Städtetrip: Wintersonne tanken in Barcelona

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Die Wintersonne hat auf mein Gemüt eine fast noch stärkere Wirkung als die Sonne im Sommer. Denn gerade im Winter sieht man sie seltener und wenn sie mal hinter den Wolken hervorschaut, ist sie nach wenigen Stunden wieder weg. Darum war es mir natürlich eine große Freude, als ich beim großen „Save-the-Souvenir“-Gewinnspiel von Roombeez einen Kurztrip nach Barcelona gewonnen hatte.

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Drei Tage Ausspannen und am Meer zu zweit die Sonne in der catalanischen Stadt genießen – wer würde da nicht auch sofort zusagen? Noch dazu gab es einen Premium-Shuttle vom Flughafen zum Hotel. Achso: Dabei handelte es sich nicht um irgendein Hotel, sondern um das W Hotel Barcelona direkt am Meer.

Ein Designhotel in der Form eines Segels, das eigentlich jeder kennt, der in den letzten Jahren mal in Barcelona am Meer spazieren war.

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Was soll ich sagen: Der Ausblick ist der Waaaahnsinn! Alle Betten der unterschiedlichen Zimmer sind immer mit Blick auf ein Panoramafenster ausgerichtet, so dass man sobald man morgens die Augen aufmacht sofort auf das Meer oder Meer und Strand schaut (wie in unserem Fall).

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Das Frühstück ist ebenfalls grandios – es gibt zwei verschiedene Ebenen: im Erdgeschoss wird das Frühstück am Tisch serviert.

Zu empfehlen ist aber das Frühstücksbuffett im hoteleigenen Bravo24 Restaurant mit vielen catalanischen und spanischen Sezialitäten wie Chorrizo, Schinken und spanischen Tortilla-Variationen, verschiedenen Obstplatten und einer eigenen Ecke für süße Speisen. Köstlich!

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Obwohl ich schon mehrmals in Barcelona war (sowohl im Sommer als auch im Winter) kann ich nur sagen, dass die Stadt zu den verschiedenen Jahreszeiten klasse ist – aber besonders im Winter tut ein Besuch in Barcelona besonders gut.

Wenn in der Heimat das Wetter ein einziges Grau-in-Grau ist und alle nur im Vorweihnachts-Stress versinken, kann eine kleine Auszeit am Meer Wunder bewirken.

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So kam es auch, dass wir nach zwei tollen Tagen die für unseren Abreisetag eigentlich geplante Busrund-Tour kurzer Hand skipten und uns entschieden, einfach auf einer Bank am Meer sitzen zu bleiben.

Es ist klasse hier zu sitzen und den Skatern und Spaziergängern auf dem Passeig del Mare Nostrum zu zu schauen oder kleine Grüppchen von Omis zu beobachten, die sich zum Schwimmen am Strand treffen und man bald nur noch ihre bunten Badehauben von Weitem im blauen Wasser leuchten sieht.

Aber fangen wir von vorne an: Wenn ihr am Stadt-Strand spazieren geht und Hunger bekommt, macht euch auf den Weg zum Museum der katalanischen Geschichte (Museu d’Història de Catalunya, Plaça de Pau Villa, 3) und esst auf dem Dach im Restaurant 1881 ein leckeres Fischgericht und probiert unbedingt die handgeschnitzten Kartoffelspalten mit grobem Meersalz und Ajoli – köstlich!

Als Nachtisch holt man sich schnell vom Stand vor dem Museum ein leckeres Eis auf die Hand und kann sich damit auf die Mauer an der Marina niederlassen.

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Das Museum selbst ist ebenfalls einen Besuch wert – es gibt eine Dauerausstellung eben über die Historie Kataloniens und wechselnde Themenausstellungen.

Wenn ihr ein Hotel am Meer habt, dann seid ihr gar nicht soweit vom gotischen Viertel entfernt, das ihr euch unbedingt anschauen solltet! Die kleinen Straßen und Gassen werden euch verzaubern – man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke sein wird.

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Meist sind es kleine Tapasrestaurants oder verschiedene kleine, unabhängige Geschäfte mit Mode, Kunst, Schmuck und vielem mehr – der perfekte Ort um einen Andenken oder ein Mitbringsel zu kaufen – statt beim Tourishop mit seinen Plastikmagneten.

Nun seid ihr auch nicht mehr weit von der Kathedrale von Barcelona entfernt, die euch mit ihrem gotischen Bau und den Einzelheiten überraschen wird.

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Besonders die Krypta und die Aussicht vom Dach aus sind einen Besuch wert – ihr kommt mit einem Fahrstuhl nach oben.

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Wenn ihr wie wir in der Vorweihnachtszeit dort seid, dann könnt ihr auch den Weihnachtsmarkt neben der Kathedrale besuchen, auf dem es jede Menge Dekorationen für eine Weihnachtskrippe gibt. Es ist verrückt, wie detailgetreu die Bäumchen und Figuren sind. Die Auswahl ist ebenfalls gigantisch, so dass jeder, der eine elektrische Eisenbahn im Keller hat hier ebenfalls glücklich werden kann.

So nun aber zurück zur City – zieht euch warm an, auch wenn die Sonne es schaffte, dass wir im Dezember mittags 19° C Grad hatten, so kann es doch auch wieder kühler werden, besonders wenn die Sonne sich wieder verabschiedet hat.

Wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid, dann empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt gleich zu Beginn eures Besuchs – so bekommt ihr einen guten Überblick über die Stadt.

Ein großer Vorteil bei einem winterlichen Barcelona-Besuch ist, dass man nicht so lange für die bekannten Highlights anstehen muss wie etwa für einen Besuch der Kirche Sagrada Familia von Gaudi, die bis heute noch nicht fertiggestellt ist. So muss man im Sommer bis zu 3 oder 4 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, während bei meinem letzten Besuch im Februar die Wartezeit mit knapp 30 Minuten absolut machbar ausfiel.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir schätzen es sehr – besonders in den kalten Wintermonaten einen Abend am Lagerfeuer oder Kamin ausklingen zu lassen. Und dafür kann ich euch das Restaurant Pez Vela ( Passeig del Mare Nostrum, 19/21, Barcelona – direkt unter dem W Hotel) empfehlen.

Hier gibt es nicht nur leckeres Essen und Bier, das eigens in Barcelona gebraut wird, sondern im Anschluss könnt ihr euch mit euren Getränken an das Feuer setzen, das im seitlichen Teil des Restaurants von einer gemütlichen Sitzbank umrahmt wird.

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Kleiner Tip: solltet ihr zum Ende des Tages vom Sightseeing etwas fußlahm werden, könnt ihr euch von einem Fahrradchauffeur zum Ziel kutschieren lassen (15 Min. Fahrt kosten 7,- € pro Person).

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Wie ihr seht, sind wir auf dem Foto sehr glücklich und wir können nur sagen: Barcelona – wir kommen wieder!

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Olivar Markt in Palma de Mallorca

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Der Olivar Markt oder auch Mercat Municipal de l’Olivar ist der wichtigste Lebensmittelmarkt in Palma de Mallorca. Er liegt zwischen dem Plaça d’Espanya und der Einkaufsstraße San Miguel mitten im Zentrum von Palma und darf auf einer Tour des Sightseeings nicht fehlen.

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Besonders wenn einen der Hunger überkommt, spätestens dann ist es Zeit, sich den Markt einmal genauer anzuschauen. Direkt beim Eingang ist der Sushi King zu finden, bei dem ich mich ersteinmal stärkte – natürlich mit einem Glas Wein zum Mittag – wie man das in Spanien halt so macht.

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Der Markt ist traditionell Umschlagplatz von frischen Lebensmitteln, insbesondere Fisch und weiteren Sea Food. Ganz gleich ob man Fisch, Krabben, Langusten, Muscheln oder Krebsfleich sucht, hier gibt es wirklich alles mögliche an Fisch und Seegetier, auch wenn man keinen Fisch essen mag, alleine zum Gucken ist der Markt in diesem Gebiet wirklich sehenswert!

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Natürlich dürfen auch saisonale Produkte wie Käse, Wurst und spanischen Schinken sowie für die Insel typische Erzeugnisse wie etwa das Sal de Flor vom Strand Es Trenc nicht fehlen.

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Außerdem gibt es Blumen und Kuchen, kleine Essensstände bis hin zu Restaurants mit Sitzplätzen und viele Obst- und Gemüsestände.

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Fachhandel und Gastronomie geben sich bei den über hundert Ständen die Klinke in die Hand, das bedeutet nicht nur derjenige mit einem hungrigen Magen wird glücklich, sondern auch der Wocheneinkauf lässt sich hier wunderbar erledigen.

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Meine Shoppingliste für den Mercat l’Olivar

  • Oliven
  • Spanischer Schinken
  • Fuet Extra (Salami)
  • Olivenholzbrettchen
  • Käseauswahl
  • Sal de Flor
  • Ensaimada (Schmalzkuchen mit Puderzucker)
  • Große Markttasche für alle Einkäufe
  • Snack: Sushi (bei Sushi King – wo auch sonst)

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Dank der überzeugenden Auswahl und dem Wissen der Fachhändler kaufen hier nicht nur Köche und Gastronome gerne ein, sondern Feinschmecker aus aller Welt treffen sich hier – geschäftlich als auch privat zum essen und quatschen.

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In der Tiefgarage sind 430 Parkplätze vorhanden – wer also mit dem Auto kommen möchte, kann seine Einkäufe direkt im Kofferraum nach Hause (oder ins Feriendomizil) fahren.

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In der ersten Etage sind ein Supermarkt und einige kleine lokale Shops zu finden. Es gibt übrigens auch eine öffentliche Toilette – so weit so normal. Auf der Damentoilette kann man sich aber gleich auch noch auf einer lustigen Retro-Waage wiegen (dann weiß man gleich, was man so verfuttert hat).

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Video über den Olivar Markt (Mercat de l’Olivar)

In diesem kurzen Film seht ihr nochmal ein paar Eindrücke, wie man sich den Markt vorstellen kann. Eine Kleinigkeit: Es ist üblich, hier an den Ständen insbesondere beim Fleisch, Obst und Gemüse eine Nummer zu ziehen (wie in den größeren spanischen Supermärkten auch) dann weiß man immer, wer nun dran ist.

Ich wünsche euch viel Spaß auf diesem wirklich wunderschönen Markt! Falls ihr gerne mit dem Rad unterwegs seid, lest hier auch meinen Artikel über meine Radtouren durch Palma.

Mehr Infos über den Markt Olivar wie Öffnungszeiten sind hier zu finden:

www.mercatolivar.com

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Sieben gute Gründe für einen Urlaub an der Costa Brava

Helen von dem Pixum-Blog hat zu einer Bloggerparade aufgerufen und fragt nach den liebsten Reisezielen.

Ich selbst habe auch schon durch die ersten Artikel gescrollt – schließlich lässt sich ja jeder gerne inspirieren. Meine Wahl für ein Reiseziel fällt mir nicht leicht.

Auch wenn ich wirklich tolle Ausnahmeorte wie auf der Reise auf den Philippinen gesehen habe, einen Monat auf Mallorca verbracht habe und noch einige Wünsche auf meiner „Diese-Orte-will-ich-unbedingt-noch-sehen-Liste“ habe, ist meine Wahl schlussendlich doch gefallen:

Mein liebstes Reiseziel ist die Costa Brava.

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Die Ostküste Spaniens im hohen Norden zwischen der spanisch-französischen Grenze und Barcelona ist hier der Strand nicht nur wunderschön, sondern auch leicht zu erreichen. Ein Lieblingsreiseziel ist für mich ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehren möchte – und möglichst auch jederzeit kann.

1 Die Anreise

Selbst mit dem Auto kann man hier von Deutschland aus gut anreisen und zum Zelten oder für Ausflüge alles nötige mitnehmen, wie Fahrräder oder alles was man sonst im Urlaub so dabeihaben möchte.

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Will man nur für eine Woche oder zehn Tage Erholung suchen, ist man schnell mit einem günstigen Flieger in Barcelona.

Von hier aus kann man dann entweder per Mietwagen oder mit dem Regionalzug und anschließend mit dem Bus weiter in den Norden fahren.

2 Mischung aus Kultur und Strandleben

Das Gute daran: Bevor es an die weitläufige Küste geht und das entspannende Strandleben wartet, kann man im Vorfeld noch etwas Kultur und Nachtleben in der katalanischen Metropole erleben.

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Die Segrada Familia zum Beispiel ist ein wirkliches Must-See. Als ewige Baustelle lockt Gaudis Entwurf jedoch trotzdem die Touristen in Scharen an.

Ich kann nur jedem ans Herz legen entweder super früh aufzustehen, wenn man auch in die Segrada Familie hineingehen kann.

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Der Parc Güell, ebenfalls ein Bauwerk Gaudis ist nicht nur wunderschön, sondern bietet mit seinen in die Mauer eingebauten Bänken einen Rastplatz von dem aus man den Blick auf die Stadt und das Meer genießen kann.

Bei einer Anreise via Barcelona hat man das Beste aus beiden Welten – die lebendige Stadt und Ruhe am Strand.

3 Optimales Klima

Einen großen Vorteil hat die Costa Brava noch dazu. Dadurch, dass sie am Mittelmeer gelegen ist und nicht am Atlantik, ist hier das Wasser immer ein paar Grad wärmer als an der Westküste Spaniens.

Das gefällt mir als kleiner Frostbeule wirklich sehr gut. Trotzdem nehme ich je nach Witterung immer einen Kapuzenpulli und eine lange Hose und Decke mit, da es auch immer Sommer ziemlich windig werden kann.

4 Sport und Spaß

Dabei lohnt es sich, wenn man dann einen Lenkdrachen dabei hat, so kann man den langen Strand für diesen fast vergessenen Sport nutzen.

Wenn möglich würde ich immer außerhalb der spanischen Ferien an die Costa Brava kommen.

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Doch auch im Hochsommer sind die Strände nicht so überlaufen wie zum Beispiel im südlicheren Lloret de Mar. Außerdem kommen auch Windsurfer, Segler und Taucher an der Costa Brava auf ihre Kosten.

5 Kein Massentourismus

Der Strand ist besonders außerhalb der katalonischen Schulferien, die etwa von Mitte Juni bis Mitte September gehen, schön leer und man hat das Gefühl, einen eigenen Privatstrand zu haben.

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Auch die Orte in der Umgebung wie Roses, mit seinen schönen Restaurants und tollem Ausblick aufs Meer oder Empuriabrava mit dem größten Yachthafen Europas und den insgesamt 5000 Schiffsanlegeplätzen sowie einem feinpudrigen Sandstrand sind einen Tagesausflug wert.

6 Historisches mit Ausblick

L’Escala bietet mit seiner historischen Altstadt und dem modernen Zentrum und einer Einkaufsstraße entlang des Strandes ebenfalls eine reizvolle Kulisse für einen Ausflug.

Hier finden Windsurfer beste Voraussetzungen – im Sommer aber besonders im Frühjahr und im Herbst ist hier die Witterung ideal. Von den vier Stränden, die es in L’Escala gibt, ist die Montgo-Bucht auch für Taucher optimal geeignet.

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Wenn ihr abends in L’Escala essen geht – was ich sehr empfehlen kann, habt ihr hier am südlichsten Punkt des Golf de Roses einen wunderschönen Blick nach Einbruch der Dämmerung auf die gesamte Bucht bis hoch nach Roses selbst.

7 Vielfalt

Ihr seht selbst: Es gibt einiges zu entdecken an der Costa Brava in der Provinz Girona. Ob man also mit einem Buch am Strand liegt, schnorcheln geht oder das Umland erkundet, bleibt einem selbst überlassen.

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Das Schöne ist dazu, dass hier der Massentourismus nicht so zu finden ist und die Strandatmosphäre von Familien mit Kindern und Sportlern geprägt ist. Und ein Highlight ist für mich sowieso immer das Essen. Mmmhhhh!

Copyright Fotos: www.travelfriend.de / Canon AE-1

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Schiff ahoi! Mit dem Katamaran Magic Mallorca erobern

Normalerweise schrecken mich Pauschalangebote eher ab, aber bei der Katamaran Magic Mallorca Tour habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Unsere Unterkunft bei der netten Elena haben wir über Air bnb gebucht und sind dann wie die Einheimischen auch mit dem Auto, dem Linienbus oder dem Fahrrad unterwegs gewesen.

Wenn man behauptet, dass man dabei gar keine deutschen Touristen trifft, stimmt das natürlich nicht. Allerdings fand ich die Vorstellung mit 20 bis 30 fremden Touristen auf einem Boot den halben Tag zu verbringen auch spannend: Wer würde dabei sein und wie wär die Stimmung?

Die Tour mit dem Katamaran Magic sollte uns von Palmas berühmter Promenade Passeo Maritimo aufs offene Meer bringen, vorbei an der Kathedrale, dem Schloss Bellver, La Lonja und natürlich dem Hafen mit seinen Yachten. Gesagt getan! Dank unserer spanischen Freundin erfuhren wir von der Crew, dass es die Tour zu sehr unterschiedlichen Preisen zu buchen gibt.

Bucht man über die Rezeption seines Hotels, kann man über das doppelte der eigentlichen Kosten dafür bezahlen. Wir haben online gebucht und somit den fast günstigsten Preis bezahlt.

Enthalten ist bei der Tour eine fünfstündig Tour mit dem Katamaran, ein BBQ mit verschiedenen Fleischsorten, Salaten und Brot sowie Wasser und Sangria während des Essens (wer nett fragt, bekommt auch Weißwein) – ohne Garantie 😉

An Board stellen wir fest, dass wir eine erfreulich gemischte Gruppe sind, einige Paare, zwei deutsche Mädels, etwa 10 spanische Jungs um die 17, die gerade ausnüchtern und zwei Ü40 Damen, die nach dem Mittagessen und dem Sangriagenuss noch etwas für „Tanzstimmung“ sorgen werden.

Alles in allem sehr entspannt und wir freuen uns auf den Ausflug. Um an unser Ziel zu gelangen fahren wir mit dem Motor und dabei kann man sich lässig auf die Kufen des Katamarans setzen und die Beine sowie die Seele baumeln lassen.

Eincremen nicht vergessen! Die Sonne brennt auch um 10 Uhr morgens schon ordentlich, was man aber dank des Fahrtwindes nicht so mitbekommt.

Nach etwa anderthalb Stunden heißt es: Badepause! Die Kufen des Katamarans haben praktische Treppen eingebaut, so dass niemand zum Baden über die Reling springen muss.

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Ich hab vorgesorgt und neben meinem Schnorchel-Kit mit Flossen, das mir auch schon auf den Philippinen gute Dienste geleistet hat auch noch ein aufblasbares Bodyboard sowie meine Unterwasserkamera mitgenommen. Also schnell ab ins Wasser! Gegen Pfand kann man sich Schnorchel und Maske auch an Bord ausleihen – kostenfrei.

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Das Eintauchen kostet etwas Überwindung – nach der prallen Sonne wirkt es ziemlich kalt, ist aber nach dem ersten Schreck sehr erfrischend. Wir schwimmen rüber zu den Felsen und ich versuche ein paar Fische zu orten. Das klappt leider nicht so ganz. Halloooo? Niemand da? Ich schwimme näher an die Höhle im Felsen und befinde mich plötzlich fast darin.

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„Passt auf an den Höhlen“ schallt die Warnung unserer Tourguides in meinen Ohren und ich sehe mich vor meinem inneren Auge schon umzingelt von Moränen. Wuah, also schnell zurückgeschwommen, man weiß ja nie, was darin so lauert….

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Als wir beim Boot ankommen, sehen wir gerade, wie unsere Crew auf einen anderen Magic Katamaran einen Beutel Eiswürfel wirft und ich stelle fest, was für ein Glück wir gehabt haben: An Bord des anderen Schiffes sind etwa zwanzig betrunkene, deutsche Männer um die Mitte zwanzig mit den gleichen T-Shirts und grölen irgendwas zu uns rüber. O Schreck, da hätte ich ja mal keine Lust drauf gehabt. Ich tippe auf Junggesellenabschied oder mmmh, Kegelverein? Egal.

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Viel wichtiger: Ich kann sehen, wie unser Schiffskoch das Fleisch auf dem Grill würzt. Tja, Zeit an Bord zu gehen, würde ich sagen. Wenn das Boot ruht, darf man sich auch auf den Netzen im vorderen Bereich breit machen. Das ist besonders schön, da man beim Sonnen gleichzeitig das Meer unter sich beobachten kann.

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Das Schwimmen und die viele Sonne machen müde und das Buffet lässt keinen Wunsch offen. Es gibt sogar „Deutsche Salat“. Was das ist? Der „Ensalada Alemana“ ist natürlich Kartoffelsalat… Wobei wenn man Lola glauben dürfte, ist Deutschland ja eher das „Gurkenland“ – auf allem und überall finden sich Salatgurken.

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Das Essen der Magictours ist lecker und auf dem Boot gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Zum Verdauen kann man sich noch etwas auf den Planken oder den Netzen des Schiffs ausstrecken und die Ruhe auf dem Boot genießen.

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Für den Rückweg müssen die Netze aus Sicherheitsgründen wieder geräumt werden, daher empfehle ich, sich frühzeitig auf die Planken zu legen, wenn man einen Sonnenplatz auf der Rückfahrt haben möchte.

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Für den Weg zurück zum Hafen Palmas werden die Segel gehisst und statt des lauten Motors hört man nur den Wind pfeifen. Was mir an der Tour besonders gefallen hat ist, dass man vom Wasser aus einen ganz anderen Blick auf die Insel bekommt und somit eine tolle Erfahrung aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt.

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Und die Pauschalbuchung ist sogar sehr praktisch. Vorurteil abgelegt und einen tollen Tag auf dem Meer gehabt – was will man mehr? Ach so, die Tour dauert insgesamt 5 Stunden und man kann auch statt wie wir ab 10 Uhr eine Tour ab 16 Uhr buchen. Wenn ich das nächste Mal wieder in Palma bin, werde ich das nochmal machen – super!

Die Coves del drach bei Porto Cristo

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Mit dem Klapprad in Palma unterwegs

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Schnorcheln im Norden Mallorcas

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Das Cap Formentor

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Valldemossa – Klosterdorf mit Geschichte

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Urlaub in Barcelona Stadt und Strand

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Mein Erfahrungsbericht: Urlaub in Barcelona am Strand

Wer Urlaub in Barcelona am Strand und in der City machen möchte, dem kann ich Folgendes empfehlen. Genieße die Stadt in vollen Zügen, möchtest Du die Segrada Familia besuchen, musst Du im Juni beispielsweise verdammt früh aufstehen oder/und vier bis sechs Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.

Steht man allerdings mit Freunden in der Schlange oder ist besser noch sogar im Februar in der catalanischen Hauptstadt, so geht die Wartezeit schneller rum und dauert auch insgesamt nicht so lange. Barcelona zu entdecken, macht einfach unglaublich Spaß. Ganz gleich, ob Du auf dem Weg zu einer touristischen Gegend bist wie dem Parc Guell oder die Architektur Gaudis nur im Vorbeigehen siehst – mir hat Barcelona geholfen, den Moment wahrzunehmen und auch unterwegs die Augen offen zu halten.

Viel zu häufig bin ich von selektiver Wahrnehmung geprägt und wenn ich nun mal nach dem nächsten Mercadona suche, kann man doch trotzdem die Meeresluft wahrnehmen, die herübergeweht kommt. Denn selbst wenn Barcelona eine trubelige Großstadt ist, so ist die Mentalität der Menschen hier oftmals sehr relaxed.

Da kann man dann auch getrost auf das Szenecafé verzichten, das in dem trendigen Stadtführer als „the place to be“ angekündigt ist, die Bedienung allerdings zu chic ist, um eine einfache Bestellung aufzunehmen. Dann kauf Dir lieber ein Eis aus der Orxateria (hergestellt aus Mandelmilch) und schau Dir das Straßentheater an, das noch dazu wesentlich interessanter ist.

Überhaupt spielt sich hier alles auf der Straße ab. Ob das nun daran liegt, dass das Wetter hier einfach (fast) immer besser ist, oder die meisten Wohnungen hier nicht so besonders groß sind und somit kaum mehr als sechs Leute beherbergen können, weiß ich nicht genau. Aber gefallen hat es mir sehr gut.

Geht man abends durch die Straßen, stehen um die meisten Bars Gruppen von Freunden, die miteinander quatschen und sich mit einem Rotweinglas in der Hand von der Party letzten Samstag erzählen. Und selbst wenn man nur einen Bruchteil mitbekommt, hat man das Gefühl dazuzugehören.

Mein Artikel müsste eigentlich lauten: Urlaub in Barcelona UND am Strand, denn obwohl ich am Strand in Barcelona war, habe ich meinen eigentlichen Badeurlaub weiter im Norden kurz vor der französischen Grenze verbracht. In L’Armentera wohnen zwar keine hippen Szenegänger dafür aber überwiegend ältere Generationen, die sich hier entweder zur Ruhe gestezt haben oder schon früh ein Ferienhaus zugelegt haben, dass sie jetzt mit ihren Familien nutzen.

Dazu kommen die Touris die sich entweder aus Familien mit Kindern oder Babys zusammensetzen oder Schwule, die inoffiziell einen eigenen Gay Strand haben, was ich so aber nicht bestätigen kann. Mietet man sich an der sogenannten Costa Brava ein Zimmer oder eine Wohnung, kann man auf drei Wegen dorthin kommen, falls man in Barcelona mit dem Flieger gelandet ist: Erste Option: Mit dem Mietwagen: Sehr zu empfehlen, da man dann auch gut von der Bleibe an der Costa Brava zum Strand fahren kann.

Allerdings muss man ein wirklich guter Autofahrer sein – bei mir endete das fast mit einem Heulkrampf, weil wir aus dem siebenspurigen Kreisel nicht mehr rausgekommen sind, dabei saß ich noch nicht mal selbst am Steuer. (Kurz zur Problematik: Die äußeren Spuren biegen immer ab, also raus aus dem Kreisel, um die Beschilderung lesen zu können, muss man allerdings schon mal etwas rüber fahren…)

Option zwei von Barcelona nach L’Armentera zu kommen: Mit dem Zug und anschließend mit dem Linienbus (oder wie wir mit dem Taxi) weiter. Problem hierbei: Hunde sind im Bus nicht erlaubt. Ansonsten kann man auch mit einem Transferbus die komplette Strecke fahren, womit ich bisher aber keine Erfahrung habe.

Ist man erstmal am Strand angekommen, merkt man, dass sich die Anreise gelohnt hat, der Strand ist wunderbar, weißer Sand und es gibt kaum Leute insbesondere im Juni nicht, wenn in Spanien die Ferien noch nicht angefangen haben. Der etwas andere Vorteil, wenn man nicht unbedingt auf gut besuchte Strandbars setzt: Hier kann man seinen Strandurlaub besonders günstig erleben.

Mit einer eigenen Ferienwohnung (statt Hotel) zählt man ja meist zu den Selbsversorgern und kann somit hier ziemlich kostengünstig seinen Urlaub bestreiten – besonders wenn man mit mehreren Personen oder einer großen Familie reist. Viele denken jetzt: Aber im Urlaub will ich doch nicht selber kochen und dann noch den Abwasch machen!

Dazu kann ich nur empfehlen: Einfach den Grill anwerfen – und viele Ferienwohnungen haben mittlerweile auch Geschirrspüler 😉 Also: Gerade für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Urlaub an der Costa Brava Spaniens, der vergleichsweise sehr günstig ausfallen kann.

Ist man ein paar Tage länger vor Ort, so kann ich nur empfehlen, auch Ausflüge nach Roses und L’Escala zu machen – diese Touriorte haben auch gute Restaurants und man kann direkt am steinigen Ufer im Fakelschein zu Abend essen – für den romantischen Teil des Urlaubs.

Gedeckter Tisch.
Gedeckter Tisch.
Drachensteigen lassen an der Costa Brava.
Drachen steigen lassen an der Costa Brava.
Fischmarkt.
Fischmarkt.
Gegrillte Gambas.
Gegrillte Gambas.
Gambas marinieren.
Gambas marinieren.
Grillgut.
Grillgut.
Spieße in Warteschleife.
Spieße in Warteschleife.
Plakatieren verboten!
Plakatieren verboten!
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Retro! Hier kann man noch ordentliche Stofftaschentücher kaufen.
Markthalle in Barcelona - Bikinis bitte draueßn bleiben.
Markthalle in Barcelona – Bikinis bitte draueßn bleiben.
Mit Hund unterwegs.
Mit Hund unterwegs.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Bei gutem Wind kann man am Strand super Drachen steigen lassen.
Im Park Güell.
Im Park Güell.
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Blick vom Park Güell aufs Meer.
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Segrada Familia – die ewige Baustelle.
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Kunst in klein.
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Patisserie in L’Armentera.
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Alle wollen Baden!
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Drachen im Juni.
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Straßentheater in Barcelona.
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Kartoffeln plus Estrella.

All pictures: Copyright by Marni Alves.

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