Mit dem Berlingo Minicamper durch Europa

Während ich das hier schreibe, sitze ich an einem Schreibtisch mitten in Italien. Es ist heiß, der Ventilator vibriert, draußen höre ich Sirenen und obwohl es 17 Uhr ist haben wir noch über 30 Grad Celsius. Normal für einen Julitag in Grosseto.

Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir unsere Wohnung in Braunschweig gekündigt haben, Internet und Telefon gleich mit. Für unsere Freunde haben wir eine Facebookgruppe und eine Whats-App-Gruppe gegründet.

Die Wohnungsauflösung

Über eBay-Kleinanzeigen haben wir Möbel wie Bett, Sofa, Sessel und Lampen sowie Deko und Kleinkram verkauft. Die Waschmaschine wurde verschenkt, die Küche kam auf den Sperrmüll und der Rest wie Fotos, Geschirr, Bücher und Kleidung wurde eingelagert.

Was blieb war der Berlingo mit seinem Ausbau, zwei Matratzen, 12 Plastikkisten nach Themen sortiert von Badezimmer über Elektro bis hin zu Schuhen und zwei tern Faltfahrräder.

Unser Boxensystem

Auf dem Bild seht ihr im ersten Turm von Oben: Thomas‘ Kleidung, Essen (Gewürze, Mandelmilch, etc.) und Küchenutensilien (Elektrogrill, und weitere nützliche Dinge). Im zweiten Turm sind zuoberst zwei Kleidungskisten von mir und eine Box mit Textilien (Handtücher & Bettwäsche).

Im dritten Turm sind in der flachen Kiste Büromaterialien, dann kommen unsere Schuhe und die Badezimmerutensilien. Im vierten Kistenturm sind weitere Bürounterlagen, eine Kiste für den Zeitvertreib mit Büchern, Spielen und mehr.

Die Kiste unten rechts beinhaltet unsere Elektro-Versorgung (Ladekabel, Verlängerungskabel, Musikbox, Taschenlampe, Campinglampe etc.).

berlingo-minicamper-gepaeckboxen

Das Tolle ist an den Kisten: sie sind durchsichtig und es ist fast sofort klar, um welche Box es sich handelt, bzw. was sich darin befindet.

Auch wo in der Kiste etwas liegt ist von außen schon meistens zu erkennen. Sie lassen sich super stapeln und vergeuden wenig von dem Platz im Auto (wir haben die zweite Sitzreihe ausgebaut und Thomas hat eine Holzbox gebaut, in die wir die Boxen sicher stapeln können).

Die Boxen sind leicht und wasserfest

Nachteile: Hat man nur ein wenig zu viel in die Box gepackt, schnappen die Deckel manchmal wieder auf. Die Plastikkisten sind nicht unzerbrechlich – siehe den Deckeln von der Box oben links auf dem Bild. Allerdings haben wir auch etwas sehr Schweres darauf abstellen müssen.

Wir waren begeistert und überrascht zu gleich, Ende Oktober war der Umzug vollbracht und wir machten erst einmal einen einmonatigen „Testlauf“ in Berlin.

Über AirBnB haben wir uns eine Wohnung gemietet mit Dachterrasse direkt am See, beste Gegend und in 25 Min. mit der S-Bahn ist man in Mitte – ohne Umsteigen.

Berlin als Testlauf

Der Start ging erstaunlich gut von der Hand, was sicherlich auch an unseren netten Vermietern lag. Wir fühlten uns schnell Zuhause und die Frage tauchte auf: Experiment abbrechen und uns hier niederlassen? Aber das wäre einfach total irre – und auch nicht das, was wir wollen.

Was folgt ist der Monat Dezember, das heißt Weihnachten steht vor der Tür und die Familienzeit, also wohnen wir drei Wochen hier und eine Woche dort im ehemaligen Jugendzimmer und Gästezimmer bei den Familien.

Im Januar steht die Steuer an, was bedeutet: auch digitale Nomaden wie wir müssen ab und zu vom Büro aus arbeiten. Doch schon nach 10 Tagen steht fest: das Verhältnis von Monaten unterwegs zu Monaten Zuhause sollte 2:1 betragen.

Pünktlich zur Fasnacht in die Schweiz

So geht es im Februar für uns endlich los in die Schweiz! Vier Wochen bei den Eidgenossen haben uns verrückte schweizer Traditionen wie rund um die Fasnacht gezeigt. Für diese waren wir extra zum Luzernern Urknall nachts um 4 aufgestanden. Die Berge können wir nun schon fast im Schlaf runterschlitteln.

Ende Februar heißt es dann: weiter nach Österreich – Salzburg ist unser erstes Ziel kurz nach der Grenze.

Die direkte Durchfahrt von Luzern nach Wien wäre einfach zu lang gewesen. Dumm nur, dass wir im Schneetreiben vor dem Hotel bei der Ankunft die Dachbox abmontieren mussten – die Tiefgarage wäre mit ihrer niedrigen Decke sonst zu einem Verhängnis geworden.

Der Berlingo Minicamper mit Dachbox | travelfriend.de

Salzburg und Wien

Tagsüber wanderten wir auf Mozarts und Stefan Zweigs Spuren über den Kapuzinerberg und durch die Altstadt, abends genossen wir den Ausblick aus der Dachsauna des Meininger Hotels auf die erleuchtete City. Doch Salzburg war nur ein kurzer Zwischenstopp, nach zwei Übernachtungen ging es weiter.

Wir waren gespannt, wie unsere Wohnung in Wien sein würde. Klappt alles bei der Schlüsselübergabe? Silvia erwartete uns schon und lotste uns zu der Garage, die zur Wohnung gehört. Perfekt! Dank einer enormen Deckenhöhe konnten wir einfach nur einparken und den Berlingo in seinem neuen Zuhause lassen.

Denn obwohl wir einen Berlingo Minicamper haben wollen wir nicht verzichten. Für Ausflüge und Zwischenstopps ist es cool, in dem Auto schlafen zu können, aber über mehrere Wochen setzen wir auf die Angebote von AirBnB. In Wien ist eine Garage so etwas wie ein Volltreffer, da in der Stadt das Parken sehr schwierig ist.

Der Berlingo Minicamper vor der größten Tour | travelfriend.de

Man kann zwar Parkscheine in den Kiosken, dem sogenannten „Trafik“ kaufen, das ist jedoch relativ teuer. Die Parkscheinpreise in Wien richten sich nach dem jeweiligen Stadtteil. Allerdings steht fast nirgends geschrieben, wo ein Stadteil aufhört oder anfängt oder wie viel man für welches Ticket zahlen sollte.

Wien zeigt sich leider Anfang März von seiner ungemütlichen Seite, nach einem Messebesuch werde ich krank und bin froh, Thomas an meiner Seite zu haben, der fleißig Hühnersuppe kocht. Nach zwei Wochen geht es schon viel besser und über Ostern haben wir ein super sonniges Wetter und genießen Wien in ganzen Zügen.

Ab an die Ostsee – Lübecker Bucht

Den April verbringen wir wieder in der Heimat in Braunschweig, für den Mai haben wir uns den Timmendorfer Strand ausgesucht. Wieder über AirBnB haben wir ein Zuhause gefunden, das nur 5 Minuten vom Meer entfernt liegt und Amon ist eine zuvorkommende und herzliche Gastgeberin.

Ostsee? Warum denn das? Fragten uns viele Freunde – zu unspektakulär schien ihnen diese Wahl zu sein. Doch wir sind nicht nur aus purer Reiselust unterwegs, sondern sind auch auf der Suche nach Orten zum Wohnen und Arbeiten im Anschluss an unser Experiment.

Mit dem Berlingo Minicamper on the road | travelfriend.de

Herrlich ist es hier und nach Wien wussten wir, dass uns das Meer zu sehr gefehlt hat. Flaches Land, Fahrrad fahren, Möwen beobachten und lange Spaziergänge – die Lübecker Bucht haben wir einfach sehr ins Herz geschlossen.

In der letzten Maiwoche sind wir unsicher, wo es als nächstes hingehen soll, da erreicht uns eine Nachricht eines lieben Freundes und ehemaligen Mitbewohners aus Berlin – ob wir jemanden wüssten, der ab Juni in Berlin ein Zimmer sucht.

Mit dem Berlingo Minicamper im Check an der Tankstelle | travelfriend.de

Berlin again

Wir überlegen kurz und schlagen zu: Den Sommer läuten wir also in bekannter Umgebung ein, besuchen Freunde und schauen mit den Nachbarn aus dem Haus im Garten die ersten Spiele der EM 2016 während die Kinder nackt durch den Rasenspringer laufen – die perfekte Kommune.

Viel zu schnell kommt der Abschied nach vier Wochen und wir werden tatsächlich aufgeregt: ab nach Italien soll es gehen!

Mit dem Berlingo Minicamper nach Italien | travelfriend.de

Bella Italia mit dem Berlingo Minicamper

Wuah, so viele Klamotten! Kleider, Shorts und Tops werden zu den Favoriten auserkoren und lange Oberteile und dicke Pullis kommen auf die Abschiebeliste.

Da ich das ja hier schreibe, nachdem wir schon zwei Wochen in Italien sind, kann ich sagen von den Sachen da unten hatte ich weniger als die Hälfte an, nämlich eine Bluse, vier Shorts, einige Tops, drei Kleider und zwei Shirts.

Null Pullis, null lange Hosen (nur bei der Anfahrt – böser Fehler! Bitte denkt daran, eine kurze Hose zum Wechseln in die Handtasche zu stopfen), null Tücher. Nicht auf dem Bild aber sehr praktisch: das Jeanshemd, das ich kurz vor der Abfahrt noch einpackte.

Es dient als Jackenersatz und ist abends, auf dem Rad oder beim Einkaufen im Supermarkt Gold wert. Ich sag nur: Klimaanlage oder Kühlabteilung.

What's in my bag für Italien | travelfriend.de

Bei einem Zwischenstopp in Braunschweig werden die Klamotten- und Schuhkiste durchsortiert, lange Hosen und geschlossene Schuhe bleiben im Keller.

Welche Schuhe in den Sommerurlaub mitnehmen? | travelfriend.de

Uns erwarten über 30 Grad! Tja und hier sind wir nun, arbeiten tagsüber fleißig bei geschlossenen Rollläden und gehen erst ab 16/17 h raus, an den Strand oder in die Stadt.

Mit dem Berlingo Minicamper in Grosseto | travelfriend.de

Am Wochenende führen wir unser Samstagsritual weiter: Zeitung lesen und Frühstücken im Café. Am Bahnhof in Grosseto gibt es die Zeit und die Süddeutsche Zeitung, in der City kann man es in den schmalen Gassen bis 11.30 h ganz gut aushalten.

Doch das schönste ist: das Meer! Hier weht immer eine leichte Brise, so dass wir nach einem Bad im Wasser mit nasser Haut von der Sonne getrocknet werden. Zum sportlichen Schwimmen ist die Wassertemperatur fast zu warm, was mir sehr gelegen kommt.

Neben Lesen und Nichtstun sind der Gang zur Eistruhe des nächsten Kiosks und eine kleine Partie Beachball die höchsten körperlichen Anstrengungen. Eigentlich könnte es ewig so weitergehen, aber in zwei Wochen folgt schon der nächste Streich! Bis dahin!

Wer mag kann uns ja für kleinere Zwischenupdates hier bei Instagram folgen.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Mein schönster Reisemoment – auf 2000 Meter Höhe

Tina von dem Blog Choices of Life hat zu einer Blogparade aufgerufen. Ihre Parade dreht sich um unvergesslich schöne Reisemomente und vielleicht möchtest du auf deinem Blog ja auch darüber schreiben. Hier findest du die Blogparade von Tina.

Beim Reisen bin ich immer sehr an der Kultur eines Landes interessiert. Die Geschichte, Kunst, Sprache und Menschen finde ich einfach spannend. Wenn ich meinen Aufenthalt dann auch noch am Strand verbringen kann, bin ich glücklich.

Großartige Unternehmungen mit viel Action und Sport sind dagegen eigentlich nicht so mein Ding. Das höchste der Gefühle war das Paragliding auf den Philippinen – wonach mir allerdings eine halbe Stunde ziemlich schlecht war. Die Fotos waren aber klasse und der Ausblick auch.

Ihr seht schon, ich bin nicht so der Held was großartige Mutproben angeht. Was für mich auf einer Reise wichtig ist und sie erst zu einem richtigen schönen Moment macht ist der Spaß, den man hat. Das kann bei einem schönen Essen mit neuen Freunden sein oder durch ein lustiges Missverständnis ausgelöst werden.

Das allerwitzigste und schönste Erlebnis auf einer Reise hatte ich dieses Jahr auf unserem Schweiz-Trip. Neben Besuchen in Luzern, Basel, Bern war natürlich auch geplant, „auf den Berg“ zu gehen. Ob es dann auf der Melchsee-Frutt zum Snowboarden, Skifahren oder Schlittenfahren kommen sollte, wollten wir spontan entscheiden.

Ich hab einen großen Respekt vor Geschwindigkeit und Höhe, dies beides zu kombinieren und auf zwei Brettern den Berg runter zu sausen kommt mir recht waghalsig vor.

Außerdem wollten wir doch unsere neuen Schlitten ausprobieren! Also was soll ich sagen – die Schlitten fuhren mega schlecht! Das kann doch gar nicht sein, dachte ich mir, dass auf einer so hervorragenden Piste die Schlitten kaum vorwärts kommen.

Wir wurden reihenweise von anderen Rodlern überholt, die sich auf der Basis-Station, der Stöckalp einen Sportrodel ausgeliehen hatten. Klar, die Rodel sind aus Holz, lenkbar und besser gefedert als unsere Plastikschlitten. Aber dass unsere Rodel so schlecht fahren, war einfach nicht annehmbar.

reisemoment-schweiz-melchsee-frutt-3

So entschied ich mich für die zweite Tour mit der Gondel hoch zur Melchsee-Frutt sofort dafür, ebenfalls einen Sportrodel zu leihen. Thomas wollte nicht so schnell aufgeben und seinem Schlitten eine zweite Chance geben – etwas Wachs auf den Kufen sollte für den nötigen Schwung sorgen und demnach für eine zügige Abfahrt.

Ich bot ihm zudem an, falls der Plan nicht aufgeht, ihn auf meinen Rodel mit aufzunehmen, den Plastik-Schlitten hinten an zu binden und zu zweit bis zur Stöckalp zu rodeln.

So sausten wir los – also ich sauste ziemlich gut, Thomas aber blieb schnell zurück. Obwohl ich bereits nach einigen Kurven auf ihn wartete, dauerte es etwa zwanzig Minuten, bis er auf dem Kunststoffschlitten ankam. Schnell entschied er sich dafür, bei mir mitzufahren.

Seinen Schlitten hatten wir rasch hinten an gebunden, so nahm er hinter mir Platz und los ging die verrückte Tour! Und das war sie wirklich! Hatte ich den Sportrodel ziemlich gut im Griff, als ich noch alleine darauf fuhr, musste ich mich erst mal an die neue Lenkweise mit zwei Personen zu gewöhnen.

Gemeinsam legten wir uns in die Kurven und schossen wie die Bobteams in dem Film Coolrunnings über die Pisten, was sag ich – Steilabfahrt pur! Zumindest gefühlt raste mein Herz bei jeder Kurve, bei jedem Abhang. Thomas klammerte sich immer stärker an mir fest und irgendwann bekam ich von hinter mir nur noch den erstickten Kommentar zu hören: „Ich kann nichts mehr sehen!“

reisemoment-schweiz-melchsee-frutt-2

Wie, mein Co-Pilot hat keine Sicht? Das ist schlecht! Also machte ich mich alleine ans Lenken und auch wenn die Sportrodel super zu Handhaben sind, viel es mir nicht so leicht, auf der Piste zu bleiben. Und wie so oft in schier ausweglosen Situationen kann man einfach nicht mehr anders als lachen!

Also fuhren wir in einem Höllengespann auf einem Schlitten, der zweite Schlitten baumelte im Schlepptau hinter uns her, Thomas mit verrutschter Mütze und somit halb blind und ich vom schlimmsten Lachanfall ever geschüttelt.

Ich konnte mich einfach nicht mehr einkriegen, bemühte mich einfach nur noch, dass wir bei der Rodelabfahrt nicht die Piste verlassen oder in den engen Kurven ins Netz fliegen und stellte mir lebhaft vor, wie wir wohl von außen aussahen.

reisemoment-schweiz-melchsee-frutt-1

Tja, was soll ich sagen? Die Krönung war ein schweizerischer Skifahrer, der uns sah und wohl der Meinung war, dass wir nicht genügend Speed drauf hatten und uns auf Schweizer-Deutsch etwas zurief und uns nebenher fahrend einen gehörigen Schubs in Richtung der kommenden Steilpiste verpasste.

Wir antworteten beide im Chor mit einem lauten: „Neeeeein!“ und sausten im Affentempo den Hang hinunter. Es war klasse! Völlig durchgeschüttelt, mit roten Wangen und Bauchmuskelkater vom Lachen und Lenken des Sportrodels kamen wir nach 8 Kilometer Piste auf der Stöck-Alp an.

reisemoment-schweiz-melchsee-frutt-4

Noch abends im Bett musste ich in mich hineinlachen, als ich daran dachte, wie unser Gespann und unsere Fahrweise auf der Rodelstrecke wohl ausgesehen haben muss.

Der schönste Reisemoment? Wenn man doch nicht vom Abhang fällt!

Es war herrliche – einer der lustigsten Tage seit langem und er wird mir ewig im Gedächtnis bleiben. Du möchtest einen weiteren Urlaubserfahrungsbericht lesen – dann bitte hier entlang!

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Städtetipp Schweiz: Urban Street Art Basel

Die Schweiz hat so einiges zu bieten – neben den Skipisten im Winter und den Badeseen im Sommer locken auch Städte wie Bern, Zürich oder eben Basel. Nachdem wir nun für einige Wochen in Luzern und insbesondere bei der „Lozärner“ Fasnacht waren, geht es jetzt für uns nach Basel.

Doch was für mich bisher ein kleines Geheimnis war, offenbart sich in der Buchhandlung am Baseler Bahnhof: Urban Street Art Basel. So heißt das Buch, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

urban-street-art-basel-2

Ich muss los, aber das Thema interessiert mich, gerade weil für das Wochenende eine privat geführte Tour durch die schöne Stadt Basel ansteht. Recherchen ergeben, dass es eigene Spazierwege und Rundgänge zu dem Thema Street Art in Basel gibt.

urban-street-art-basel-8

Ein besonderer Weg dreht sich nur um die Space Invaders – kurz überlege ich mir, diesen auch abzulaufen.

Urban Street Art Basel – die Space Invaders

In vielen Städten gab es einen regelrechten Weetkampf mit Space Invaders aus Post-It-Zetteln. Da wurden verglaste Büros von innen beklebt und mit den gegenüberliegenden Büroetagen immer verrücktere Bilder ausgetauscht. Geblieben ist davon nichts – anders in Basel, wo die Kunstwerke fest einbetoniert sind.

urban-street-art-basel-7

Ich entscheide mich spontan dazu, einfach beim Spaziergang mit unseren Führern durch die Stadt die Augen offen zu halten und siehe da, ich habe Glück und entdecke einige der Space Invaders!

urban-street-art-basel-9

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich hier schon einmal informieren – alle anderen prägen sich die Space Invaders ein und versuchen ihr Glück wie ich – es war ein bißchen ein Gefühl wie beim Ostereiersuchen 🙂

urban-street-art-basel-10

Wer keine Lust auf oder Zeit für den anderthalbstündigen Spaziergang hat, dem sei ein Besuch des Gerbergässleins empfohlen. Hier befindet sich das L’Unique / House of Rock – ein Veranstaltungsort für Konzerte.

urban-street-art-basel-3

Auf der gegenüberliegenden Wand werden Jahr für Jahr immer mehr Rock-Legenden verewigt – gesponsort vom L’Unique.

urban-street-art-basel-1

Es macht einen großen Spaß, alle Künstler und Bands durchzugehen und deren Namen zu erraten.

urban-street-art-basel-4

Manche fallen einem leicht, andere Namen liegen einem auf der Zunge und es dauert, bis man darauf kommt, wer hier dargestellt ist.

urban-street-art-basel-6

Wer mit offenen Augen durch Basel wandert, der wir sicherlich die ein oder andere Entdeckung machen. Jedem, der sich mehr zu diesem Thema informieren möchte, dem seien die folgenden Links wärmstens ans Herz gelegt:

Street Art Tour mit Schwerpunkt Space Invaders

Flickr Gruppe zum Thema Street Art in Basel

Viel Spaß beim Street Art entdecken in und um Basel!

 

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.