Die Drachenhöhlen bei Porto Cristo

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Der Martelsee ist einer der größten unterirdischen Seen Europas der Welt, der sich in den Drachenhöhlen bei Porto Cristo auf Mallorca verbirgt. Etwa 20 Kilometer südlich der Stadt Porto Cristo liegen die Höhlen an Mallorcas Ostküste in der Region Llevant. Ihren Namen verdanken Sie einem Felsen, der dank seiner Form wie ein Drache aussieht und sich in dem Logo der Höhlen wiederfindet.

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Durch Tropfsteinhöhlen steigt man immer tiefer in den Fels hinab und findet sich vor einer Kulisse wie aus Herr der Ringe wieder.

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Schaut man sich die kleinen Türmchen, die Stalagmiten oder auch die von der Decke herabhängenden Stalaktiten genauer an, kann man anhand der Verfärbungen sehen, wie diese gewachsen sind.

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Ähnlich wie den Ringen eines Baumquerschnitts kann man hier die Zeichen der Zeit ablesen.

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Dass jedoch nur ein Zentimeter Wachstum 100 Jahr Zeit benötigt, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

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Ist man an der tiefsten Stelle der Höhle angekommen, befindet man sich ca. 25 Meter unter der Erde und steht direkt vor dem kleinen Kolosseum vor dem unterirdischen See.

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Hat man ersteinmal auf den Rängen Platz genommen, die sich am Ufer vor dem Martelsee befinden, kommen langsam Boote wie aus dem Nichts angefahren und die Musiker, die darauf mitfahren, spielen ein klassisches Konzert vor den Besuchern ab.

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Mystisch und wunderschön – man sollte nur ausblenden, dass zur Hauptreisezeit über 1000 weitere Touristen anwesend sind. Hier seht ihr ganz gut das Getümmel.

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Denn der Charme dieser Schlucht mit seinen Stalagmiten und Stalaktiten ist einfach wunderschön. Zum Teil hat man nicht das Gefühl, sich unter der Erde zu befinden, sondern in einer riesigen Kathedrale.

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Wer wie ich Tropfsteinhöhlen liebt, sollte einmal die Coves del drac, Cuevas del drach oder Drachenhöhlen genannten Höhlen besuchen. Oben seht ihr die „Flagge“, die hier lichttechnisch besonders schön in den Fokus gerückt wird.

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Führungen werden stündlich angeboten und ich empfehle die kurze Bootstour nach dem kleinen Konzert von 10 Minuten Länge mitzumachen.

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Auch wenn man nur für wenige Minuten in dem Boot mitfährt, ist es trotzdem ein cooles Gefühl unter der Erde auf dem Wasser zu schippern. Das Wasser ist glasklar und scheint eine Kulisse aus Mittelerde zu sein.

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Die Kulisse ist wirklich sehr schön.

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Da die Führungen stündlich stattfinden, muss natürlich das Timing sitzen und daher hat man nicht soooo viel Zeit, sich alles anzugucken.

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Trotzdem kann ich es jedem Mallorca Besucher als Tipp für einen gelungen Ausflug empfehlen!

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Hier geht es zu weiterführenden Informationen, den Eintrittspreisen und Öffnungszeiten der Drachenhöhlen auf Mallorca, den Coves del drac bei Porto Cristo.

Weitere Tipps für einen Urlaub auf Mallorca:

Schnorcheln auf Mallorca

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Mit dem Fahrrad durch Palma

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Wandern auf Mallorca

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Mallorca: Mit dem Fahrrad durch Palma

Mit dem Fahrrad durch Palma zu fahren, ist eine der besten Ideen des ganzen Urlaubs auf Mallorca! Und die stammte in diesem Fall nicht von mir, obwohl ich gerne gute Ideen habe. Die habe ich fast so gerne wie Recht. Sondern von meinem Freund Thomas, der generell die gute Idee hatte, auf Mallorca Urlaub zu machen. Ich war da eher skeptisch. Ihr erinnert Euch ja vielleicht noch daran.

Ist man dann zu zweit mit den Fahrrädern unterwegs, kann man a) gegenseitig drauf aufpassen, so lange einer mal schnell ein Eis besorgt, wie auf dem Foto zu sehen oder b) sehen, wie der andere den Weg bewältigt, der gerade ganz schön steil ist und sich einfach mal die Seeluft um die Nase wehen lassen, denn Palma hat beste Voraussetzungen, um hier mit dem Rad unterwegs zu sein.

Mit seinen gut ausgebauten Radwegen entlang der Küste kann man hier auf einer richtigen Fahrradstraße dahinradeln. Diese erstreckt sich vom Shoppingcenter Porto Pi bis zum S’Arenal hinunter. Zwischendurch kann man an den Häfen die Boote bewundern oder einen kurzen Boxenstopp an einem der Badestrände machen, um ins Wasser zu gehen. Ich fand es erst etwas gewöhnungsbedürftig, direkt neben einer vierspurigen Straße die Stufen zum Strand runter zu nehmen und im Bikini in die Fluten zu springen, allerdings hat man den Stadtlärm schnell ausgeblendet und bei entsprechendem Wellengang ist davon dank Meeresrauschen auch nichts mehr von zu hören.

Drei ultimative Tipps – Radfahren in Palma auf Mallorca

Einen der besten Tipps, die ich zum Thema Radfahren in Palma geben kann ist: Nehmt auf jeden Fall ein Faltrad! Mit dem klappbaren Bike nehmen einen nämlich auch die Busfahrer mit. Mit normalen Fahrrädern hat man keine Chance. So kann man seinen Wirkungskreis dezent erweitern, es sei denn man ist zum Sport machen hier. Oder kann sich nach einem lauschigen Abend einfach mal den Berg einfach mit dem Bus rauf kutschieren lassen.

Achtet auf eine funktionierende Gangschaltung! Wir standen schon bei Decathlon an der Kasse und haben uns doch – glücklicherweise umentschieden – denn eines der Faltfahrräder hatte keine Gangschaltung. Da wir nun aber schon bei unseren Fahrradtouren durch die City den ein oder anderen „Hügel“ überwinden mussten (kommt man aus dem flachen Norden erscheinen einem diese wie Berge!), ist man dankbar wenn man eine Gangschaltung hat.

Ihr seid mindestens zwei Wochen in Palma oder vielleicht länger und wollt häufiger mit dem Rad fahren. Rechnet mal kurz durch, ob es sich lohnt, ein Fahrrad in Palma zu mieten. Für uns ist es einfacher und günstiger gewesen, direkt zwei Räder zu kaufen. Eine sehr gute Entscheidung, falls man nicht wie wir nur ein Rad sucht, dass mindestens drei Wochen hält, sondern Geld für ein gutes Rad ausgegeben wird, kann man dieses auch nachträglich bei der Fluggesellschaft als Sportgepäck nachgebucht werden. Kosten oneway: ab ca 50,- €. So kann das gute Stück auch seinen Weg in die Heimat finden.

Also habt viel Spaß mit dem Rad auf Mallorca!

Schnorcheln im Norden von Mallorca

Über meinen Besuch des Cap Formentor habe ich Euch ja bereits hier berichtet, heute lest ihr wie ich endlich zum Schnorcheln kam. Auf dem Rückweg vom Turm am Cap habe ich aus dem Auto heraus eine wunderschöne kleine Bucht entdeckt: Die Cala Figuera, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fischerdorf an der Süd-Ostküste Mallorcas! Der Strand ist kein Sandstrand, sondern besteht aus unzähligen runden Kieselsteinen, der Norden ist ziemlich rau und steinig. Aber hier lest ihr, warum sich der Weg hinunter lohnt!

Blick von der Straße auf die Bucht Cala Figuera

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Das kristallklare Wasser glitzerte in der Sonne und nachdem ich ja bei meiner kleinen Wandertour nicht schwimmen konnte, war schnell klar: Da unten will ich hin!

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Also nach einem Parkplatz Ausschau gehalten, geparkt und fix auf den Weg zum Strand gemacht. Ich hätte eventuell nochmal eben die Schuhe tauschen sollen, denn Flip Flops eignen sich nicht wirklich für den realtiv steilen Weg zu dieser kleinen abgelegenen Bucht.

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Der Abstieg: Sandig, steinig und etwas steil, da wären feste Schuhe wie Turnschuhe einfach besser geeignet gewesen.

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Kurze Zeit nachdem ich durch die zugewachsenen Wege auf dem Kiesstrand angelangt bin, schnappte ich mir schon meine Schnorchelausrüstung und meine Kamera und es ging ab ins Wasser.

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Der Blick in die Weite ist einfach sehr beruhigend und nebenbei: Es war fast niemand hier! Die meisten Sonnenanbeter packten gerade ihre Sachen, als wir am späten Nachmittag hier eintrafen – perfekt!

Das glasklare Wasser am Cap Formentor – bestens zum Schnorcheln geeignet

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Kühl, glasklar und für mich überraschend: Voller Fische war das Meer an dieser Stelle! Yieppieh!

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Endlich mal ein paar coole Motive, die unter Wasser eine wesentlich bessere Figur abgeben als ich.

Fische, die ich beim Schnorcheln entdeckt habe

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Sowie diese beiden Grazien. Je nach Lichteinfall glänzten die Bauchflossen in den schönsten Blautönen!

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Hier kann man sehen, dass leider meine Schnorchelmaske ziemlich schnell beschlug warum ich später auf meine Schwimmbrille umstieg.

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Eine kleine Herausforderung war es auch, wieder aus dem Wasser zu kommen, da besonders die großen Steine stark mit Algen bewachsen sind, was man nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennt.

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Im Wasser hat man wirklich einen guten Blick und hier schwimmt fast nichts herum, es sei denn man wirbelt es selbst auf.

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Die Fische sind ziemlich gut getarnt, es ist eben nicht alles Stein auf diesem Bild.

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Diese kleinen Fische waren ziemlich neugierig und so konnten wir uns in aller Ruhe gegenseitig beobachten.

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Schon bald kamen meine blauflossigen Lieblingsfische dazu. Also was diese kleine Bucht zum Schnorcheln und Beobachten so hergibt, hab ich wirklich nicht erwartet. Wer hätte gedacht, dass sich Mallorca so gut zum Tauchen eignet?!

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Leider hatte ich keine Fischsnacks wie auf den Philippinen bereit, so dass ich die Kleinen nicht füttern konnte.

Beste Sicht unter Wasser

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Trotzdem schwammen die Fische der Cala Figuera sehr nah an mich ran und ich konnte sie eigentlich ganz gut fotografieren.

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Auch die bewachsenen Steine sehen einfach wunderschön aus.

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Bei manchen Fotos habe ich die Fische auch erst zuhause auf dem Laptop erkannt, die kleinen Tarnkünstler haben es einfach drauf!

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Toll, wie tief man ins Meer schauen kann. Außerdem sieht man auch noch einen der Fische schwer beschäftigt dabei etwas anzuknabbern.

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Einige Steine sind mit Algen beflaumt und man sollte am besten schon an den flachen Stellen der Bucht schwimmen.

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Ab und zu hab ich hier etwas vom Grund aufgewirbelt.

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Hier sieht man dabei ganz gut, dass das Wasser wirklich nicht sehr tief ist. Die Farbe des Meers ist hier einfach nur wunderschön.

Wie ich es aus dem Auto schon gesehen habe, türkis und herrlich. Ein Glückstreffer!

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Ich würde nicht empfehlen, wild herum zu waten, da man dann erstmal warten muss, bis sich der Bodenbelag wieder gelegt hat.

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Hier nochmal ein gutes Bild der Fische, die ich beim Schnorcheln in der Cala Figuera beim Cap Formentor gesehen habe:

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Besonders schön war einfach, dass ich die anderen Besucher der Bucht an zehn Fingern abzählen konnte.

Wer also auf der Suche ist nach einem abgelegen Strand zum Schwimmen und Schnorcheln, der ist an der Cala Figuera bestens aufgehoben.

Die Bucht muss ich unbedingt nochmal besuchen!

Tipp: Da hier wirklich niemand auf Euch wartet, solltet ihr Euch vorher selbst mit Getränken und Snacks ausstatten.

Wandern am Cap Formentor auf Mallorca

Das Cap Formentor ist der nördlichste Punkt Mallorcas und ragt ziemlich weit ins Meer.

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Dadurch und durch den Höhenunterschied der schroffen Felsen zum Meeresspiegel hat man von hier oben einen tollen Blick und kann bei guter Witterung bis nach Menorca rüberschauen.

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In dem kleinen Kiosk kann man sich nochmal schnell ein Eis holen außerdem gibt es hier auch das Fleur de Sal zu kaufen, das auf Mallorca gewonnen wird.

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Cremt Euch gut ein, setzt einen Hut auf und nehmt eine Wasserflasche mit. Ich hab mindestens drei Kinder weinen gesehen, weil sie Durst hatten. Es ist zwar windig aber trotzdem bereits im Juni super heiß hier oben.

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Dafür ist die Aussicht grandios! Man kann sheen wie schön klar das Wasser hier ist. Der Meeresboden scheint durch und ab und zu sieht man auch ein Speedboot vorbei-jetten.

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Der Weg ist zwar steil, aber nicht so anstrengend, breit und man geht nur ein paar Minuten, bis man am äußersten Ende ankommt. Da es kein Geländer gibt, sollte man bis zur Aussichtsplattform warten, bis man Kleinkinder von der Hand lässt.

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Dies ist übrigens der Aussichstpunkt Mirador de Mal Pas, der zu den Bekanntesten gehört.

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Der Ausblick ist wunderschön!

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Seht selbst!

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Liebesschlösser gibt es hier auch, allerdings werden sie hier wohl eher nichts zum Einsturz bringen wie die Brücke in Paris.

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Sogar an den ausgefallensten Punkten werden hier ewige Liebesschwüre angeschlossen.

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Dreht man zum Rückweg um, hat man einen guten Blick auf den Sandstrand von Alcúdia.

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Folgt man der PM 221 von Port de Pollença zum Cap Formentor noch weiter gelangt man zu einem weiteren Aussichtspunkt – einem Leuchtturm.

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Hier gibt es ein kleines Café, das neben Americano auch Kuchen und Eis im Angebot hat.

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Ich empfehle hier gerne die Postkarten mit Szenen Mallorcas aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts.

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Wenn man sich von den vier Winden, die sich hier am Cap Formentor treffen genug hat durchpusten lassen, kann man zu einer kleinen Wanderung runter zum Meer aufbrechen.

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Der Ausgangspunkt für diese kleine Wanderung ist der Fuß des Leuchtturms. Geht die Straße hinunter an den parkenden Autos vorbei und haltet die Augen offen, schon bald werdet ihr den Weg zum Meer finden.

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Der Weg ist zienlich steil und teilweise mit Stufen versehen. Teilweise muss man allerdings etwas über die Steine klettern, um bergab zu gelangen.

Daher empfehle ich, die Flipflops gegen Turnschuhe zu tauschen. Auf den Wegen können einem auch kleine Bergziegen entgegen kommen, also nicht erschrecken!

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Die Ziegen auf Cap Formentor sind sehr an Wanderer gewöhnt und lassen sich gerne auf dem Parkplatz vor dem Leuchtturm von den Touristen füttern.

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Wer wagemutiger ist als ich, kann sogar bis zum Wasser runterkraxeln und dann dort im Meer baden – sollte aber aufpassen, nicht gegen die Felsen geklatscht zu werden.

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Abenteuer, olé! Diese beiden haben es geschafft und waren sogar schwimmen!

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Der eigentlich geplante Wanderweg aus dem Rother Wanderführer Nr. 40 zur Cala En Gossalba haben wir nicht wahrgenommen, da hier das gesamte Gelände als Privatgelände gesperrt ist.

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Doch allein wegen der tollen Aussicht lohnt sich der Abstieg! Mein Tipp: Nehmt eine kleine Kühltasche mit Essen und Getränken mit. Ihr werdet hier ein nettes Picknick machen können.

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Ein schöner Kontrast sind das blaue Meer und die schroffen Felsen des Tramuntana Gebirges.

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Auch beim Wiederaufstieg wwird man von Ziegen begleitet. Hier ein kleiner, neugieriger Bock.

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Bilder aus Valldemossa – Mallorca, Chopin und Michael Douglas

Bilder aus Valldemossa – der Ort liegt etwa 18 Kilometer von Palma, der Hauptstadt Mallorcas entfernt. Es wurde bereits von den Königen vor vielen Jahren wegen seines milden Klimas in den Sommermonaten geschätzt. Hier erfahrt ihr mehr über das Kleine Städtchen aus dem Gebirge auf Mallorca in den Serra de Tramuntana – ein Reisebericht.

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Bekannt ist es besonders, weil hier im Winter 1838/39 der polnische Komponist Frederic Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand hier auf Mallorca in Spanien einen Winter verbringen wollten.

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Allerdings war das Wetter derart miserabel, dass sich Chopins Tuberkulose verschlimmerte und die beiden den Aufenthalt auf Valdemossa bereits nach zwei Monaten wieder abbrachen.

George Sand schrieb einen Roman während dieser Zeit, der kurz nach seiner Veröffentlichung verboten wurde, da die Darstellung zu freizügig für die Zeit erschien, der aber viele tolle Beschreibungen der umgebenden Natur enthält.

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Trotzdem ist Chopins Aufenthalt in der Kartause von Valdemossa (einem ehemaligen Karthäuser Kloster) der Bringer für den aktuellen Tourismus und man kann hier allerlei Nippes rund um das Thema kaufen – Notenschlüssel als Schlüsselanhänger anyone?

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Auch sitzt es sich im Café namens Cappucino in der Carrer Chopin mit Blick auf die Kartause sehr nett. Toll ist auch der Spaziergang durch den Klostergarten mit seinen Rosen und schattigen Plätzchen ist der Besuch des Gartens gerade in den heißen Sommermonaten eine gute Wahl.

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Der Ausblick am Rande des Bergdörfchens ist wunderschön und man sollte es sich nicht entgehen lassen, sich bei einem der zahlreichen Eisstände zwei Kugeln Eis zu holen und durch die wunderschönen Gässchen zu spazieren.

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Die Kartause von Valldemossa ist nicht nur sehr bekannst, sondern auch wunderschön. Besonders die Feinheiten wie hier bei diesen beiden Fenstern haben mich sehr begeistert – generell ist der ganze Ort sehr schön anzuschauen.

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Hier kann man den Eingang des Klostermuseumsbereich sehen, wo es zu den Zellen geht, die Chopin und Sand bewohnt haben. Dabei passiert man diesen feinen kleinen Innenhof, durch den ein laues Lüftchen weht. Besonders an heißen Tagen ein Genuss!

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Da hier Anfang Juni noch Vorsaison ist, sind die Straßen von Valldemossa noch nicht so verstopft mit Touristen, wie ich es eigentlich erwartet habe. Glück für uns!

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Hier gibt es Eintrittskarten für die Kartause. Die Mitarbeiter helfen einem gerne weiter und sind überaus freundlich.

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Ausblick vom Café „Cappucino“ auf die Kartause. Kleiner Tipp: Der Latte Macchiato hier ist köstlich!

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Die einizige Heilige Mallorcas ist in Valldemossa geboren – Santa Catalina. Daher zieren viele Kacheln zu Ehren der Santa Catalina die Hauswände Valldemossas.

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Engelchen, wohin man auch schaut. Putten über den Fenstern und einen kleinen Wetterengel auf dem Dach.

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Imposante Klosterfenster der Kartause. Nicht alle Schmuckstücke sind auf den ersten Blick zu erkennen.

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Die Touristen kommen schon zahlreich nach Valldemossa, wobei man noch ausreichend Freiraum zum Erkunden hat. Hier befindet sich auch das Kulturzentrum Costa Nord, das auf Initiative des amerikanischen Schauspielers Michael Douglas gegründet wurde und der der Financier des Projekts ist. Umgesetzt wurde es von dem katalanischen Architekten Dani Freixes.

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Hier eines des Beweisbilder: Der Gangnam-Style kommt ursprünglich aus Valldemossa – klar auf dem Kachelbild zu erkennen. Oder etwa nicht?

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Die besten Urlaubskarten habe ich bis jetzt hier an einem der Stände entdeckt. Außerdem gibt es tolle Korbtaschen und schöne Schnitzereien aus Olivenholz. Bretter, Löffel, Castagnetten – was man will.

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Für mich war der Besuch in Valldemossa ein großer Wunsch, auch wenn ich hörte, dass der Ort von Touristen überlaufen sei. Ich hoffte auf die Vorsaison und siehe da – Anfang Juni war hier wirklich noch nicht soooo viel los. Aber alle Restaurants und Cafés haben geöffnet. Eigentlich ist der Juni die perfekte Reisezeit für Mallorca.

Artikel: Mallorca von oben

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Artikel: Barcelona Urlaub in der Stadt und am Strand

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Urlaub auf Mallorca – Unser Einstieg

Ja, wir sind gelandet auf der Insel, die für die einen nur Party oder Saufen mit Freunden bedeutet: Mallorca! Da ich keine Lust habe, mich mit Betrunkenen am Strand in Spanien anzulegen und auch auf den Charme von Hotels verzichten möchte, haben wir uns auf Mallorca bei einer netten Gastgeberin eingemietet.

Elena öffnet uns und zeigt uns unsere neue Bleibe für den kommenden Monat: Eine gemütlich eingerichtete Zwei-Zimmer-Wohnung mit Terrasse und Blick in einen parkähnlichen Garten im Stadtteil Bonanova in Palma auf Mallorca.

Da es sich hier um ein normales Wohngebiet handelt, bleibt man von dem allgemein bekannten Touriterror, vor dem ich schon Angst hatte verschont.

(Okay ich gestehe: Ich habe bereits am ersten Abend einen Blick durch den Hintereingang in den Bierkönig gewagt – und fast einen Herzanfall bekommen. Ohne Witz!)

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Aber generell wünsch ich mir hier meine Zeit wie ein Einheimischer zu verbringen. Also gut eine Woche Urlaub, aber danach heißt es: Ran an den Laptop, Texte schreiben, Social MediaKonzepte umsetzen, mit Kunden telefonieren und zum Feierabend: Ab ans Meer!

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Toll ist es natürlich, wenn man bereits von Freunden willkommen geheißen wird. So waren wir nicht nur direkt mit meiner Freundin Lola, der Spanierin zusammen aus, sondern wurden direkt ein paar Tage später von Christian zu einem gemeinsamen Abend auf der Dachterrasse eines Freundes eingeladen.

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Was für ein Start in einen grandiosen Urlaub auf den Balearen! Neben dem Meer und dem guten Wetter ist nämlich das spanische Essen ein weiterer Grund für mich, nach Mallorca in den Süden zu fliegen.

Etwas Pica-pica (so nennt man das Naschen von den leckren Kleinigkeiten am Tisch) und den ganzen Abend zusammensitzen gefällt mir super gut.

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Aber was uns bei Christians Freunden erwartete, war mehr als ich dachte: Nicht nur ein super leckeres Essen, zu dem jeder etwas mitbrachte, sondern binnen kürzester Zeit saßen wir mit acht waschechten Auswanderern zusammen.

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Fast alle sind selbständig und neben Gesprächen über die besten Geschäftsideen und -umsetzungen konnten wir auch einige gute Tipps für unseren Trip über die Insel einsammeln. Soviele nette Gesichter und tolle Geschichten, das war uns ein gelungener Abend über den Dächern Palmas.

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Dich interessiert ein Urlaub in Spanien – dann ließ diesen Bericht über meine Zeit in Barcelona.

Wandern im Harz – meine Tipps für Eure Wanderung

Hindernisse auf dem Weg wie umgefallene Baumstämme sind keine Seltenheit.
Hindernisse auf dem Weg wie umgefallene Baumstämme sind keine Seltenheit.

Ich möchte Euch an dieser Stelle ein paar Empfehlungen für Eure nächste Wandertour geben. Wir wanderten von Thale auf den Hexentanzplatz und in den Bodekessel sowie zurück entlang dem Fluss, der Bode. Geplant war eine Tour von Treseburg nach Thale oder andersrum. Die machen wir beim nächsten Mal!

Steiniger Weg.
Steiniger Weg.

Für den Fall, dass Du planst, mit dem Bus von A nach B zu fahren, so informiere Dich frühzeitig über die Abfahrtszeiten und versuche möglichst 10 Minuten eher da zu sein.

Die Bode.
Die Bode.

Wir waren leider zu spät dran und mussten feststellen, dass der Bus leider tatsächlich nur alle drei Stunden fährt.

Hunde sind beim Wandern gern gesehen.
Hunde sind beim Wandern gern gesehen.

Für alle, die sich nicht abhetzen wollen („Schnell, den Abstieg, damit wir den Anschlussbus schaffen!“) sei es empfohlen: Macht es Euch gemütlich und plant gleich einen Rundwanderweg. So wie wir.

An engen Stellen rauscht die Bode gut hörbar.
An engen Stellen rauscht die Bode gut hörbar.

In der Touristinformation in Thale wurde uns gleich ein neuer Wanderplan ans Herz gelegt und die netten Damen zeigten uns, welche Tour zu unseren Ansprüchen passt.

In den schwarzen Boxen findest Du Stempel und Stempelkissen, die Du in Deinen Wanderpass eintragen kannst. Tipp: Auf die Nummern achten!
In den schwarzen Boxen findest Du Stempel und Stempelkissen, die Du in Deinen Wanderpass eintragen kannst. Tipp: Auf die Nummern achten!

Nochdazu kauften wir uns zwei Wanderpässe – hier sammeln wir jetzt fleißig Stempel an den jeweiligen Stationen und schon bald werden wir Wanderkaiser!

Pension.
Pension.

Unser Ziel: Laufen hoch und runter, den hoffentlich tollen Ausblick genießen, uns die Sonne auf den Kopf scheinen lassen und zwischendurch natürlich eine schöne Brotzeit machen.

Was für ein Ausblick!
Was für ein Ausblick!

Schon nach kurzer Zeit haben wir uns auf die Markierungen der Wanderwege eingeschossen und wir mussten nicht mehr lange rätseln: Sind wir hier richtig?

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Dank dem Wanderer-Wegeleitsystem, der Wanderkarte aus der Tourist-Information und Google Maps auf dem Smartphone konnten wir unseren Weg gut finden.

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So wanderten wir rauf auf den Hexentanzplatz (Brotzeit!), was auch ein Teil des Harzer Hexenstieges ist und von dort hinunter ins Bodetal zum Bodekessel über die Jungfernbrücke und Teufelsbrücke inklusive Kaffeepause direkt an der Bode.

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Falls Du eine Aussichtplattform auf dem Weg hast: Schnell hin da, der Ausblick ist wirklich schön!

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Aber halt Dich gut fest, falls es windig ist.

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Der Tierpark in der Nähe des Hexentanzplatzes ist auch einen Besuch wert – ich fand Mascha und Jonas die beiden Braunbären am imposantesten.

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Und wer kann schon auf die Frage „Und wie war das Wandern im Harz?“ antworten: „Toll! Wir haben sogar echte Bären gesehen!“? Eben.

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Dieser Kaffee hier wurde übrigens aus echtem Bodetaler Quellwasser gekocht.

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Hier hat sich jeder eine Pause verdient.

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Tipp: Hinter der Jungferbrücke neben dem kleinen Bistro gibt es eine weitere Stempelstation für Deinen Harzer Wanderpass.

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Hier rauscht die Bode ziemlich laut. Für den Weg zurück nach Thale musst Du wieder zurück über die Bode – das linke Ufer der Bode in Richtung Thale ist gesperrt.

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Je weiter Du in Richtung Thale kommst, umso ruhiger wird die Bode.

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Gesamte Wanderstrecke: Etwa 10 Kilometer. Laune: Spitze! Nicht vergessen: Regenjacke und Stullen!

Urlaub auf Mallorca – besser als sein Ruf?

Okay, ich gestehe: Ich war noch nie auf Mallorca. Jedes Mal, wenn ich davon hörte, dass Freunde oder Bekannte „auf Malle“ ihren Urlaub verbrachten, dachte ich nur innerlich: Igitt!

Mein Gedanke schweifte dann um Eimersaufen, sich erbrechende Abiturienten oder ähnliches. Nun gut, eine Freundin versuchte schon häufiger, mich umzustimmen, Mallorca habe sehr schöne Ecken und man könne Jürgen Drews und Co. auf der Insel locker aus dem Weg gehen.

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Work and travel mal anders

Als Selbständiger ist Urlaub ja immer etwas anderes, da man ja mit seinem Herzen immer bei der Arbeit ist und auch laufende Projekte weiterhin betreut. – So wie ich dies zu Beginn des Jahres ja auch schon von den Philippinen aus getan habe.

Dank Laptop und Wlan vor Ort kann man ja als kreativ Schaffender „von überall aus“ arbeiten. Und das werde ich auf Mallorca auch ausprobieren.

Vier Wochen werde ich in Spanien sein und dort in die Tasten meines Laptops hauen – der Feierabend dagegen darf gerne am Meer stattfinden oder auf der Auskundschaftung alter Gemäuer auf der Insel.

Abenteuer Mallorca – der Film

Kaum habe ich Unterkunft und Flug gebucht, kommt mir diese Filmankündigung ins Mailpostfach geflattert und scheint mir zu sagen: Alles richtig gemacht.

Der Film „Abenteuer Mallorca“ zeigt eine ungewöhnliche Sicht auf die Baleareninsel. Der Naturfilmer Robin Jähne zeigt in deutschen Kinos vor Ort den Directors Cut und steht persönlich für Fragen zum Film bereit.

Durch ganz Deutschland zieht sich die Tournee des Films „Abenteuer Mallorca“ von Regisseur Andreas Ewels. Wobei mit besonderen Filmtechniken wie einem ferngesteuerten Zeppelin und ein Oktokopter im Einsatz, Mallorca aus einem ganz anderen Blickwinkel gezeigt wird.

Es werden die Kultur und die Natur der Insel zu sehen sein, wie man sie selten wahrnimmt. – Ich bin gespannt!

Der Film geht 2014 noch in diesen Städten auf Tournee:

9. Mai in Köln

11. Mai in Münster

17. Mai in Berlin

25. Mai Braunschweig

1. Juni in Frankfurt

Trailer zum Film

Wenn ich denn erst persönlich vor Ort bin, werde ich berichten, was ich unternommen habe.

Der Plan: Wandern, Tapas essen, Schnorcheln und die Kultur der Insel entdecken – nicht die Saufkultur versteht sich.

Wie gut das Arbeiten von der Insel Mallorca aus funktioniert, werde ich dann natürlich auch berichten. Außerdem werde ich mir ein Fahrrad kaufen und damit herumcruisen. Yeah!

Mein Tipp für Berlin: Mit dem Boot über den Wannsee fahren

Ist man in Berlin unterwegs, kann es sein, dass man irgendwann auch mal wieder ein bisschen mehr Natur sehen will, statt immer nur U-Bahn und Verkehrschaos. Dafür gibt es viele schöne Plätzchen zum entspannen und abschalten, wie etwa den Müggelsee oder auch viele andere. (Hier geht es zu einer Liste mit allen Berliner Seen – ohne Gewähr versteht sich).

Gestern war ich nun auf dem Wannsee unterwegs und es war wunderbar! Es gibt verschiedene Angebote, wie etwa die 7-Seen-Tour, an der ich teilgenommen habe und die anderthalb Stunden dauert.

Man kann aber auch 3, 5, oder sogar 9 Stunde mit dem Boot auf dem Wannsee unterwegs sein. Während unserer Tour besuchten wir nicht nur sieben verschiedene Seen wie den Wannsee, den kleinen Wannsee, den Pohlesee, den Stölpchensee, den Griebnitzsee, die Glienicker Lake und den Jungfernsee sondern auch verschiedene Gebäude der Zeitgeschichte.

So kann man noch den ehemaligen Mauerstreifen erkennen (wenn man weiß, wo er mal war) und das Boot fährt auch an dem Haus der Wannsee Konferenz vorbei.

Außerdem passiert man die Stelle, wo Heinrich von Kleist seine Begleitung und Freundin Henriette Vogel und dann sich selbst erschoss. Das Grab am kleinen Wannsee wurde 2011 zum 200. Todestag aufwendig erneuert und der Abschiedsbrief, den Kleist und Vogel verfassten gehört heute zur Weltliteratur.

Weitere Punkte, die man auf der 7 Seen Tour sehen wird: Die Kohlhasenbrücke, den Teltowkanal, das Schloss Babelsberg, das Jagdschloss, die Glienicker Brücke, das Schloss Glienicke, die Heilandskirche und die Pfaueninsel.

Man bekommt auch das Grundstück zu sehen, auf dem einst Heinz Rühmann eine Villa hatte. Direkt am kleinen Wannsee gelegen brannte das Gebäude jedoch während der Kämpfe im Zweiten Weltkrieg im März 1945 bis auf die Grundmauern nieder.

Die Seeseiten aller Villen sind sehr gut einsehbar vom Wasser aus und ich weiß nicht, ob dies der Grund war, dass hier keine Menschenseele zu sehen war. Ich dachte immer nur, wie schön, ein Haus am See zu haben – nur blöd dass alle 20 Minuten hier Touris vorbeigeschippert kommen.

Wolfgang Joop und Günther Jauch haben hier auch ihre Häuser, wobei sie nicht direkt am See einsehbar sind, sondern etwas versteckter wohnen – was ich für schlau halte.

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Mein Erfahrungsbericht: Urlaub in Barcelona am Strand

Wer Urlaub in Barcelona am Strand und in der City machen möchte, dem kann ich Folgendes empfehlen. Genieße die Stadt in vollen Zügen, möchtest Du die Segrada Familia besuchen, musst Du im Juni beispielsweise verdammt früh aufstehen oder/und vier bis sechs Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.

Steht man allerdings mit Freunden in der Schlange oder ist besser noch sogar im Februar in der catalanischen Hauptstadt, so geht die Wartezeit schneller rum und dauert auch insgesamt nicht so lange. Barcelona zu entdecken, macht einfach unglaublich Spaß. Ganz gleich, ob Du auf dem Weg zu einer touristischen Gegend bist wie dem Parc Guell oder die Architektur Gaudis nur im Vorbeigehen siehst – mir hat Barcelona geholfen, den Moment wahrzunehmen und auch unterwegs die Augen offen zu halten.

Viel zu häufig bin ich von selektiver Wahrnehmung geprägt und wenn ich nun mal nach dem nächsten Mercadona suche, kann man doch trotzdem die Meeresluft wahrnehmen, die herübergeweht kommt. Denn selbst wenn Barcelona eine trubelige Großstadt ist, so ist die Mentalität der Menschen hier oftmals sehr relaxed.

Da kann man dann auch getrost auf das Szenecafé verzichten, das in dem trendigen Stadtführer als „the place to be“ angekündigt ist, die Bedienung allerdings zu chic ist, um eine einfache Bestellung aufzunehmen. Dann kauf Dir lieber ein Eis aus der Orxateria (hergestellt aus Mandelmilch) und schau Dir das Straßentheater an, das noch dazu wesentlich interessanter ist.

Überhaupt spielt sich hier alles auf der Straße ab. Ob das nun daran liegt, dass das Wetter hier einfach (fast) immer besser ist, oder die meisten Wohnungen hier nicht so besonders groß sind und somit kaum mehr als sechs Leute beherbergen können, weiß ich nicht genau. Aber gefallen hat es mir sehr gut.

Geht man abends durch die Straßen, stehen um die meisten Bars Gruppen von Freunden, die miteinander quatschen und sich mit einem Rotweinglas in der Hand von der Party letzten Samstag erzählen. Und selbst wenn man nur einen Bruchteil mitbekommt, hat man das Gefühl dazuzugehören.

Mein Artikel müsste eigentlich lauten: Urlaub in Barcelona UND am Strand, denn obwohl ich am Strand in Barcelona war, habe ich meinen eigentlichen Badeurlaub weiter im Norden kurz vor der französischen Grenze verbracht. In L’Armentera wohnen zwar keine hippen Szenegänger dafür aber überwiegend ältere Generationen, die sich hier entweder zur Ruhe gestezt haben oder schon früh ein Ferienhaus zugelegt haben, dass sie jetzt mit ihren Familien nutzen.

Dazu kommen die Touris die sich entweder aus Familien mit Kindern oder Babys zusammensetzen oder Schwule, die inoffiziell einen eigenen Gay Strand haben, was ich so aber nicht bestätigen kann. Mietet man sich an der sogenannten Costa Brava ein Zimmer oder eine Wohnung, kann man auf drei Wegen dorthin kommen, falls man in Barcelona mit dem Flieger gelandet ist: Erste Option: Mit dem Mietwagen: Sehr zu empfehlen, da man dann auch gut von der Bleibe an der Costa Brava zum Strand fahren kann.

Allerdings muss man ein wirklich guter Autofahrer sein – bei mir endete das fast mit einem Heulkrampf, weil wir aus dem siebenspurigen Kreisel nicht mehr rausgekommen sind, dabei saß ich noch nicht mal selbst am Steuer. (Kurz zur Problematik: Die äußeren Spuren biegen immer ab, also raus aus dem Kreisel, um die Beschilderung lesen zu können, muss man allerdings schon mal etwas rüber fahren…)

Option zwei von Barcelona nach L’Armentera zu kommen: Mit dem Zug und anschließend mit dem Linienbus (oder wie wir mit dem Taxi) weiter. Problem hierbei: Hunde sind im Bus nicht erlaubt. Ansonsten kann man auch mit einem Transferbus die komplette Strecke fahren, womit ich bisher aber keine Erfahrung habe.

Ist man erstmal am Strand angekommen, merkt man, dass sich die Anreise gelohnt hat, der Strand ist wunderbar, weißer Sand und es gibt kaum Leute insbesondere im Juni nicht, wenn in Spanien die Ferien noch nicht angefangen haben. Der etwas andere Vorteil, wenn man nicht unbedingt auf gut besuchte Strandbars setzt: Hier kann man seinen Strandurlaub besonders günstig erleben.

Mit einer eigenen Ferienwohnung (statt Hotel) zählt man ja meist zu den Selbsversorgern und kann somit hier ziemlich kostengünstig seinen Urlaub bestreiten – besonders wenn man mit mehreren Personen oder einer großen Familie reist. Viele denken jetzt: Aber im Urlaub will ich doch nicht selber kochen und dann noch den Abwasch machen!

Dazu kann ich nur empfehlen: Einfach den Grill anwerfen – und viele Ferienwohnungen haben mittlerweile auch Geschirrspüler 😉 Also: Gerade für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Urlaub an der Costa Brava Spaniens, der vergleichsweise sehr günstig ausfallen kann.

Ist man ein paar Tage länger vor Ort, so kann ich nur empfehlen, auch Ausflüge nach Roses und L’Escala zu machen – diese Touriorte haben auch gute Restaurants und man kann direkt am steinigen Ufer im Fakelschein zu Abend essen – für den romantischen Teil des Urlaubs.

Gedeckter Tisch.
Gedeckter Tisch.
Drachensteigen lassen an der Costa Brava.
Drachen steigen lassen an der Costa Brava.
Fischmarkt.
Fischmarkt.
Gegrillte Gambas.
Gegrillte Gambas.
Gambas marinieren.
Gambas marinieren.
Grillgut.
Grillgut.
Spieße in Warteschleife.
Spieße in Warteschleife.
Plakatieren verboten!
Plakatieren verboten!
markt-frauen-barcelona
Retro! Hier kann man noch ordentliche Stofftaschentücher kaufen.
Markthalle in Barcelona - Bikinis bitte draueßn bleiben.
Markthalle in Barcelona – Bikinis bitte draueßn bleiben.
Mit Hund unterwegs.
Mit Hund unterwegs.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Im Park Güell.
Im Park Güell.
park-guell-barcelona
Blick vom Park Güell aufs Meer.
segrada-familia
Segrada Familia – die ewige Baustelle.
spanien-mit-kind
Kunst in klein.
spanische-pralinen
Patisserie in L’Armentera.
strand-larmentera
Alle wollen Baden!
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Drachen im Juni.
straßentheater-barcelona
Straßentheater in Barcelona.
urlaub-barcelona-selbstversorger
Kartoffeln plus Estrella.

All pictures: Copyright by Marni Alves.

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