Schnorcheln im Norden von Mallorca

Über meinen Besuch des Cap Formentor habe ich Euch ja bereits hier berichtet, heute lest ihr wie ich endlich zum Schnorcheln kam. Auf dem Rückweg vom Turm am Cap habe ich aus dem Auto heraus eine wunderschöne kleine Bucht entdeckt: Die Cala Figuera, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fischerdorf an der Süd-Ostküste Mallorcas! Der Strand ist kein Sandstrand, sondern besteht aus unzähligen runden Kieselsteinen, der Norden ist ziemlich rau und steinig. Aber hier lest ihr, warum sich der Weg hinunter lohnt!

Blick von der Straße auf die Bucht Cala Figuera

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Das kristallklare Wasser glitzerte in der Sonne und nachdem ich ja bei meiner kleinen Wandertour nicht schwimmen konnte, war schnell klar: Da unten will ich hin!

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Also nach einem Parkplatz Ausschau gehalten, geparkt und fix auf den Weg zum Strand gemacht. Ich hätte eventuell nochmal eben die Schuhe tauschen sollen, denn Flip Flops eignen sich nicht wirklich für den realtiv steilen Weg zu dieser kleinen abgelegenen Bucht.

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Der Abstieg: Sandig, steinig und etwas steil, da wären feste Schuhe wie Turnschuhe einfach besser geeignet gewesen.

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Kurze Zeit nachdem ich durch die zugewachsenen Wege auf dem Kiesstrand angelangt bin, schnappte ich mir schon meine Schnorchelausrüstung und meine Kamera und es ging ab ins Wasser.

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Der Blick in die Weite ist einfach sehr beruhigend und nebenbei: Es war fast niemand hier! Die meisten Sonnenanbeter packten gerade ihre Sachen, als wir am späten Nachmittag hier eintrafen – perfekt!

Das glasklare Wasser am Cap Formentor – bestens zum Schnorcheln geeignet

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Kühl, glasklar und für mich überraschend: Voller Fische war das Meer an dieser Stelle! Yieppieh!

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Endlich mal ein paar coole Motive, die unter Wasser eine wesentlich bessere Figur abgeben als ich.

Fische, die ich beim Schnorcheln entdeckt habe

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Sowie diese beiden Grazien. Je nach Lichteinfall glänzten die Bauchflossen in den schönsten Blautönen!

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Hier kann man sehen, dass leider meine Schnorchelmaske ziemlich schnell beschlug warum ich später auf meine Schwimmbrille umstieg.

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Eine kleine Herausforderung war es auch, wieder aus dem Wasser zu kommen, da besonders die großen Steine stark mit Algen bewachsen sind, was man nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennt.

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Im Wasser hat man wirklich einen guten Blick und hier schwimmt fast nichts herum, es sei denn man wirbelt es selbst auf.

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Die Fische sind ziemlich gut getarnt, es ist eben nicht alles Stein auf diesem Bild.

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Diese kleinen Fische waren ziemlich neugierig und so konnten wir uns in aller Ruhe gegenseitig beobachten.

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Schon bald kamen meine blauflossigen Lieblingsfische dazu. Also was diese kleine Bucht zum Schnorcheln und Beobachten so hergibt, hab ich wirklich nicht erwartet. Wer hätte gedacht, dass sich Mallorca so gut zum Tauchen eignet?!

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Leider hatte ich keine Fischsnacks wie auf den Philippinen bereit, so dass ich die Kleinen nicht füttern konnte.

Beste Sicht unter Wasser

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Trotzdem schwammen die Fische der Cala Figuera sehr nah an mich ran und ich konnte sie eigentlich ganz gut fotografieren.

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Auch die bewachsenen Steine sehen einfach wunderschön aus.

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Bei manchen Fotos habe ich die Fische auch erst zuhause auf dem Laptop erkannt, die kleinen Tarnkünstler haben es einfach drauf!

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Toll, wie tief man ins Meer schauen kann. Außerdem sieht man auch noch einen der Fische schwer beschäftigt dabei etwas anzuknabbern.

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Einige Steine sind mit Algen beflaumt und man sollte am besten schon an den flachen Stellen der Bucht schwimmen.

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Ab und zu hab ich hier etwas vom Grund aufgewirbelt.

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Hier sieht man dabei ganz gut, dass das Wasser wirklich nicht sehr tief ist. Die Farbe des Meers ist hier einfach nur wunderschön.

Wie ich es aus dem Auto schon gesehen habe, türkis und herrlich. Ein Glückstreffer!

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Ich würde nicht empfehlen, wild herum zu waten, da man dann erstmal warten muss, bis sich der Bodenbelag wieder gelegt hat.

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Hier nochmal ein gutes Bild der Fische, die ich beim Schnorcheln in der Cala Figuera beim Cap Formentor gesehen habe:

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Besonders schön war einfach, dass ich die anderen Besucher der Bucht an zehn Fingern abzählen konnte.

Wer also auf der Suche ist nach einem abgelegen Strand zum Schwimmen und Schnorcheln, der ist an der Cala Figuera bestens aufgehoben.

Die Bucht muss ich unbedingt nochmal besuchen!

Tipp: Da hier wirklich niemand auf Euch wartet, solltet ihr Euch vorher selbst mit Getränken und Snacks ausstatten.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

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