viele (alle?) auch in deutscher Sprache. So, dann sucht euch mal eure Lieblingsstadt aus und kreuzt auf der letzten Seite schon mal an, welches Viertel ihr als erstes unsicher machen wollt.

P.S.: Für das Umherstreifen in London empfehle ich wärmstens London Street Atlas (A-Z Street Atlas)*.

Was sind denn so eure Reisevorbereitungslektüren und Karten, Pläne und Heftchen, die ihr empfehlen könnt?

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