Städtetipp Schweiz: Urban Street Art Basel

Die Schweiz hat so einiges zu bieten – neben den Skipisten im Winter und den Badeseen im Sommer locken auch Städte wie Bern, Zürich oder eben Basel. Nachdem wir nun für einige Wochen in Luzern und insbesondere bei der „Lozärner“ Fasnacht waren, geht es jetzt für uns nach Basel.

Doch was für mich bisher ein kleines Geheimnis war, offenbart sich in der Buchhandlung am Baseler Bahnhof: Urban Street Art Basel. So heißt das Buch, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

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Ich muss los, aber das Thema interessiert mich, gerade weil für das Wochenende eine privat geführte Tour durch die schöne Stadt Basel ansteht. Recherchen ergeben, dass es eigene Spazierwege und Rundgänge zu dem Thema Street Art in Basel gibt.

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Ein besonderer Weg dreht sich nur um die Space Invaders – kurz überlege ich mir, diesen auch abzulaufen.

Urban Street Art Basel – die Space Invaders

In vielen Städten gab es einen regelrechten Weetkampf mit Space Invaders aus Post-It-Zetteln. Da wurden verglaste Büros von innen beklebt und mit den gegenüberliegenden Büroetagen immer verrücktere Bilder ausgetauscht. Geblieben ist davon nichts – anders in Basel, wo die Kunstwerke fest einbetoniert sind.

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Ich entscheide mich spontan dazu, einfach beim Spaziergang mit unseren Führern durch die Stadt die Augen offen zu halten und siehe da, ich habe Glück und entdecke einige der Space Invaders!

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Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich hier schon einmal informieren – alle anderen prägen sich die Space Invaders ein und versuchen ihr Glück wie ich – es war ein bißchen ein Gefühl wie beim Ostereiersuchen 🙂

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Wer keine Lust auf oder Zeit für den anderthalbstündigen Spaziergang hat, dem sei ein Besuch des Gerbergässleins empfohlen. Hier befindet sich das L’Unique / House of Rock – ein Veranstaltungsort für Konzerte.

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Auf der gegenüberliegenden Wand werden Jahr für Jahr immer mehr Rock-Legenden verewigt – gesponsort vom L’Unique.

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Es macht einen großen Spaß, alle Künstler und Bands durchzugehen und deren Namen zu erraten.

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Manche fallen einem leicht, andere Namen liegen einem auf der Zunge und es dauert, bis man darauf kommt, wer hier dargestellt ist.

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Wer mit offenen Augen durch Basel wandert, der wir sicherlich die ein oder andere Entdeckung machen. Jedem, der sich mehr zu diesem Thema informieren möchte, dem seien die folgenden Links wärmstens ans Herz gelegt:

Street Art Tour mit Schwerpunkt Space Invaders

Flickr Gruppe zum Thema Street Art in Basel

Viel Spaß beim Street Art entdecken in und um Basel!

 

Fasnacht Luzern – vom Urknall und der Geschichte der Fritschi-Familie

Die Geschichte der Fasnacht in Luzern beginnt mit dem Urknall am Donnerstag vor Aschermittwoch und der sogenannten Tagwache. Dieser offizielle Startpunkt wird bereits mit einigen Vorbereitungen eingeläutet – wie etwa dem Aufstellen des Guuggerbaum beim Rathaus einen Tag zuvor und dem Usgüüglete – einer DJ-Party zur Einstimmung, bei der es auch Bratwürste zu essen gibt.

Etwas ausgefalleneres als den Urknall der Luzerner Fasnacht habe ich bis jetzt noch nicht erlebt und kann sagen, dass es sich gelohnt hat, hierfür um 3.30 Uhr aufzustehen und sich ins Kostüm zu werfen, schließlich will man pünktlich in der Stadt sein, um die Ankunft der Fritschis mitzuerleben.

Um Punkt 5 Uhr Morgens am Schmutzigen Donnerstag („SchmuDo“) läuft ein Boot mit dem Fritschi, der Fritschi-Frau und dem Fritschi-Baby vom Vierwaldstättersee über den Quai am Schweizer Hof ein und mit einem lauten Knall wird die Fritschi-Familie begrüßt.

Dieser sogenannte Urknall läutet die Fasnacht-Woche ein. Denn in Luzern wird im Gegensatz zu Basel oder Bern eine ganze Woche gefeiert.

Wer diesen Urknall miterleben möchte, der muss sich entweder pünktlich einen Wecker stellen – oder einfach die Nacht durchmachen. Natürlich darf man auch sein Kostüm nicht vergessen – sonst kommt man sich bei der Urknall-Feierei einfach fehl am Platz vor.

Ist die Fritschi-Familie vom Boot gestiegen, wird sie zum Fritschi-Brunnen weiter geführt und begrüßt alle Feierwilligen vom Brunnen aus mit einem gewaltigen Fetzen-Regen aus Zeitungspapierschnipseln („Fötzelirääge“) und verteilt im Anschluss fleißig Orangen auf Zuruf.

Für den Urknall ist es also ratsam, entweder am Quai einen Stehplatz zu suchen oder direkt am Fritschi-Brunnen.

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Am Nachmittag des Schmutzigen Donnerstag findet der erste große Umzug mit etwa 40 bei dem Lozärner Fasnachtskomitee gemeldeten Wagen und Gruppen statt.

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Dazu zählen sowohl Guggenmusik-Gruppen mit ihren Schlag- und Blasinstrumenten als auch geschmückte Wagen zu politischen und immer öfter zu fantasievollen Themen, die Anleihen bei Film und Fernsehen haben.

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Wer nach dem frühen Aufstehen am Donnerstagmorgen zum Urknall nicht bis zum Umzug am Nachmittag durchhalten kann, hat am Monatgnachmittag ab etwa 14 Uhr ebenfalls nochmal die Chance, den Umzug zu sehen.

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Dienstag Abend findet das Monsterkonzert statt, bei dem die Guggenmusiken über die Seebrücke und durch die kleinen Gassen der Altstadt fahren – jedoch ohne Wagen.

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Im Mittelpunkt steht die Musik, das ausgelassene Tanzen und Feiern, bevor am folgenden Aschermittwoch die Fastenzeit einsetzt.

Die Fasnacht ist somit auch ein Fest mit Gipferli und Leckereien jeder Art, mit denen man es sich besonders am Güdis-Montag und Güdis-Dienstag nochmal so richtig gut gehen lässt, bevor das Fasten einen Tag später beginnt.

Die Festlichkeiten richten sich somit immer nach dem Kirchenjahr. Güdis bedeutet Magensack oder Bauch, den es vor der Fastenzeit noch einmal ordentlich zu füllen gilt.

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Übersicht über die Luzerner Fasnacht

Donnerstag vor Aschermittwoch („SchmuDo“/“Schmutziger Donnerstag“)

Urknall und Tagwache 5.00 Uhr
Luzerner Umzug 13.45 Uhr

Montag vor Aschermittwoch („Güdis-Montag“)

Tagwache 6.00 Uhr
Luzerner Umzug 13.45 Uhr

Dienstag vor Aschermittwoch („Güdis-Dienstag“)

Monstercorso / Monsterkonzert 19.30 Uhr

Tipp

Es gibt vergünstigte Fahrtickets für die Fasnachtszeit für den öffentlichen Straßenverkehr, die Einzelheiten dazu gibt es hier: www.sbb.ch/fasnacht

Mehr Infos zur Fasnacht Luzern gibt es hier zu finden: www.luzerner-fasnacht.ch

Städtetrip: Wintersonne tanken in Barcelona

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Die Wintersonne hat auf mein Gemüt eine fast noch stärkere Wirkung als die Sonne im Sommer. Denn gerade im Winter sieht man sie seltener und wenn sie mal hinter den Wolken hervorschaut, ist sie nach wenigen Stunden wieder weg. Darum war es mir natürlich eine große Freude, als ich beim großen „Save-the-Souvenir“-Gewinnspiel von Roombeez einen Kurztrip nach Barcelona gewonnen hatte.

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Drei Tage Ausspannen und am Meer zu zweit die Sonne in der catalanischen Stadt genießen – wer würde da nicht auch sofort zusagen? Noch dazu gab es einen Premium-Shuttle vom Flughafen zum Hotel. Achso: Dabei handelte es sich nicht um irgendein Hotel, sondern um das W Hotel Barcelona direkt am Meer.

Ein Designhotel in der Form eines Segels, das eigentlich jeder kennt, der in den letzten Jahren mal in Barcelona am Meer spazieren war.

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Was soll ich sagen: Der Ausblick ist der Waaaahnsinn! Alle Betten der unterschiedlichen Zimmer sind immer mit Blick auf ein Panoramafenster ausgerichtet, so dass man sobald man morgens die Augen aufmacht sofort auf das Meer oder Meer und Strand schaut (wie in unserem Fall).

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Das Frühstück ist ebenfalls grandios – es gibt zwei verschiedene Ebenen: im Erdgeschoss wird das Frühstück am Tisch serviert.

Zu empfehlen ist aber das Frühstücksbuffett im hoteleigenen Bravo24 Restaurant mit vielen catalanischen und spanischen Sezialitäten wie Chorrizo, Schinken und spanischen Tortilla-Variationen, verschiedenen Obstplatten und einer eigenen Ecke für süße Speisen. Köstlich!

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Obwohl ich schon mehrmals in Barcelona war (sowohl im Sommer als auch im Winter) kann ich nur sagen, dass die Stadt zu den verschiedenen Jahreszeiten klasse ist – aber besonders im Winter tut ein Besuch in Barcelona besonders gut.

Wenn in der Heimat das Wetter ein einziges Grau-in-Grau ist und alle nur im Vorweihnachts-Stress versinken, kann eine kleine Auszeit am Meer Wunder bewirken.

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So kam es auch, dass wir nach zwei tollen Tagen die für unseren Abreisetag eigentlich geplante Busrund-Tour kurzer Hand skipten und uns entschieden, einfach auf einer Bank am Meer sitzen zu bleiben.

Es ist klasse hier zu sitzen und den Skatern und Spaziergängern auf dem Passeig del Mare Nostrum zu zu schauen oder kleine Grüppchen von Omis zu beobachten, die sich zum Schwimmen am Strand treffen und man bald nur noch ihre bunten Badehauben von Weitem im blauen Wasser leuchten sieht.

Aber fangen wir von vorne an: Wenn ihr am Stadt-Strand spazieren geht und Hunger bekommt, macht euch auf den Weg zum Museum der katalanischen Geschichte (Museu d’Història de Catalunya, Plaça de Pau Villa, 3) und esst auf dem Dach im Restaurant 1881 ein leckeres Fischgericht und probiert unbedingt die handgeschnitzten Kartoffelspalten mit grobem Meersalz und Ajoli – köstlich!

Als Nachtisch holt man sich schnell vom Stand vor dem Museum ein leckeres Eis auf die Hand und kann sich damit auf die Mauer an der Marina niederlassen.

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Das Museum selbst ist ebenfalls einen Besuch wert – es gibt eine Dauerausstellung eben über die Historie Kataloniens und wechselnde Themenausstellungen.

Wenn ihr ein Hotel am Meer habt, dann seid ihr gar nicht soweit vom gotischen Viertel entfernt, das ihr euch unbedingt anschauen solltet! Die kleinen Straßen und Gassen werden euch verzaubern – man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke sein wird.

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Meist sind es kleine Tapasrestaurants oder verschiedene kleine, unabhängige Geschäfte mit Mode, Kunst, Schmuck und vielem mehr – der perfekte Ort um einen Andenken oder ein Mitbringsel zu kaufen – statt beim Tourishop mit seinen Plastikmagneten.

Nun seid ihr auch nicht mehr weit von der Kathedrale von Barcelona entfernt, die euch mit ihrem gotischen Bau und den Einzelheiten überraschen wird.

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Besonders die Krypta und die Aussicht vom Dach aus sind einen Besuch wert – ihr kommt mit einem Fahrstuhl nach oben.

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Wenn ihr wie wir in der Vorweihnachtszeit dort seid, dann könnt ihr auch den Weihnachtsmarkt neben der Kathedrale besuchen, auf dem es jede Menge Dekorationen für eine Weihnachtskrippe gibt. Es ist verrückt, wie detailgetreu die Bäumchen und Figuren sind. Die Auswahl ist ebenfalls gigantisch, so dass jeder, der eine elektrische Eisenbahn im Keller hat hier ebenfalls glücklich werden kann.

So nun aber zurück zur City – zieht euch warm an, auch wenn die Sonne es schaffte, dass wir im Dezember mittags 19° C Grad hatten, so kann es doch auch wieder kühler werden, besonders wenn die Sonne sich wieder verabschiedet hat.

Wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid, dann empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt gleich zu Beginn eures Besuchs – so bekommt ihr einen guten Überblick über die Stadt.

Ein großer Vorteil bei einem winterlichen Barcelona-Besuch ist, dass man nicht so lange für die bekannten Highlights anstehen muss wie etwa für einen Besuch der Kirche Sagrada Familia von Gaudi, die bis heute noch nicht fertiggestellt ist. So muss man im Sommer bis zu 3 oder 4 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, während bei meinem letzten Besuch im Februar die Wartezeit mit knapp 30 Minuten absolut machbar ausfiel.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir schätzen es sehr – besonders in den kalten Wintermonaten einen Abend am Lagerfeuer oder Kamin ausklingen zu lassen. Und dafür kann ich euch das Restaurant Pez Vela ( Passeig del Mare Nostrum, 19/21, Barcelona – direkt unter dem W Hotel) empfehlen.

Hier gibt es nicht nur leckeres Essen und Bier, das eigens in Barcelona gebraut wird, sondern im Anschluss könnt ihr euch mit euren Getränken an das Feuer setzen, das im seitlichen Teil des Restaurants von einer gemütlichen Sitzbank umrahmt wird.

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Kleiner Tip: solltet ihr zum Ende des Tages vom Sightseeing etwas fußlahm werden, könnt ihr euch von einem Fahrradchauffeur zum Ziel kutschieren lassen (15 Min. Fahrt kosten 7,- € pro Person).

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Wie ihr seht, sind wir auf dem Foto sehr glücklich und wir können nur sagen: Barcelona – wir kommen wieder!

48 Stunden in Amsterdam / Top 5 Orte zum Shoppen, Staunen und Speisen

Amsterdam ist großartig. An dieser Stelle ist eigentlich schon alles gesagt. Eigentlich. Denn, wer schon mal im „Venedig des Nordens“ (Zitat Reiseführer) war, dem muss man es nicht sagen – aber wer noch nicht in hier war, dem kann man es nicht oft genug sagen: Amsterdam ist großartig und man will nach dem ersten Mal einfach immer wieder herkommen. – Hier meine Tipps für euren Besuch.

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Zugegebener Weise habe ich dies ein wenig vergessen. War ich das erste Mal mit 19 in Amsterdam und das letzte Mal vor zwei Jahren und da auch nur zum Umsteigen in Schiphol (das zählt somit nicht wirklich). Jetzt bin ich aber absolut begeistert und habe große Lust, schon bald wieder zurückzukehren.

Anreise

Bus, Bahn, Flieger oder Auto – viele Wege führen von Deutschland nach Amsterdam. Ich selbst bin mit dem Zug, dem Bus und per Flugzeug bereits nach Amsterdam gereist und jede einzelne Möglichkeit bietet seine Vor- und Nachteile.

Es ist eine persönliche Entscheidung und es kommt auch ein bißchen drauf an, was man vor hat. Da ich letztes Wochenende mit dem Bus hin- und zurückgefahren bin weiß ich den Vorteil des Platzes zu schätzen. Niemand meckert, weil man zuviel Käse im Handgepäck hat – super!

Übernachten

Wir waren im NH Hotel Amsterdam Zuid untergebracht, was ein sehr gutes Hotel ist, allerdings etwa 5 Kilometer vom Zentrum entfernt liegt. Da unser Busfahrer alle unsere Wege-Wünsche erfüllte und stets pünktlich zur Stelle war, hatten wir einen unschlagbaren Vorteil.

Wäre ich alleine dort, würde ich versuchen zentrumsnah unterzukommen – allerdings kann man sich dann sicherlich auch auf mehr Partypeople im Hotel einstellen.

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Programm für 48 Stunden

Das Gute an 48 Stunden in Amsterdam: Man kann Vollgas geben. Ganz nach dem Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sollte man immer das machen, was man sich vorgenommen hat. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn ich eine Woche in London oder Barcelona war – fällt dann viel zu oft der Satz: Das können wir ja gegen Ende der Woche/Kurz vor der Abreise noch machen.

Was schafft man alles in 48 Stunden?

Auf dem Hinweg nach Amsterdam habe ich in Hilversum den Neubau auf dem Mediengelände der Stadt besichtigt. Ohne den Presseclub, mit dem ich nach Amsterdam gereist bin, und der guten Kontakte der Mitglieder wäre uns so eine Besichtigung wahrscheinlich nie möglich gewesen.

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Es war grandios, der Bau und die durchdachte Architektur ist sehr beeindruckend und ich freue mich, selbst in dem Gebäude gewesen zu sein und unsere beiden Führer haben uns fleißig alle Fragen beantwortet.

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Wichtigste Frage vorweg: Was interessiert dich am meisten? Versuche dann, die Wege möglichst kurz zu halten und Restaurants oder andere Anlaufpunkte, die in der Nähe liegen am gleichen Tag zu besuchen.

Eins // Grachtenfahrt

Vom Wasser aus hat man einen idealen ersten Blick auf die Stadt. Dank Audioguide per Kopfhörer kann man direkt in die Geschichte der Stadt eintauchen und bekommt einen guten Überblick.

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Später, wenn man zu Fuß unterwegs ist, werden einem die verschiedenen Stationen sicherlich wieder in Erinnerung kommen. Wie etwa die Museen oder das Schiff mit den umgestülpten Glasflaschen.

+ Audioguide in verschiedenen Sprachen (auch ein Kidschannel ist vorhanden)
+ Auf den Tischen ist ein übergroßer Stadtplan aufgedruckt – gut für die Orientierung
+ Entspannter Überblick nach der Anreise (fußschonend!)
www.amsterdamcanalcruises.nl

Zwei // Samstag: Noordermarkt an der Prinsengracht

Nicht nur viele Cafés, kleine Restaurants und der Trubel der Touristen und Einheimischen ist toll, sondern besonders der Noordermarkt ist etwas, das ich nicht vergessen werde.

Eine Mischung aus Flohmarkt, Foodmarket und biologischem Wochenmarkt bietet für jeden etwas. Ganz gleich ob man stöbern möchte, nach Andenken oder Geschenken sucht oder einfach nur etwas Essen möchte.

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Der Markt ist nicht nur einer der attraktivsten Märkte im Amsterdamer Stadtteil Jordaan, sondern auch viele hundert Jahre alt – selbst Rembrandt van Rijn kaufte hier vor 350 Jahren regelmäßig ein.

+ Liebevoller Hippiemarkt mit Tradition
+ Ideal, um Geschenke für Zuhause zu kaufen
+ Günstige, wirklich schöne und skurile Flohmarktartikel
www.noordermarkt-amsterdam.nl/de

Drei // Panecake Bakery

In der ältesten Pfannkuchen Bäckerei Amsterdams isst es sich vorzüglich. Zwar waren wir hier „nur“ zum Mittagessen, ich konnte dennoch nicht widerstehen.

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Statt dem Mittagstisch (Pfannkuchen mit Käse plus zum Beispiel Pilzen und einem Getränkt) den Spezial-Pfannkuchen „Dutch“ (wenn schon, denn schon, oder?) mit „allem“ zu ordern.

In den Teig werden die köstlichen Stroopwafels eingebacken, obendrauf kommt Zimteis mit geschlagener Sahne, Schokosoße und Puderzucker. Dieser Pfannkuchen ist der Knaller – auch wenn ich meinen Tischnachbarn das letzte Viertel überlassen musste. Im Video seht ihr den „Dutch Pancake“ in Minute 0:52 – 0:57. Köstlich!

www.pancake.nl

Vier // Anne Frank Haus

Wer noch nicht hier war, sollte es selbst mit eigenen Augen gesehen haben – das Anne Frank Haus ist ein Stück Geschichte zum Anfassen und bringt unaufdringlich und eindringlich zugleich die Atmosphäre zurück, die wirklich niemals in Vergessenheit geraten darf.

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Krieg, Verfolgung und Zerstörung werden hier dank der original Räume, die Anne Frank mit ihrer Familie bewohnte, der ausgestellten Fotos und Texten sowie kurzer Filme ins Bewusstsein der Besucher zurückgebracht.

+ Ein Stück Geschichte, das bis in die Gegenwart reicht
+ Die Welt aus einer anderen Perspektive sehen – zumindest eine Stunde lang
+ Fotos verboten – das sorgt für die Wahrnehmung des Raums nur durch die eigene Anwesenheit und nicht durch die Kamera des Smartphones
+ Tipp: Unbedingt vorher ein Onlineticket für einen bestimmten Timeslot kaufen, sonst muss man sehr lange anstehen.
www.annefrank.org

Fünf // Das Rijksmuseum

Da ich das Stedelijkmuseum und das Van Gogh Museum schon kannte und das Rijksmuseum auch vor zwei Jahren renoviert wurde, entschied ich mich für unseren Abreisetag für dieses Museum.

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Ich empfehle, einen Audioguide für 5,- € zu leihen, so kann man sich durch das sehr verwinkelte Gebäude führen lassen (die „Highlights-Tour“ dauert etwa 90 Minuten) oder man gibt die Nummer ein, die an den einzelnen Kunstwerken steht und bekommt dann via Kopfhörer etwas zum Werk erzählt.

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Die Akkustik der Kopfhörer ist großartig (3D-Sound) und die Länge der gesprochenen Infotexte ist genau richtig.

+ Dank Onlineticket kommt man schnell ins Museum
+ Der Audioguide ist ideal für Besucher – ohne Vorkenntnisse
+ Allein das Gebäude (eine ehemalige Kirche) ist sehenswert – im Audioguide ist eine kurze Einführung zum Gebäude enthalten
www.rijksmuseum.nl/de/besucher-information

Weitere Highlights in Amsterdam

Besuch eines Bruins Cafés („braun“ wegen ihrer Einrichtung aus dunklem Holz)

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Rotlichtbezirk rund um die Oudezijds Achterburgwal

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Indisch oder indonesisch essen gehen, wie zum Beispiel hier:
Moti Mahal Restaurant
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Amsterdam (in der Nähe des Rotlichtviertels).

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Shoppen rund um Damrak – unbedingt zum Cheese Inn und den Käse „Old Friend“ probieren!

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Olivar Markt in Palma de Mallorca

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Der Olivar Markt oder auch Mercat Municipal de l’Olivar ist der wichtigste Lebensmittelmarkt in Palma de Mallorca. Er liegt zwischen dem Plaça d’Espanya und der Einkaufsstraße San Miguel mitten im Zentrum von Palma und darf auf einer Tour des Sightseeings nicht fehlen.

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Besonders wenn einen der Hunger überkommt, spätestens dann ist es Zeit, sich den Markt einmal genauer anzuschauen. Direkt beim Eingang ist der Sushi King zu finden, bei dem ich mich ersteinmal stärkte – natürlich mit einem Glas Wein zum Mittag – wie man das in Spanien halt so macht.

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Der Markt ist traditionell Umschlagplatz von frischen Lebensmitteln, insbesondere Fisch und weiteren Sea Food. Ganz gleich ob man Fisch, Krabben, Langusten, Muscheln oder Krebsfleich sucht, hier gibt es wirklich alles mögliche an Fisch und Seegetier, auch wenn man keinen Fisch essen mag, alleine zum Gucken ist der Markt in diesem Gebiet wirklich sehenswert!

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Natürlich dürfen auch saisonale Produkte wie Käse, Wurst und spanischen Schinken sowie für die Insel typische Erzeugnisse wie etwa das Sal de Flor vom Strand Es Trenc nicht fehlen.

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Außerdem gibt es Blumen und Kuchen, kleine Essensstände bis hin zu Restaurants mit Sitzplätzen und viele Obst- und Gemüsestände.

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Fachhandel und Gastronomie geben sich bei den über hundert Ständen die Klinke in die Hand, das bedeutet nicht nur derjenige mit einem hungrigen Magen wird glücklich, sondern auch der Wocheneinkauf lässt sich hier wunderbar erledigen.

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Meine Shoppingliste für den Mercat l’Olivar

  • Oliven
  • Spanischer Schinken
  • Fuet Extra (Salami)
  • Olivenholzbrettchen
  • Käseauswahl
  • Sal de Flor
  • Ensaimada (Schmalzkuchen mit Puderzucker)
  • Große Markttasche für alle Einkäufe
  • Snack: Sushi (bei Sushi King – wo auch sonst)

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Dank der überzeugenden Auswahl und dem Wissen der Fachhändler kaufen hier nicht nur Köche und Gastronome gerne ein, sondern Feinschmecker aus aller Welt treffen sich hier – geschäftlich als auch privat zum essen und quatschen.

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In der Tiefgarage sind 430 Parkplätze vorhanden – wer also mit dem Auto kommen möchte, kann seine Einkäufe direkt im Kofferraum nach Hause (oder ins Feriendomizil) fahren.

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In der ersten Etage sind ein Supermarkt und einige kleine lokale Shops zu finden. Es gibt übrigens auch eine öffentliche Toilette – so weit so normal. Auf der Damentoilette kann man sich aber gleich auch noch auf einer lustigen Retro-Waage wiegen (dann weiß man gleich, was man so verfuttert hat).

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Video über den Olivar Markt (Mercat de l’Olivar)

In diesem kurzen Film seht ihr nochmal ein paar Eindrücke, wie man sich den Markt vorstellen kann. Eine Kleinigkeit: Es ist üblich, hier an den Ständen insbesondere beim Fleisch, Obst und Gemüse eine Nummer zu ziehen (wie in den größeren spanischen Supermärkten auch) dann weiß man immer, wer nun dran ist.

Ich wünsche euch viel Spaß auf diesem wirklich wunderschönen Markt! Falls ihr gerne mit dem Rad unterwegs seid, lest hier auch meinen Artikel über meine Radtouren durch Palma.

Mehr Infos über den Markt Olivar wie Öffnungszeiten sind hier zu finden:

www.mercatolivar.com

Sieben gute Gründe für einen Urlaub an der Costa Brava

Helen von dem Pixum-Blog hat zu einer Bloggerparade aufgerufen und fragt nach den liebsten Reisezielen.

Ich selbst habe auch schon durch die ersten Artikel gescrollt – schließlich lässt sich ja jeder gerne inspirieren. Meine Wahl für ein Reiseziel fällt mir nicht leicht.

Auch wenn ich wirklich tolle Ausnahmeorte wie auf der Reise auf den Philippinen gesehen habe, einen Monat auf Mallorca verbracht habe und noch einige Wünsche auf meiner „Diese-Orte-will-ich-unbedingt-noch-sehen-Liste“ habe, ist meine Wahl schlussendlich doch gefallen:

Mein liebstes Reiseziel ist die Costa Brava.

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Die Ostküste Spaniens im hohen Norden zwischen der spanisch-französischen Grenze und Barcelona ist hier der Strand nicht nur wunderschön, sondern auch leicht zu erreichen. Ein Lieblingsreiseziel ist für mich ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehren möchte – und möglichst auch jederzeit kann.

1 Die Anreise

Selbst mit dem Auto kann man hier von Deutschland aus gut anreisen und zum Zelten oder für Ausflüge alles nötige mitnehmen, wie Fahrräder oder alles was man sonst im Urlaub so dabeihaben möchte.

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Will man nur für eine Woche oder zehn Tage Erholung suchen, ist man schnell mit einem günstigen Flieger in Barcelona.

Von hier aus kann man dann entweder per Mietwagen oder mit dem Regionalzug und anschließend mit dem Bus weiter in den Norden fahren.

2 Mischung aus Kultur und Strandleben

Das Gute daran: Bevor es an die weitläufige Küste geht und das entspannende Strandleben wartet, kann man im Vorfeld noch etwas Kultur und Nachtleben in der katalanischen Metropole erleben.

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Die Segrada Familia zum Beispiel ist ein wirkliches Must-See. Als ewige Baustelle lockt Gaudis Entwurf jedoch trotzdem die Touristen in Scharen an.

Ich kann nur jedem ans Herz legen entweder super früh aufzustehen, wenn man auch in die Segrada Familie hineingehen kann.

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Der Parc Güell, ebenfalls ein Bauwerk Gaudis ist nicht nur wunderschön, sondern bietet mit seinen in die Mauer eingebauten Bänken einen Rastplatz von dem aus man den Blick auf die Stadt und das Meer genießen kann.

Bei einer Anreise via Barcelona hat man das Beste aus beiden Welten – die lebendige Stadt und Ruhe am Strand.

3 Optimales Klima

Einen großen Vorteil hat die Costa Brava noch dazu. Dadurch, dass sie am Mittelmeer gelegen ist und nicht am Atlantik, ist hier das Wasser immer ein paar Grad wärmer als an der Westküste Spaniens.

Das gefällt mir als kleiner Frostbeule wirklich sehr gut. Trotzdem nehme ich je nach Witterung immer einen Kapuzenpulli und eine lange Hose und Decke mit, da es auch immer Sommer ziemlich windig werden kann.

4 Sport und Spaß

Dabei lohnt es sich, wenn man dann einen Lenkdrachen dabei hat, so kann man den langen Strand für diesen fast vergessenen Sport nutzen.

Wenn möglich würde ich immer außerhalb der spanischen Ferien an die Costa Brava kommen.

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Doch auch im Hochsommer sind die Strände nicht so überlaufen wie zum Beispiel im südlicheren Lloret de Mar. Außerdem kommen auch Windsurfer, Segler und Taucher an der Costa Brava auf ihre Kosten.

5 Kein Massentourismus

Der Strand ist besonders außerhalb der katalonischen Schulferien, die etwa von Mitte Juni bis Mitte September gehen, schön leer und man hat das Gefühl, einen eigenen Privatstrand zu haben.

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Auch die Orte in der Umgebung wie Roses, mit seinen schönen Restaurants und tollem Ausblick aufs Meer oder Empuriabrava mit dem größten Yachthafen Europas und den insgesamt 5000 Schiffsanlegeplätzen sowie einem feinpudrigen Sandstrand sind einen Tagesausflug wert.

6 Historisches mit Ausblick

L’Escala bietet mit seiner historischen Altstadt und dem modernen Zentrum und einer Einkaufsstraße entlang des Strandes ebenfalls eine reizvolle Kulisse für einen Ausflug.

Hier finden Windsurfer beste Voraussetzungen – im Sommer aber besonders im Frühjahr und im Herbst ist hier die Witterung ideal. Von den vier Stränden, die es in L’Escala gibt, ist die Montgo-Bucht auch für Taucher optimal geeignet.

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Wenn ihr abends in L’Escala essen geht – was ich sehr empfehlen kann, habt ihr hier am südlichsten Punkt des Golf de Roses einen wunderschönen Blick nach Einbruch der Dämmerung auf die gesamte Bucht bis hoch nach Roses selbst.

7 Vielfalt

Ihr seht selbst: Es gibt einiges zu entdecken an der Costa Brava in der Provinz Girona. Ob man also mit einem Buch am Strand liegt, schnorcheln geht oder das Umland erkundet, bleibt einem selbst überlassen.

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Das Schöne ist dazu, dass hier der Massentourismus nicht so zu finden ist und die Strandatmosphäre von Familien mit Kindern und Sportlern geprägt ist. Und ein Highlight ist für mich sowieso immer das Essen. Mmmhhhh!

Copyright Fotos: www.travelfriend.de / Canon AE-1

Traveltipp: Ein Wochenende in Hamburg

Hamburg meine Perle! Das denkt sich so manch einer, der sein Herz für die Stadt an der Elbe entdeckt hat und auch ich habe eine Schwäche für Hamburg, wo ich einen kleinen Wochenendurlaub verbracht habe.

Einfach mal raus zu fahren macht man viel zu selten, dabei muss man sich nocht nicht mal unbedingt Urlaub nehmen, sondern kann einfach Freitag nach dem Feierabend starten. Mit ein paar Freunden ab ins Auto und los geht’s!

In meinem Fall gab es sogar einen Anlass für den kleinen Trip: Denn ich war auf der Hanesboot – einer der größten Bootsmessen, auf der es von kleinen Schlauchboot bis zur Lusxusyacht fast alles zu sehen gibt, was auf dem markt erhältlich ist. Natürlich sind hier besonders die neuesten Modelle der Bootsbauer am Start und selbst kleinere Jollen überraschen mit einer sehr ausgeklügelten Ausstattung auch technisch.

Nochdazu habe ich einiges über die Unterschiede im Bootsbau gelernt. Oder wusstet ihr etwa, dass mit Gas gefüllte Scheiben des Bootes dazu führen, dass diese nicht beschlagen? Nee, ich auch nicht – bis zum letzten Wochenende eben. Wieder was gelernt.

Hier findet ihr meine Highlights für Hamburg:

1. Fahrt früh genug los!

So dass ihr nach dem Einchecken im Hotel am Freitag noch vor dem Essen gehen eine Runde am Jungfernstieg drehen könnt – zum Shoppen! Ich hatte Glück, denn ich hab auf Anhieb ein Schnäppchen in dem kleinen Levis-Store gefunden. Klasse! Falls ihr am Samstag nichts anderes vor habt, könnt ihr natürlich dann losziehen. Aber Freitag kurz vor Ladenschluss ist es angenehm leer in den Läden.. Außerdem sind die Vorteile klar auf der Hand, man fährt entspannter und falls es Stau gibt, ist man nicht gleich so gestresst.

2. Tourikram? Keine Vorurteile, bitte!

Ich habe im Vorfel nicht nur über Twitter eine Umfrage nach Restaurant-Tipps gestartet, sondern auch mit einer Freundin und meiner Tante jeweils eine halbe Stunde telefoniert um Ideen für das richtige Restaurant zu bekommen. Und das Ergebnis?

Wir sind Freitag Abend ins Alex gegangen. Ja genau am Jungfernstieg, das kennt doch jeder. Blick aufs Wasser inklusive. Ich bin eigentlich kein großer Fan vom Alex (oder generell von Ketten) – ABER: Wir wurden positiv überrascht! Weder in Bremen noch in Braunschweig oder anderen Städten wurden wir so freundlich, so schnell bedient und das Essen war sehr lecker! Perfekt.

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3. Fischbrötchen muss sein!

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Fischbrötchen rockt. Kein Zweifel. Da muss man auch nix weiter zu sagen, nech?

4. Essen gehen: Qualität lohnt sich.

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Ich bin ein Fan von Schnäppchen und ein schönes Matjesbrötchen auf die Hand kann mich sehr glücklich machen. das muss nicht teuer sein. Aber so richtig schön Essen gehen darf ruhig ein paar Euro mehr kosten als sonst. Und ich sage Euch, wenn ihr mal in Hamburg ein Restaurant sucht, dann geht ins Rive (siehe oben).

Es ist einfach wunderschön, elegant und der Service ist sehr zuvorkommend. Dazu ist das Essen einfach vorzüglich! Der Rosé ist der Knaller und ihr habt einen schönen Blick aufs Wasser. Bestimmt auch toll zum Frühstücken auf der Außenterrasse.

Einen Absacker könnt ihr in der Haifischbar oder dem „Schellfischposten“ nehmen, der ältesten Seemannskneipe Hamburgs, in der auch „Inas Nacht“ gedreht wird. Die sind beide gleich um die Ecke neben der Seemannsmission.

5. TopTipp: Hafenrundfahrt mit Prüsse

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Beim ersten Stand mit Tickets für Hafenrundfahrten schlackerten mir die Ohren, da es hier gleich einen kleinen Streit gab zwischen der Verkäuferin und einem Kunden. Der hatte nämlich scheinbar Karten gekauft, konnte aber nicht mitfahren, da es nicht genug Boote gab. Ja, blöd. Dabei kostet eine Fahrt schon 30,- €.

Mmmh, ein paar Meter weiter dann der Stand von „Kapitän Prüsse“, an dem uns der erste Stand als „der Gegner“ beschrieben wurde. Da wir auf jeden Fall fahren wollten, kauften wir hier unsere Tickets für fast den halben Preis – schlappe 17,- €.

Die Barcasse, auf der es dann los ging war recht schmal, wurde aber vor der Abfahrt nochmal übergeschruppt. Das Beste allerdings war der ehemalige Seemann, der das Boot fuhr und per Sprechanlage so einige Infos zum Besten gab. Ein Original wie es im Buche steht und ich freu mich, dass wir eine so authentische Hafenrundfahrt gemacht haben.

Noch mehr Bilder gibt es hier für Euch:

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Wandern im Harz: Die Eckertalsperre

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Wandern im Harz macht richtig Spaß und kann auch ein ganz schönes Abenteuer werden, besonders wenn mal die Dinge nicht so laufen, wie geplant und man im strömenden Regen versucht sich mit 15 fremden Menschen in eine kleine Holzhütte zu quetschen – aber dazu komme ich gleich in meinem kleinen Reisebericht.

Die Tour wird von Profis als leicht eingestuft und sehr sehenswert, was ich bestätige. 🙂

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Unser Plan an der Eckertalsperre zu wandern wurde unterschwellig schon vor einigen Wochen Monaten gefasst, als wir uns auf dem Rückweg vom Bodetal und unserer Tour auf den Hexentanzplatz befanden.

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Da es am Wochenende nochmal schön warm werden sollte wurden kurzerhand Stullen, Thermoskanne, Freund und Hund geschnappt und schon geht es los.

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Unsere Strecke startet entlang der Radau – woher der Name genau stammt ist uns leider nicht bekannt. Von „Radau machen“ vielleicht?

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Ja, die Strecke eignet sich ganz hervorragend für eine Tour mit dem Hund, auch Kinder und Babys (in Tragen) können hier problemlos mitgenommen werden.

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Wir parken das Auto direkt unten an der Straße (nicht beim Wirtshaus Radauwasserfall, sondern 100 Meter weiter gibt es links eine Grünfläche zum Parken entlang der Straße, auf der man sich dann direkt auf den Weg macht.

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Auf der linken Straßenseite gibt es eine kleine Hütte, in der man seinen Wasservorrat vor der Wanderung oder auch vor der Heimfahrt auffüllen kann.

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Überhaupt gibt es auf dem Weg immer wieder Trinkwasserquellen.

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Verdursten wird hier somit so schnell keiner.

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Den Weg hinauf zum Staudamm, der Eckertalsperre geht man auf einer geteerten Straße, auf der auch ein Bus verkehrt.

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Allerdings fährt der Bus auf dem Hinweg relativ umständlich über Umwege und auf dem Rückweg kann man bequem in 9 Minuten mit dem Bus zurückfahren – falls man fußlahm geworden ist.

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Wenn man auf dem Damm angekommen ist, hat man einen grandiosen Blick über den Eckerstausee (selbst bei dem bewölkten Himmel, der uns erwartet hat).

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Wir gehen entgegen der empfohlenen Wegesrichtung direkt über die Sperre und dann im Uhrzeigersinn um den See, da wir ein Stück mit Freunden gehen wollen, die auch zufällig hier unterwegs sind.

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Die genaue Wegbeschreibung findet ihr unter Tourenplaner Bad Harzburg, wo diese Tour unter den Top Fünf gelistet ist!

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Sobald wir über den Damm gegangen sind und die ersten Bäume auf der anderen Seite erreichen geht es los: Es donnert kurz und es regnet in Strömen.
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Natürlich denkt man ersteinmal, dass es „sicher gleich wieder aufhört“ – aber nein, es regnet munter weiter und schon bald sind die zuerst Schutz spendenden Bäume so durchnässt, dass jeder einzelne Tropfen durchgeht.
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Da unsere Freunde hier häufiger unterwegs waren, schlugen sie vor 200 Meter weiter zu gehen, um die nächste Schutzhütte zu erreichen. Die Hütte auf dem Bild ist eine andere, die vor der Sperre zu finden ist. Ihr gegenüber liegt übrigens die Bushaltestelle, ab der man zurück zum Parkplatz fahren kann.

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Da der Regen bereits die Wege geschwemmt hat, balancieren wir auf den Wurzeln und Steinen bis zur Hütte – die allerdings bereits voll belegt ist.

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Nein! Lesen die Menschen denn nicht den Wetterbericht? Scheinbar erst spontan per Handy (wie wir auch) und aus dem inneren der Hütte werden Worte wie „Unwetterwarnung“ laut. Unsere Freundin und ihr Baby werden noch untergebracht. Uns anderen werden netterweise Regenschirme aus dem Inneren gereicht.

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Nach und nach wird der Regen schwächer und wir können Sitzplätze in der Hütte ergattern wo wir ersteinmal eine Kaffee- und Bedenkpause einlegen.

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Nachdem der Donner immer lauter wird und keiner von uns Lust hat, sich so richtig nassregnen zu lassen, entscheiden wir, den Rückzug anzutreten und uns auf den Weg zum Auto zu machen.

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Der Himmel sieht zwar noch schön bedrohlich aus, es kommt aber kein Regen mehr und wir können dafür den Harzer Nebel bewundern, der aus dem Wald aufsteigt.

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Fazit: Gut, das Wetter war schlecht aber trotzdem war es wunderschön und wir sind statt der geplanten Tour eine kürzere Strecke gegangen – da kommt man doch drüber hinweg.

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Ich empfehle trotzdem, die Tour im Frühling zu machen (wenn man nicht gerade Pilze sammeln will), dann ist hier nämlich wesentlich weniger los, wie mir zugetragen wurde.

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Tipp für alle, die Stempel für die Harzer Wandernadel sammeln: am Ende der Sperre ist auf der rechten Seite die Stempelstation 1.

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Viel Spaß beim Wandern, Pilze oder Stempel sammeln oder beim Fotografieren – es lohnt sich auf jeden Fall!

Packliste:

Bequeme Schuhe
Rucksack
Wasserflasche
Regenklamotten! Tipp: Am besten einen Regenponcho und eine Hose, die schnell wieder trocknet.Verpflegung

Schnorcheln auf den Philippinen: Helicopter Island – El Nido, Palawan

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Bei einem Urlaub auf den Philippinen ist es fast nicht möglich, wirklich ALLES zu sehen.

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Insgesamt über siebentausend Inseln warten hier auf Euch und manche von Ihnen sind so klein, dass sie nicht bewohnt werden.

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Vor Ort empfiehlt es sich, verschiedene Ausflüge zu buchen um so möglichst viel von der Schönheit des Landes mitzubekommen.

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Eine der schönsten Inseln ist Palawan. Man erreicht Sie von Manila aus gut per Flugzeug und kann in der Hauptstadt Puerto Princesa landen.

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Von hier aus kann man mit dem Reisebus in einer sechsstündigen Tour nach El Nido weiterfahren. Hier fühlt man sich schnell wie in einem Hippie-Aussteigerdorf – auf der einen Seite ist der Ort (noch) sehr abgeschieden auf der anderen Seite kann man auf den wachsenden Tourismus bauen – Restaurants, kleine Hotels und Strom (mit Unterbrechungen) sorgen für die Grundbedürfnisse Essen, Schlafen und Wlan.

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Was aber viel wichtiger ist: Hier kann man eine wunderschöne Natur erleben, die man sich in seinen kühnsten Träumen so nicht vorstellen kann.

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Selbst wenn ich jetzt meine Fotos sehe, merke ich wie unvergleichlich anders alles direkt vor Ort aussah.

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Falls ihr also mal auf die Philippinen fliegt, vergesst nicht, El Nido zu besuchen.

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Geht selbst auf eine geführte Tour zum Schnorcheln zu den Inseln Matinloc, Miniloc mit dem Secret Lagoon Beach, für den man durch ein Loch im Fels tauchen muss, besucht den Star Beach, wo man große blaue Seesterne sehen kann und fahrt zur Dilumacad Island, die nur wegen ihrer Form nur Helicopter Island genannt wird.

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Hier kann man wunderbar schnorcheln, besonders wenn das Meer schön ruhig ist. Bucht unbedingt eine Tour mit Verpflegung, denn dann wird für Euch lecker gegrillt.

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Da unser Boot leider leckgeschlagen ist, haben wir die Wartezeit direkt mit der Mittagspause verbunden. Irgendwie ein komisches Gefühl, auf einer einsamen Insel zu sein, mit einem kaputten Boot – aber irgendwie ganz schön.

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Unsere Tourguides hatten schließlich Handyempfang – hurra!

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Übernachtet habe ich in El Nido im Buena’s Haven Travelodge.

Tipps für die Hauptstadt Puerto Princesa – Sehenswürdigkeiten:

Manchmal hat man ja bei der An- oder Abreise noch etwas Zeit zu überbrücken, hier habe ich ein paar Vorschläge, was man hier so unternehmen kann:

Krokodilfarm

Schmetterlingfarm

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Übernachtet habe ich hier im Dapuan Bed and Breakfast – hervorragend!

Schiff ahoi! Mit dem Katamaran Magic Mallorca erobern

Normalerweise schrecken mich Pauschalangebote eher ab, aber bei der Katamaran Magic Mallorca Tour habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Unsere Unterkunft bei der netten Elena haben wir über Air bnb gebucht und sind dann wie die Einheimischen auch mit dem Auto, dem Linienbus oder dem Fahrrad unterwegs gewesen.

Wenn man behauptet, dass man dabei gar keine deutschen Touristen trifft, stimmt das natürlich nicht. Allerdings fand ich die Vorstellung mit 20 bis 30 fremden Touristen auf einem Boot den halben Tag zu verbringen auch spannend: Wer würde dabei sein und wie wär die Stimmung?

Die Tour mit dem Katamaran Magic sollte uns von Palmas berühmter Promenade Passeo Maritimo aufs offene Meer bringen, vorbei an der Kathedrale, dem Schloss Bellver, La Lonja und natürlich dem Hafen mit seinen Yachten. Gesagt getan! Dank unserer spanischen Freundin erfuhren wir von der Crew, dass es die Tour zu sehr unterschiedlichen Preisen zu buchen gibt.

Bucht man über die Rezeption seines Hotels, kann man über das doppelte der eigentlichen Kosten dafür bezahlen. Wir haben online gebucht und somit den fast günstigsten Preis bezahlt.

Enthalten ist bei der Tour eine fünfstündig Tour mit dem Katamaran, ein BBQ mit verschiedenen Fleischsorten, Salaten und Brot sowie Wasser und Sangria während des Essens (wer nett fragt, bekommt auch Weißwein) – ohne Garantie 😉

An Board stellen wir fest, dass wir eine erfreulich gemischte Gruppe sind, einige Paare, zwei deutsche Mädels, etwa 10 spanische Jungs um die 17, die gerade ausnüchtern und zwei Ü40 Damen, die nach dem Mittagessen und dem Sangriagenuss noch etwas für „Tanzstimmung“ sorgen werden.

Alles in allem sehr entspannt und wir freuen uns auf den Ausflug. Um an unser Ziel zu gelangen fahren wir mit dem Motor und dabei kann man sich lässig auf die Kufen des Katamarans setzen und die Beine sowie die Seele baumeln lassen.

Eincremen nicht vergessen! Die Sonne brennt auch um 10 Uhr morgens schon ordentlich, was man aber dank des Fahrtwindes nicht so mitbekommt.

Nach etwa anderthalb Stunden heißt es: Badepause! Die Kufen des Katamarans haben praktische Treppen eingebaut, so dass niemand zum Baden über die Reling springen muss.

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Ich hab vorgesorgt und neben meinem Schnorchel-Kit mit Flossen, das mir auch schon auf den Philippinen gute Dienste geleistet hat auch noch ein aufblasbares Bodyboard sowie meine Unterwasserkamera mitgenommen. Also schnell ab ins Wasser! Gegen Pfand kann man sich Schnorchel und Maske auch an Bord ausleihen – kostenfrei.

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Das Eintauchen kostet etwas Überwindung – nach der prallen Sonne wirkt es ziemlich kalt, ist aber nach dem ersten Schreck sehr erfrischend. Wir schwimmen rüber zu den Felsen und ich versuche ein paar Fische zu orten. Das klappt leider nicht so ganz. Halloooo? Niemand da? Ich schwimme näher an die Höhle im Felsen und befinde mich plötzlich fast darin.

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„Passt auf an den Höhlen“ schallt die Warnung unserer Tourguides in meinen Ohren und ich sehe mich vor meinem inneren Auge schon umzingelt von Moränen. Wuah, also schnell zurückgeschwommen, man weiß ja nie, was darin so lauert….

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Als wir beim Boot ankommen, sehen wir gerade, wie unsere Crew auf einen anderen Magic Katamaran einen Beutel Eiswürfel wirft und ich stelle fest, was für ein Glück wir gehabt haben: An Bord des anderen Schiffes sind etwa zwanzig betrunkene, deutsche Männer um die Mitte zwanzig mit den gleichen T-Shirts und grölen irgendwas zu uns rüber. O Schreck, da hätte ich ja mal keine Lust drauf gehabt. Ich tippe auf Junggesellenabschied oder mmmh, Kegelverein? Egal.

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Viel wichtiger: Ich kann sehen, wie unser Schiffskoch das Fleisch auf dem Grill würzt. Tja, Zeit an Bord zu gehen, würde ich sagen. Wenn das Boot ruht, darf man sich auch auf den Netzen im vorderen Bereich breit machen. Das ist besonders schön, da man beim Sonnen gleichzeitig das Meer unter sich beobachten kann.

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Das Schwimmen und die viele Sonne machen müde und das Buffet lässt keinen Wunsch offen. Es gibt sogar „Deutsche Salat“. Was das ist? Der „Ensalada Alemana“ ist natürlich Kartoffelsalat… Wobei wenn man Lola glauben dürfte, ist Deutschland ja eher das „Gurkenland“ – auf allem und überall finden sich Salatgurken.

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Das Essen der Magictours ist lecker und auf dem Boot gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Zum Verdauen kann man sich noch etwas auf den Planken oder den Netzen des Schiffs ausstrecken und die Ruhe auf dem Boot genießen.

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Für den Rückweg müssen die Netze aus Sicherheitsgründen wieder geräumt werden, daher empfehle ich, sich frühzeitig auf die Planken zu legen, wenn man einen Sonnenplatz auf der Rückfahrt haben möchte.

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Für den Weg zurück zum Hafen Palmas werden die Segel gehisst und statt des lauten Motors hört man nur den Wind pfeifen. Was mir an der Tour besonders gefallen hat ist, dass man vom Wasser aus einen ganz anderen Blick auf die Insel bekommt und somit eine tolle Erfahrung aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt.

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Und die Pauschalbuchung ist sogar sehr praktisch. Vorurteil abgelegt und einen tollen Tag auf dem Meer gehabt – was will man mehr? Ach so, die Tour dauert insgesamt 5 Stunden und man kann auch statt wie wir ab 10 Uhr eine Tour ab 16 Uhr buchen. Wenn ich das nächste Mal wieder in Palma bin, werde ich das nochmal machen – super!

Die Coves del drach bei Porto Cristo

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Mit dem Klapprad in Palma unterwegs

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Schnorcheln im Norden Mallorcas

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Das Cap Formentor

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Valldemossa – Klosterdorf mit Geschichte

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Urlaub in Barcelona Stadt und Strand

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