Robben Watching an der Ostsee

Vergangene Woche hatten wir Besuch von meinem Bruder samt Frau und unserem Neffen. Was gibt es da Schöneres, als warm eingepackt an der Ostsee spazieren zu gehen? Besonders, wenn man einem fast Dreijährigem ausreichend Bewegungsfreiheit geben möchte? Eben!

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Also ließen wir uns auch von der Aussicht auf Nieselregen nicht abbringen und packten einfach ein paar Schirme mit ein (die aber nicht weiter zum Einsatz kamen) und machten einen kleinen Familienausflug an den Strand der Lübecker Bucht.

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Spaziergang an der Lübecker Bucht mit Überraschungsbesuch

Gestärkt vom Frühstück machten wir uns also auf den Weg nach Scharbeutz – und sollten hier eine wundervolle Überraschung erleben! Nachdem wir durch Pfützen gewatet waren, einige Reiter beobachtet haben und ein paar schöne Steine entdeckt haben kam uns ein aufgeregtes Paar entgegen.

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„Gehen sie hier runter, dann sehen sie etwas, was es sonst nur alle 50 Jahre zu sehen gibt!“ Wir wurden natürlich neugierig und fragten nach. Eine Robbe solle dort drüben am Strand ihr Schläfchen halten. Wahnsinn! Eine echte Robbe an der Ostsee? Wir kannten diese nur von der Nordsee und setzten unseren Spaziergang zügig fort.

Man achte auf die Menschenmasse in Hintergrund des nächsten Bildes.

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Robben sind in der Ostsee auf dem Vormarsch

Schließlich wollten wir dieses Naturereignis auf keinen Fall verpassen! Bei meinen späteren Recherchen fand ich heraus, dass die Robbe das größte Raubtier Deutschlands ist und 100 Jahre als ausgestorben galt. Spannend!

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Da die Robbe somit relativ gefährlich werden kann, sollte man ihr nicht zu Nahe kommen. Besonders Hunde aber auch Menschen könnte sie beißen und dadurch schwer verletzen. Somit müssen Hunde in der Nähe strickt an die Leine und man darf nicht näher als 50 Meter an die Robbe ran.

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Robben erobern sich derzeit neue Lebensräume an der Ostsee und damit sie auch ausreichend Ruhe für eine Rast finden, darf man ihnen eben außer per Zoom nicht wirklich näher kommen.

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Dafür hat doch jeder Verständnis, wer wird schon gerne geweckt, wenn man sich für ein gemütliches Schläfchen zurückgezogen hat? Eben.

Trotzdem winkte uns die Robbe zwischenzeitlich ganz lässig zu.

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Bereits seit ein paar Jahren vermehren sich immer mehr Robben in Ostsee-Nähe, was nicht alle so toll finden wie ich. So gibt es zum Beispiel hin und wieder problematische Situationen mit Fischern.

Ich hab einen anschaulichen Film vom WMF zu diesem Thema gefunden, der aus dem Jahr 2012 stammt, aber noch aktuell ist.

Hin und wieder hat die Robbe schon noch von ihrem Schläfchen aufgeschaut und sich wahrscheinlich gewundert, warum wir alle brav hinter der imaginären 50-Meter-Linie gewartet haben und Fotos von ihr gemacht wurden.

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Die Robbe – eine entspannte Begegnung

Die meiste Zeit lag die Robbe jedoch auf der Seite und hat sich ausgeruht – was ja auch der Sinn ihres Zwischenstopps war.

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Einige kreisende Möwen konnten sie ebenso wenig stören wie wir. Das Meeresrauschen ist eben die perfekte akustische Untermalung für ein entspanntes Nickerchen.

So wollten wir das schläfrige Tier auch nicht weiter stören und machten uns wieder auf den Weg unserer kleinen Wandertour.

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Unser Neffe fand alles um ihn herum, was man direkt anfassen konnte einfach wesentlich interessanter. 🙂 Kurzer Hand wurden Fragen geklärt: Wie schmeckt eigentlich Schnee? Wie weit kann man nassen Sand werfen und wie tief kann ich in Pfützen versinken?

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Bald nach dieser coolen Begegnung haben wir dann den Rückweg zum Auto angetreten – auch um das Kind in trockene Sachen zu bringen und uns selbst mit heißen Getränken Zuhause wieder aufzuwärmen.

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So, dass war mal wieder ein kleines Abenteuer – diesmal von der heimischen Ostsee. Und wenn euch diese Anekdote gefallen hat, dann seid doch auch beim nächsten Mal wieder unser Publikum.

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Alle Fotos: © Travelfriend.de

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Philippinen: Meine wunderbaren Reisebegegnungen

Wunderbare und schöne Begegnungen auf Reisen machen den Aufenthalt in einer fremden Stadt oder einem fremden Land erst zu etwas ganz Besonderem.

Auch wenn wir uns an die Anreise-Hektik, die vielen (!) Verspätungen und andere Absurditäten kaum noch erinnern, ist es doch so, dass wir uns an die schönen Momente mit neuen Menschen immer erinnern können. Zugegeben erinnern wir uns an die schlechten natürlich auch. 😉

Bianca fragt auf ihrem Blog lebedraussen.de in ihrer Blogparade: Welche Begegnung war für dich besonders und warum? Und ich muss gestehen, dass ich verschiedene Begegnungen hatte, wobei mir eine besonders im Kopf hängen geblieben ist.

Es war vor ein paar Jahren, als ich auf den Philippinen war. Von dem Phänomen „Ladyboy“ hatte ich bis dahin schon gehört, kannte die jungen Männer, die sich wie Frauen kleiden bis dahin nur aus dem Fernsehen.

Besonders nachts hatte ich viele Frauen gesehen, die eigentlich Männer waren. Bei einigen war ich mir nicht so sicher, ob Mann oder Frau vor mir stehen. Sie sehen so wunderhübsch aus in ihren Kleidern und sind so bezaubernd geschminkt.

Oftmals gab es die ganze Klarheit dann auf der Toilette im Restaurant oder der Bar. So sind oftmals die Wände in den Kabinentoiletten nicht so hoch wie in Europa, sondern enden auf der Höhe, dass man im Stehen den Scheitel des Kabinennachbarn im Stehen noch gut sehen kann – als europäische Frau von 1,75 m zumindest.

Nicht selten kam es vor, dass ich so gerade die Tür der Kabine geschlossen hatte und neben mir das Klack-Klack-Klack von Stöckelschuhen hörte und wie automatisch in die Richtung schaute. Neben mir war jemand in der Kabine und pinkelte – aber im Stehen.

Reisebegegnungen auf den Philippinen

Nun ist es so, dass die meisten philippinischen Toiletten nach dem Prinzip „bring-dein-eigenes-Klopapier-mit“ funktionieren und ich manchmal einfach nicht aufgeben wollte, gerade wenn es früher am Abend noch Klopapier gab. So schaute ich an diesem einen Abend in der Tikkitakka-Bar in alle Kabinen, aber nix da!

So fragten mich zwei nette Lady(boy)s, was ich denn suchen würde und ob sie mir helfen können. Tatsächlich kannten sie den Mann, der für Nachschub sorgte und wir kamen ins Gespräch. Sie sagten, die Livebands sind super hier, aber später solle ich auf jeden Fall noch zum Tanzen bleiben, dann rockt der Laden so richtig.

Sie freuten sich richtig darauf und schminkten sich fleißig nach. Ich ging wieder zurück zu unserem Tisch, wo mein Freund und unsere Freunde auf mich warteten und etwa eine Viertelstunde später kamen die beiden Ladyboys an unserem Tisch vorbei und riefen mir im Vorbeigehen zu: Bis später dann – es wird sicher super!

Erst als mich drei fragende Gesichter anschauten, erzählte ich ihnen von meiner Begegnung auf der Toilette – wo übrigens ein Schild angebracht ist: Bitte nicht im Stehen pinkeln! – Allerdings auf der Damentoilette. 😉

Der Abend endete übrigens noch Hangover-mäßig mit einer herausgerissenen Duschvorrichtung und einem gefluteten Hotelzimmer, aber das ist eine andere Geschichte.

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Sammelwut vs. Minimalismus auf Reisen

Heute habe ich ein interessantes Thema auf dem Blog von Sarah entdeckt – es geht um Sammelwut. Sie hat zu einer Blogparade auf ihrem Blog Fashion-Library aufgerufen und wenn ihr wollt, könnt ihr mit eurem eigenen Blog daran teilnehmen.

Da wir nun seit einem halben Jahr etwa immer mal wieder für ein bis zwei Monate nicht in unserer Heimat, sondern in Ferienwohnungen über AirBnB gewohnt haben ist dies für mich ein Anlass, mal aus meiner Sicht über meine angeborene Sammelwut zu schreiben – und meine Bemühungen, etwas minimalistischer zu leben.

Ich schreibe bewusst „etwas minimalistischer“, da mir klar ist, dass eine Umstellung von 0 auf 100 oftmals nicht optimal umsetzbar ist. Ich würde dann eher missmutig werden, wenn ich gesteckte Ziele nicht erreichen würde und schneller die Flinte ins Korn werfen.

Ihr solltet wissen, ich stamme aus einer Familie mit einer langen Sammlertradition. Damit meine ich keine Münzen oder selten Briefmarken – wenn ich mir die Sammlungen meiner Großeltern mal so anschaue, dann handelt es sich eher um „praktische Sammlungen“.

Mein Opa hatte Unmengen von Werkzeugen, Gartengerätschaften und sogar eine kleine Schusterwerkstatt im Gartenschuppen untergebracht. Omas Knopfsammlungen haben mich schon als Kind fasziniert und es gibt kaum etwas an Hausrat, was sie nicht in mehrfacher Ausführung besitzt.

Sammelwut vs. Minimalismus

Dieses Gen wurde mir somit wahrscheinlich in die Wiege gelegt und ich versuche nun seit ein paar Jahren schon, mich immer wieder von alten ungenutzten Gegenständen zu verabschieden.

Manchmal versuche ich das auch bei Oma, aber bis jetzt bin ich daran gescheitert – als ich zum Beispiel ihre alten Wecker auf dem Flohmarkt verkaufen wollte. „Kind, bist du verrückt? Solch gute Wecker kannst du heute in keinem Laden mehr kaufen!“

Viele Sammlungen werden gar nicht so bewusst angelegt, aber irgendwie ergeben sich bestimmte Sammlungen aus kleinen Ticks heraus.

So greife ich beim Shoppen etwa am liebsten zu gestreiften Shirts – und habe somit eine Sammlung von etwa fünf bis sieben Shirts im Marine-Look. Im Urlaub und bei Wanderungen liebe ich es, kleine Steine zu sammeln und die schönsten davon zu behalten.

Das sind natürlich keine bewusst angelegten Sammlungen sondern eher kleine Spleens die dann bei näherer Betrachtung schon ein wenig in Sammelleidenschaft ausarten können.

Ich kann nur sagen, dass Angebote für jeden Sammler echte Herausforderungen sind – das kann eine günstige Teilsammlung bei eBay sein (Massenkonvolut Nähgarn – yay!) oder dieses eine Teil einer Silberbesteckserie auf dem Flohmarkt, das einem bestimmt nicht so schnell wieder über den Weg laufen wird.

Seit dem ich aber immer häufiger auch für längere Zeit unterwegs bin, ohne Zuhause meine Souvenirs abladen zu können oder viele Sachen Zuhause auch mal acht Wochen am Stück nicht genutzt habe – weil ich einfach nicht dort war – merke ich wie viele der schönen Dinge, die ich so besitze gar nicht brauche.

Was mich wirklich beschäftigt sind die Menschen, denen ich begegne, meine Freunde, Musik die ich höre und Bücher die ich lese – und natürlich meine Arbeit. Aber dazu benötige ich nicht viel. Einen Laptop, Kindle, stabiles Internet – Smartphone. Minimalismus pur.

Natürlich ist es schön, etwas zum „Anfassen“ zu haben – so freue ich mich wie Bolle, wenn ich meine Freunde nach langer Abstinenz mal wieder in die Arme schließen kann.

Auch mal ein echtes Buch in der Hand zu halten macht mir echte Freude.

Aber ich muss nicht jedes Buch, dass ich mal gelesen habe wie eine Trophäe in das Bücherregal stellen. Gerne gebe ich diese weiter – je mehr Menschen es lesen um so besser ist die Ökobilanz (und ich hab beim nächsten Umzug weniger zu schleppen).

Was mir auch hilft, wenn ich mich von Sachen trennen möchte ist es, wenn ich ein Foto von dieser Sache mache und es somit immer mal wieder anschauen kann, wenn ich möchte.

Und noch schöner als viele Dinge, die wir sammeln ist doch die Erinnerung daran. So werde ich demnächst vielleicht weniger Steine vom Strand sammeln und versuchen mir einfach das Gefühl einzuprägen, wie sich der Sand anfühlt, der zwischen den Zehen durch rieselt.

Sammlungsauflösungen lassen sich übrigens auch ganz hervorragend in tolle Erlebnisse umwandeln – so habe ich die letzte meiner Computerspielesammlungen gewinnbringend in ein Wochenende in Amsterdam umgesetzt.

Vielleicht ist dies auch ein Anzeichen für das Alter – mehr Momente zu sammeln und weniger Besitz anzusammeln. Vielleicht aber auch nicht. 😉

Hier meine 5 Tipps für einen minimalistischen Reisestil (no Sammelwut allowed!)

  1. Alles was doppelt ist, Zuhause lassen! Ausnahme: Unterwäsche
  2. Kleine Packungen wählen – häufig braucht man viel weniger als man denkt
  3. Wenn möglich, die Umverpackungen auch weglassen
  4. Urlaubslektüre nach dem Auslesen vor Ort verschenken
  5. Klamotten: alles sollte miteinander kombinierbar sein und aus Wolle oder anderen, schnell trocknenden Materialien sein

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Gesundheit: Fit bleiben auf Reisen

Christoph hat auf seinem Blog A Warriors Journey zu einer Blogparade zum Thema „Fit bleiben auf Reisen“ aufgerufen. Das ist eibn Thema, das ich ganz besonders interessant finde, den fit und gesund zu bleiben, bedeutet auch, mobil und ausgeglichen zu sein. Was auf Reisen aber auch im Alltag sehr begrüßenswert ist.

Auf seinem Blog stellt Christoph ein paar Fragen, wie etwa welche Übungen ideal wären, um auf Reisen durchgeführt zu werden und wie man es schafft, seine Routine durchzuziehen. Er fragt auch welche Tools oder Gadgets ideal sind und welche Sportarten die besten sind, um sich fit zu halten. Abschließend werde ich auch nochmal auf das Thema Ernährung eingehen.

Meine Erfahrungen zeigen, dass ich Übungen und Trainings gerne in meinen Alltag integriere und es liebe, gemeinsam mit anderen Sport zu treiben. Das sind zwei perfekte Wege, aktiv zu sein auch wenn man sich selbst eigentlich als unsportlich bezeichnen würde.

Ich habe mein Leben noch keinen Fuß in ein Fitness-Center gesetzt um irgendwelche Geräte zu ziehen oder zu drücken – dennoch fühle ich mich fit und bin beweglich.

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Fit bleiben auf Reisen heißt, mobil zu sein

Auch wenn ich bis jetzt immer nur per Zug, Auto oder Flugzeug in den Urlaub gereist bin, habe ich schon darauf geachtet, unterwegs die Gegend zu erkunden. Schnorchelausflüge auf den Philippinen, Wandertouren im Tramuntana-Gebirge oder mit dem Fahrrad Palma erkunden – es gibt viele Wege. Dabei ist man nicht nur mobil, erlebt etwas, sondern es macht auch noch Spaß!

Gleichzeitig sind Wandern, Schwimmen, Rudern und Radfahren auch ausreichend anstrengend, dass man ganz schön ins Schwitzen kommt. Jeder kann sich die Fortbewegungsmethode aussuchen, die man am liebsten mag. Und beim nächsten Städtetrip bucht man eben nicht die Stadtrundfahrt per Bus, sondern geht per Fahrrad auf eine geführte Erkundungstour – viele Städte bieten eigene Themen-Touren an!

Kleine Schritte – jeden Tag

Wer keinen Sport-Urlaub machen möchte aber trotzdem fit sein will, dem sei empfohlen: in der Regelmäßigkeit liegt die Kraft. Kleine Übungen kann man jeden Tag zu jeder Uhrzeit machen und man braucht keine Geräte und fast gar keinen Platz dafür. Dehnen, Strecken, Rückenübungen, auf der Stelle joggen, Liegestützen und Sit-Ups sind ideal.

Leg dir selbst eine kleine Routine fest: morgens ein paar Übungen bei offenem Fenster, um in Schwung zu kommen und abends Sit-Ups für einen flachen Bauch. Dabei ist nur wichtig am Ball zu bleiben. Muskeln, die nicht genutzt werden, bauen sich superschnell wieder zurück. Fünf Minuten morgens und abends sind wirklich eine gute Basis.

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Halte die Augen und Ohren offen

An meinem ersten Abend in Barcelona feierte meine Schwester, die dort lebte ihren Geburtstag. Eine Freundin wollte nicht bis zum letzten Drink bleiben, da sie am nächsten Morgen zum Yoga wollte. Da ich bereits Zuhause einige Wochen einen Kurs belegt hatte, schloss ich mich ihr an.

Was brauche ich? Bequeme Klamotten habe ich immer dabei und eine Matte und Klötze kann man gegen Gebühr vor Ort leihen. Perfekt. So war ich innerhalb meines 10tägigen Aufenthalts zweimal beim Yoga in einer alten Kirche – eine tolle Atmosphäre und nach den Übungen ging ich immer beschwingt mit meiner Schwester und ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken.

Was ich damit sagen möchte: Natürlich kostet es Überwindung, etwas Neues anzufangen, aber es lohnt sich! Viele Kurse bieten auch Schnupperstunden an oder lassen Einzeltrainingsstunden zu – ich empfehle einfach mal zu fragen oder die Augen nach kleinen lokalen Fitnesskursen offen zu halten.

Überschätze dich nicht

Mein liebster Sport auf Reisen ist zu Fuß unterwegs zu sein – die einen nennen es wandern, oder spazieren gehen, walken oder wie auch immer. Ich nenne es: die Stadt oder die Umgebung erkunden. Fit bleiben auf Reisen ist nämlich leichter, als du denkst!

Wichtig ist dabei immer: Bequeme Schuhe und Kleidung wie eine Zwiebel, damit man sich der Außentemperatur entsprechend entblättern oder wieder anziehen kann. Ich habe zum Beispiel gerade eine Tour von drei Stunden mitgemacht, wobei eine Teilnehmerin sich ausklinken musste, weil sie auf ihren Stilettos nicht mehr stehen konnte.

Okay, wir waren nicht in den Bergen, sondern auf einer Messe, aber auch da sind 12 cm Absätze einfach nicht zu gebrauchen. Oftmals schätzt man das Wetter auch falsch ein, oder den Punkt, ab dem man friert – und wenn man an einem warmen Tag im April einfach nur die Sommerjacke mitnimmt, aber bis abends wegbleiben will, ist schon klar, dass es dann einfach zu kalt werden wird.

Schwups ist man erkältet und kann den Rest der Reise mit heißem Tee auf der Couch verbringen. Das macht meist keinen Spaß und im Hotel noch viel weniger.

Du bist, was du isst

Gibt es was Schöneres, als im Urlaub so richtig zu schlemmen? Ich glaube nicht! Und gerade das Essen bringt uns eine neue Kultur in einem fremden Land erst so richtig nahe. Ich habe eigentlich nur zwei Regeln, wenn ich im Urlaub unterwegs bin: ich geh niemals zu einer der beliebten Burger-Ketten (zuhause übrigens auch nicht) und ich versuche mindestens einmal am Tag eine gesunde Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Das fällt mir leicht und macht Spaß. Ich probiere gerne neue Speisen aus und habe schon vieles probiert. Andererseits liebe ich auch Rituale. Wenn ich in den vergangen 5 Jahren gereist bin, dann habe ich auch immer parallel von meinem Urlaub aus als freie Texterin und Redakteurin gearbeitet und das hat dazu geführt, dass meine Reisen immer länger wurden. Derzeit verreise ich meist für einen Zeitraum von vier Wochen so habe ich genug Zeit, mir die Umgebung genau anzuschauen und kann auch an langfristigen Projekten arbeiten, ohne dass ich denke: na toll, ich hab’ im Urlaub nur gearbeitet.

Was das mit dem Essen zu tun hat? Die Kombination aus arbeiten und reisen führte dazu, dass ich jeden Morgen Müsli mit Nüssen und Kernen esse. Das geht schnell, ist gesund und ich habe mehr Zeit für anderes. – So habe ich auch schon meine erste gesunde Mahlzeit des Tages abgedeckt. Nur am Wochenende, da darf geschlemmt werden. Gerne im Kaffee – aber immer mit der nötigen Ruhe.

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Olivar Markt in Palma de Mallorca

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Der Olivar Markt oder auch Mercat Municipal de l’Olivar ist der wichtigste Lebensmittelmarkt in Palma de Mallorca. Er liegt zwischen dem Plaça d’Espanya und der Einkaufsstraße San Miguel mitten im Zentrum von Palma und darf auf einer Tour des Sightseeings nicht fehlen.

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Besonders wenn einen der Hunger überkommt, spätestens dann ist es Zeit, sich den Markt einmal genauer anzuschauen. Direkt beim Eingang ist der Sushi King zu finden, bei dem ich mich ersteinmal stärkte – natürlich mit einem Glas Wein zum Mittag – wie man das in Spanien halt so macht.

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Der Markt ist traditionell Umschlagplatz von frischen Lebensmitteln, insbesondere Fisch und weiteren Sea Food. Ganz gleich ob man Fisch, Krabben, Langusten, Muscheln oder Krebsfleich sucht, hier gibt es wirklich alles mögliche an Fisch und Seegetier, auch wenn man keinen Fisch essen mag, alleine zum Gucken ist der Markt in diesem Gebiet wirklich sehenswert!

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Natürlich dürfen auch saisonale Produkte wie Käse, Wurst und spanischen Schinken sowie für die Insel typische Erzeugnisse wie etwa das Sal de Flor vom Strand Es Trenc nicht fehlen.

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Außerdem gibt es Blumen und Kuchen, kleine Essensstände bis hin zu Restaurants mit Sitzplätzen und viele Obst- und Gemüsestände.

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Fachhandel und Gastronomie geben sich bei den über hundert Ständen die Klinke in die Hand, das bedeutet nicht nur derjenige mit einem hungrigen Magen wird glücklich, sondern auch der Wocheneinkauf lässt sich hier wunderbar erledigen.

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Meine Shoppingliste für den Mercat l’Olivar

  • Oliven
  • Spanischer Schinken
  • Fuet Extra (Salami)
  • Olivenholzbrettchen
  • Käseauswahl
  • Sal de Flor
  • Ensaimada (Schmalzkuchen mit Puderzucker)
  • Große Markttasche für alle Einkäufe
  • Snack: Sushi (bei Sushi King – wo auch sonst)

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Dank der überzeugenden Auswahl und dem Wissen der Fachhändler kaufen hier nicht nur Köche und Gastronome gerne ein, sondern Feinschmecker aus aller Welt treffen sich hier – geschäftlich als auch privat zum essen und quatschen.

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In der Tiefgarage sind 430 Parkplätze vorhanden – wer also mit dem Auto kommen möchte, kann seine Einkäufe direkt im Kofferraum nach Hause (oder ins Feriendomizil) fahren.

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In der ersten Etage sind ein Supermarkt und einige kleine lokale Shops zu finden. Es gibt übrigens auch eine öffentliche Toilette – so weit so normal. Auf der Damentoilette kann man sich aber gleich auch noch auf einer lustigen Retro-Waage wiegen (dann weiß man gleich, was man so verfuttert hat).

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Video über den Olivar Markt (Mercat de l’Olivar)

In diesem kurzen Film seht ihr nochmal ein paar Eindrücke, wie man sich den Markt vorstellen kann. Eine Kleinigkeit: Es ist üblich, hier an den Ständen insbesondere beim Fleisch, Obst und Gemüse eine Nummer zu ziehen (wie in den größeren spanischen Supermärkten auch) dann weiß man immer, wer nun dran ist.

Ich wünsche euch viel Spaß auf diesem wirklich wunderschönen Markt! Falls ihr gerne mit dem Rad unterwegs seid, lest hier auch meinen Artikel über meine Radtouren durch Palma.

Mehr Infos über den Markt Olivar wie Öffnungszeiten sind hier zu finden:

www.mercatolivar.com

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Ab in die Schweiz zum Schlitteln! Der Titlis ruft

Auch wenn es in Deutschland nicht so viel Schnee zum Rodeln gibt, kann man schnell und ziemlich sicher an ausreichend Schnee und eine ordentliche Steigung kommen: Indem man in die Schweiz fährt. Je nachdem, ob man in Hamburg oder in München wohnt, kann man innerhalb weniger oder ein paar Stunden mehr dort ankommen.

Da ich aus Niedersachsen starte und keine Lust habe, mich stundenlang hinters Steuer zu quetschen, geht es mit dem ICE direkt durch nach Basel und von dort mit dem Leihwagen weiter nach Luzern. Nachdem der Zug uns sicher und ohne Verspätung in den Süden gebracht hat, dauert es vielleicht fünf Minuten zu Fuß, bis man bei der Autovermietung seines Vertrauens angelangt ist. Mit unserem Mietwagen geht es dann weiter und wir freuen uns schon auf unseren ersten Abend bei unseren Schweizer Verwandten.

In Luzern haben wir also unsere Unterkunft und machen uns bereits am nächsten Morgen auf nach Engelberg zum Titlis. Da wir eine Woche für den Urlaub und drei bis vier Tage für „den Berg“ eingeplant haben, ich aber noch nie auf Skiern gestanden habe, entscheiden wir uns dafür, mit einem sanften Einstieg – dem Schlitteln oder in Deutschland als Rodeln bekannt, anzufangen. Dabei fallen mir zu Beginn gleich zwei Unterschiede auf: Erstens muss man nicht, wie ich es noch aus Kindertagen kenne, mit dem Schlitten im Anschlag nach erfolgreicher Tour wieder den ganzen Berg hinauflaufen. Und zweitens: Der Berg ist viel steiler! Daraus ergibt sich dann wohl auch erstens…

Man bucht sich einfach einen Schlittelpass und kann mit diesem dann die Lifte benutzen und je nach Schlittelbahn nimmt man seinen Schlitten in den (Gondel-)Lift mithinein oder gibt ihn unten ab, fährt mit dem (Sessel-)Lift wieder hoch, wo dann schon wieder neue Schlitten warten. Die Abfahrten sind recht unterschiedlich: Auf dem Titlis ist die Rodelbahn 3,5 Kilometer lang und zum Teil recht sanft, so dass man auch mal ein Stück zu Fuß gehen kann/muss. Also somit auch gut geeignet für Familien mit Kleinkindern.

Die Rodelbahn in Melchsee Frutt sieht dagegen ganz anders aus – sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. So ist die Bahn nicht nur 8 Kilometer lang bis zur Stöckalp, sondern zum Teil auch so steil (insgesamt 800 Höhenmeter), dass ich dacht: Nee, da fährst Du jetzt nicht runter. Auch das mit dem Lenken sollte man sich lieber schnell beibringen, damit man bei den Serpentinen keinen Abgang über den Wegesrand hinaus macht. Allerdings macht das Rodeln hier süchtig. Und aus diesem Grund werde ich hier nicht das letzte Mal gefahren sein und wer weiß – vielleicht beim nächsten Mal ja auf richtigen Skiern?!

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Der Löwe bewacht den Eingang des Gletscherparks in Luzern.
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Gestein an dem man die Arbeit des Gletschers ablesen kann.
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Gletscherkessel, an dem man die Schleifwirkung des Gletschers sehen kann.
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Sonnige Piste auf dem Titlis.

 

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Titlis, Engelberg – dank pinker Stöckchen findet hier jeder seinen Wanderweg.
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Goethe war auch schon da – in Luzern.
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Hochnebel in den Alpen. Sonnencreme nicht vergessen!
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Der Sessellift auf dem Titlis.
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Im Gletschergarten gibt es eine tolle Ausstellung, die zeigt, dass hier früher ein Gletscher war – mitten in Luzern! Gefunden wurden die Versteinerungen von einem Eigentümer, der sich eigentlich einen Weinkeller anlegen wollte. Stattdessen hat er dann den Gletschergarten anlegen lassen.
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Blick auf Luzern vom Aussichtsturm im Gletschergarten.
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Wer Lust hat, kann hier auch das Paragliding testen.
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Einer der vielen kleinen Marktplätze in Luzern – kein marktplatz ohne seine Tourigruppe 😉
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Der Ratskeller in Luzern.
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Ich so vor der Reuss.
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Schnell noch die Mütze richten und dann ab auf den Schlitten geschwungen.
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Kleine Schlittelpause.
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Ohne Sonnenbrille geht da nichts.
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Pause anyone?
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Okax, also wie genau funktioniert das jetzt?

Weitere Reiseberichte:

Boracay – Insel Deiner Träume

Silvester auf den Philippinen – Urlaub im Paradies

Das Nabuklod Mountain Resort

Tipps für einen Kurzurlaub in London

Ab nach Amsterdam

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Boracay – Insel der Träume

Asien – von Manila fliegen wir nach Kalibo und fahren ca. 1,5 h Stunden mit einem bequemen Reisebus und setzen mit dem Boot über nach Boracay. Auf dieser Tour nach Boracay habe ich alle Transportmittel benutzt, die es auf den Philippinen so gibt. Die Orte sind alle auf Touristen ausgerichtet und überallgibt es die Möglichkeit, einen Shuttle zu buchen, wird gelotst und gebracht, das Gepäck übernehmen die Träger. Natürlich kann man auch auf eigene Faust übersetzen – wenn das der persönliche Plan ist. Doch der Flug und die engen Küstenstraßen sind schon Eindruck genug, so dass ich froh bin, dass unser Fahrer den Weg kennt und uns sicher ans Ziel bringt. Wir befinden uns in der Provinz Aklan, die zu den Visayas zählt.

Tricycle auf Boracay.
Tricycle auf Boracay.

Den Weg zum Hotel bringt uns ein Tricicle – ein typisches philippinisches Gefährt. Wenn man eins erwischt, das etwas größer ist kann man darauf locker vier Europäer, vier große Koffer und sechs weitere Taschen unterbringen. (Na gut – einer von uns musste aufs Bike hinter den Fahrer.)

Willy`s Rock - heißt soviel wie Willis Felsen und hier findet ihr das klarste Wasser und den feinsten Sand des ganzen White Beaches.
Willy`s Rock – heißt soviel wie Willis Felsen und hier findet ihr das klarste Wasser und den feinsten Sand des ganzen White Beaches.

Auf Boracay selbst gibt es viele Vergnügungen, die fast alles etwas mit dem Meer zu tun haben, so gehören Segeln, Parasegeln, Helmtauchen zum Fischefüttern unter Wasser ebenso dazu wie Tauchen mit Maske und Sauerstoffflasche, Schnorcheln, ein Besuch beim Ariel`s Point und viele mehr.

Ich werde nur von den Aktivitäten berichten, die ich auch selber ausprobiert habe andere Unternehmungen auf Boracay könnt ihr auf den Tourismusseiten der Insel nachschlagen.

Unternehmungen auf Boracay

Tauchen mit Helm zum Fischefüttern (Helmetdiving)

Kurz bevor ich von Bord ging.
Kurz bevor ich von Bord ging.
Helmetdiving am White Beach von Boracay.
Ich beim Helmetdiving am White Beach von Boracay.

Habe ich bereits erwähnt, dass auf Boracay so ziemlich jeder Englisch kann? So ist es kein Problem sich zu verständigen – wenn man sich an die Aussprache der Pinoys gewöhnt hat. Beim Helmetdiving wird man nach der Buchung direkt am Strand per Boot zu einem Floß gebracht, wo bereits die Helme bereitstehen und man per Leiter ins Meer steigen kann. Ist man bis zur Schulter im Wasser, so setzen einem die Mitarbeiter einen Helm auf den Kopf, der schwer genug ist, um den Auftrieb unter Wasser zu unterdrücken. Der Helm bietet eine Luftblase, so dass man frei atmen kann und über den angeschlossenen Schlauch strömt frische Luft in den Helm. Das schöne daran: Man muss keine Maske auf Nase und Mund drücken und der Helm ist nach unten sogar offen.

Ein anderer Mitarbeiter zieht einen in etwa drei Meter Tiefe und gibt einem dann ein weiches Stück Brötchen, mit dem man dann die Fische füttern kann, die einen umströmen. Man hat ein bisschen das Gefühl, in einem Aquarium zu sitzen und die Fische kommen ganz nah dran, um das Brötchen aus der Hand zu fressen. Es ist einfach super lustig! Funfactor: Hoch! Auch für ängstliche Menschen super geeignet, die erstmal mit dem Meer warm werden möchten.

Der berühmte White Beach der Insel Boracay trumpft mit kristallklarem Wasser und feinstem Sand auf. Zu meiner Überraschung ist der Strand kein bißchen überlaufen, obwohl wir zur Peakseason (Silvester und Neujahr) hier sind.
Der berühmte White Beach der Insel Boracay trumpft mit kristallklarem Wasser und feinstem Sand auf. Zu meiner Überraschung ist der Strand kein bißchen überlaufen, obwohl wir zur Peakseason (Silvester und Neujahr) hier sind.

Parasailing

Beim Parasailing geht es wieder erstmal mit einem langsamen Motorboot zu einem Floß, auf dem man kurz auf das schnelle Motorboot wartet. An diesem ist eine Art Fallschirm angebracht, in den zwei bis drei Personen eingehackt werden können. Es ist also ein bisschen so wie Drachensteigenlassen nur mit Menschen. Der Schirm wird in die Luft gebracht und bläht sich im Wind extrem auf. Nun werden die Touris (versehen mit Schwimmwesten) in einer Art Bergsteigerhalterung links und rechts eingehakt und nach und nach an einem Seil in die Luft entlassen. Man steigt auf wie ein schöner Ballon und bekommt einen klasse Ausblick. Lustigerweise habe ich das Gefühl, von einem Kran hochgehievt zu werden, obwohl hinter und ja gar nichts ist. Plötzlich gucke ich direkt nach unten ins Meer und sehe, dass 125 Meter in die Tiefe doch ziemlich ähm, tief sind und mir wird etwas übel.

Parasailing vor Boracay. Mit gutem Wind kann man bis zu 125 Meter in die Höhe getrieben werden.
Parasailing vor Boracay. Mit gutem Wind kann man bis zu 125 Meter in die Höhe getrieben werden.

Nach 10 Minuten ansteigendem Wellengang und lustiges Hin- und Herschaukeln ist mir mittlerweile so übel, dass ich am liebsten mit einem Schnipps sofort an Land wäre. Nach 15 Minuten werden wir wieder von unseren Seglern eingeholt wie zwei dicke Fische. Dabei fällt man nicht ins Wasser, sondern landet ganz sanft direkt auf dem Boot. Ich weiß gar nicht, wo ich mich hinsetzen soll, falls ich doch noch „die Fische füttern“ sollte, wie ich es vorsichtig ausdrücke. Aber glücklicherweise kommt es nicht soweit. Zurück am Strand spaziere ich schnurstracks zu den Palmen, lasse mich in den Schatten plumsen und mir eine kalte Cola bringen. Ausruhen, kalte Cola und Chips oder Pommes haben mich in solchen Momenten von Übelkeit bis jetzt noch immer kuriert. Übrigens sind am Strand keine Glasflaschen erlaubt und so füllt die Kioskbesitzerin ohne mit der Wimper zu zucken auch gerne die Cola in einen Gefrierbeutel um. Dazu gibt es noch einen Strohhalm – et voilá.

Islandhopping

Eine Station des Island Hoppings ist das Crystal Cove Island.
Eine Station des Island Hoppings ist das Crystal Cove Island.

Es gibt verschiedene Touren, die man buchen kann. Oftmals ist ein Barbecue am Strand inbegriffen oder es können in einem Restaurant frisch gegrillter Fisch oder andere Leckereien bestellt werden. Mit dem Motorboot werden wir zu verschiedenen Ecken der Insel gebracht und besonders interessant ist es, die Insel einmal von einer anderen Perspektive von dem Wasser aus zu beobachten. So sieht man unter anderem Hotels, die relativ abgeschieden gelegen sind und einen eigenen Meereszugang haben – abseits vom öffentlichen Strand. Außerdem lag auf unserer Tour auch die Crystal Cove Island, wobei man in eine eigene Höhle hinunterklettern kann, in der es tolle

Ausflug nach Ariel`s Point

Wer traut sich von ganz oben?
Wer traut sich von ganz oben?

Wie schon einst Ariel vom Felsen hüpfte kann man es auf der kleinen Insel einfach nachmachen. Gebucht wird direkt auf Boracay die Anreise per Motorboot (ca. 30 Minuten pro Strecke) – umfangreiches Grillbuffet und alle Getränke mit und ohne Alkohol sowie den Nervenkitzel gibt`s gratis dazu. Es gibt Holzplanken in verschiedenen Höhen, von denen man sich direkt ins Meer stürzen kann. Die Performance bleibt jedem selbnst überlassen. Ich selbst hatte mehr Spaß daran, den mutigen Springern zuzuschauen oder denjenigen, die kurz vor dem Sprung umkehrten (finde ich viel mutiger, wenn alle gucken, dann einfach nicht zu springen) und dem Buffett. Es gibt sogar Besucher, die nur wegen des guten Essens zum Ariel`s Point fahren.

Der Aufenthalt dauer inkl. Essenspause zwei Stunden und man kann in der Zeit auch mit dem Kajak eine kleine Tour oder ein Wettrudern bis zum nächsten Strand machen. Doch obacht: Wer auch immer vom Felsen springen möchte oder mit dem Kajakfahren will: Zieht Euch auf jeden Fall Korallenschuhe an. Wir sind mit unserem Kajak gekentert und ich war froh angesichts der schrafen Korallen und unzähligen Seeigel meine angehabt zu haben. Noch dazu versucht auf das Boot mit den zwei Etagen zu kommen, so habt ihr oben an Deck nicht nur den vollen Ausblick, sondern werdet beim Seegang nicht so überflutet. Mit Musik und unerschöpflichen Vorrat an Cola-Rum setzt das Partyboot wieder zum Rückweg nach Boracay an.

Hotels auf Boracay

The Sitio
Bootsstation 1 Boracay

Blick auf einen Teil der Hotelanlage des The Sitio - hier im Schatten der Palmen befindet sich auch der Frühstücksplatz.
Blick auf einen Teil der Hotelanlage des The Sitio – hier im Schatten der Palmen befindet sich auch der Frühstücksplatz.

Das Hotel ist gut gelegen und man kann easy zu Fuß innerhalb von 10 Minuten zum Meer spazieren. Gut, wenn man vor dem Frühstück schon mal eine Runde im Wasser drehen möchte. Die Rezeption ist 24 h lang besetzt, so kann man hier auch die Schlüsselkarte hinterlegen, wenn man das Hotel für einen Ausflug verlässt. Frühstück kann man sich auf dem Zimmer servieren lassen oder auf der Terrasse am Pool einnehmen.

The Grand Vista Resort
Bootsstation 1 Boracay

Das Grand Vista Resort von außen.
Das Grand Vista Resort von außen.
Das Grand Vista Resort bietet wie der Name schon sagt einen grandiosen Ausblick aufs Meer. Auch sonst hat das Hotel viel zu bieten: Guter Service und die Zimmer haben einen eigenen Pool.
Das Grand Vista Resort bietet wie der Name schon sagt einen grandiosen Ausblick aufs Meer. Auch sonst hat das Hotel viel zu bieten: Guter Service und die Zimmer haben einen eigenen Pool.

Dieses Hotel ist weiter oben in den Bergen gelegen und ist zu Fuß nicht vom Strand aus erreichbar. Dafür gibt es einen Shuttlebus, der stündlich vom Hotel zum Meer und zurück fährt. Das Hotel ist eleganter, größer und auch die einzelnen Zimmer sind schöner und größer als im Sitio Hotel. Der Knaller ist, dass unser Zimmer seinen eigenen Pool hat. Wenn man dennoch im großen Pool des Hotels schwimmen möchte, hat man einen wundervollen Ausblick direkt aufs Meer. Leider muss ich sagen, dass das Frühstück heute sehr enttäuschend war, es war komplett geplündert und ich hoffe, dass dies in den nächsten Tagen anders sein wird.

Tip:

Sicherlich auch nicht schlecht ist es, eines der Hotels direkt am Strand zu buchen, so kann man nach dem Schwimmen im Meer schnell unter die Dusche springen (ohne vorher mit dem Tricycle zum Hotel fahren zu müssen), kann die hoteleigenen Liegen am Strand benutzen und hat auch ein Wifi in unmittelbarer Nähe am Strand.

Restaurants auf Boracay

Di Ba

Diba - super Service, gutes Essen und saubere WCs. Hier kann man direkt an der Strandpromenade seinen Gaumen verwöhnen.
Diba – super Service, gutes Essen und saubere WCs. Hier kann man direkt an der Strandpromenade seinen Gaumen verwöhnen.

Ein Restaurant mit Tischtüchern und dem besten Service, den ich bisher erlebt habe. Freundliche und herzliche Bedienung, leckeres Essen und saubere Toiletten mit Klopapier und Seife (ist man nicht gerade im Hotel empfehle ich immer ausreichen Taschentücher und Toilettenpapier mitzuhaben. Toilettenpapier ist nur in jeder vierten Toilette vorhanden.) Jetzt aber wieder zum Di Ba: Es liegt direkt an der Strandpromenade und ich bin absolut begeistert. Service und Qualität sind hier wirklich top! Ich kann den gemischten Seafood-Teller empfehlen und dazu einen frischen Obstsaft oder ein kühles San Miguel.

The Hobbit House

Das Hobbit House gibt es bereits seit 1973.
Das Hobbit House gibt es bereits seit 1973.

Als ich von diesem Restaurant gelesen habe war ich noch in Deutschland hatte mich gerade mental auf Weihnachten vorbereitet. Üblicherweise die Zeit in der die Herr der Ringe Filme im Kino liefen und dieses Mal gerade der zweite Teil des Hobbit gezeigt wurde. Ich konnte es kaum glauben, dass es auf Boracay ein Restaurant gibt, in dem ausschließlich Kleinwüchsige arbeiten und das als The Hobbit House bekannt ist. Doch es existiert und ich war dort und hatte einen Drink. Das ist die Story. – Und in Begleitung dessen stets der Gedanke: Ist das politisch korrekt?

Casa Pilar

Hier merkt man die spanischen Einflüsse. Ich empfehle den Mango-Shake (wie eigentlich überall). Köstlich!
Hier merkt man die spanischen Einflüsse. Ich empfehle den Mango-Shake (wie eigentlich überall). Köstlich!

Spanischer Name – philippinsche und französische Küche. Im Casa Pilar sind die Fruchtsäfte der Knaller. Ich hatte Mango-Wassermelone und kann mir kaum ein erfrischenderes Getränk vorstellen. Dazu gab es Fish and Chips. Klassisch und gut. Besonders der Knoblauchdip dazu ist sehr lecker.

Steakhouse

Blick vom Steakhouse direkt auf den White Beach mit den typischen blauben Segelbooten.
Blick vom Steakhouse direkt auf den White Beach mit den typischen blauben Segelbooten.

Wir mussten sehr lange warten, das gibt Abzüge – über eine Stunde. Dafür waren die Pommes selbstgeschnitten und kross frittiert. Jeder, der schon einmal frische, selbstgemachte Pommes statt der Tiefkühlware gegessen hat, weiß den Unterschied zu schätzen. Dazu gab es Burger. Leider war zur zweiten Runde dann auch die Cola alle. Und für vier Leute gab es nur drei Burger, weil das Burgerfleisch ausverkauft war. Also falls ihr hierher wollt, seid lieber offen bezüglich eurer Getränke- und Speisewahl.

Hama

Hier kann man dem Koch beim Zubereiten der Speisen zuschauen.
Hier kann man dem Koch beim Zubereiten der Speisen zuschauen.

Ein japanisches Restaurant mit Fisch, Sushi und einigen anderen Spezialitäten aus Japan. Es gibt oftmals gute Komplettdeals inklusive Getränk und Nachtisch. So auch hier und ich entscheide mich für den gegrillten Tintenfisch mit Reis und Salat sowie gebackener Banane – dazu eine Misosuppe. Es wird Eistee serviert. Ich bin zwar ei klein wenig aus der Übung was das mit den Stäbchenessen angeht, aber es klappt schnell und das Essen ist köstlich. Bei heißem Wetter Suppe essen? Kann ich nur empfehlen! Vielleicht nicht als Hauptgang aber als Zwischengang genau richtig. Das Hama liegt nicht direkt an der Promenade sondern in der D´Mall.

Nachtleben

Feuershow am White Beach auf Boracay.
Feuershow am White Beach auf Boracay.

Der gesamte White Beach ist nach Sonnenuntergang fürs Nachtleben gewappnet und neben leckren Cocktails. vielen Live-Bands und Feuershow gibt es auch Clubs, in denen nach einem sonnigen Tag getanzt werden kann. Überwiegend kann man hier eine entspannte Unterhaltung genießen und sich einfach nur zurücklehnen.

Eine der vielen Livebands, die es in fast jeder Bar entlang dem White Beach finden kann.
Eine der vielen Livebands, die es in fast jeder Bar entlang dem White Beach finden kann.

Shopping

Sonnenhut, wasserfeste Tasche - anyone?
Sonnenhut, wasserfeste Tasche – anyone?

Shopping direkt am Strand

Alle zwei Meter steht ein kleiner Stand mit Perlenketten oder verschiedenen Armbändern und Handtaschen und dazu gibt es die fliegenden Händler, die mit einem Stapel Sonnenhüte oder einem kleinen Gestell voller Sonnenbrillen ihre Runden ziehen und jeden Touri fragen, ob man nicht zufällig eine braucht.

D´Mall – die Shoppingstraße von Boracay.

Klaro die Strandpromenade ist voll von Shops, doch während man hier gut Equipment für den perfekten Strandttag kaufen kann (Sarong, Badeshorts, Bikini, aufblasbare Schwimmtiere und so weiter) bietet D´Mall viele Geschäfte mit Andenken, Accessoires, Mode, Brillen, einem eigenen Supermarkt und vieles mehr. Sogar einen Zahnarzt, einen Optiker und ein Bräunungsstudio (mit Sprühfarbe für den perfekten philippinischen Hautton) gibt es hier.

Tipp:

Nach dem Shopping, Wellenreiten oder was auch immer – probiert in jedem Fall die Massage aus. Es werden vielleicht auch welche in Eurem Hotel angeboten, direkt am Strand oder in einer Seitenstraße im „Salon“. Es lohnt sich auf jeden Fall und ist wirklich günstig. Sagt vorher besser bescheid, wenn ihr eine sanfte Massage haben wollt, denn sonst springen die Ladys auf Eurem Rücken ganz schön rum.

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2001 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Ankunft am Flughafen Clark in Angeles City, Pampanga, Luzon

Ankunftsbereich am Clark Airport in Angeles City in der Region Luzon
Ankunftsbereich am Clark Airport in Angeles City in der Region Luzon Copyright: Catherine Perez

Der erste Eindruck, den ich von den Philippinen bekam, war aus dem Fenster des Flugzeugs heraus. Und was ich sah, kam mir so vertraut vor, dass ich realisierte, nicht mehr in Deutschland zu sein. Weitläufige Ackerflächen in Braun- und Grüntönen sowie Dörfer und Städte mit roten Dächern erinnern an deutsche Landschaften. Alleine die Berge im Hintergrund sehen sehr anders aus und ich frage mich, ob dies nun alles Vulkane sind. Dann entdecke ich einen scheinbar ausgetrockneten Fluss, über den ich später erfahren werde, dass es sich um eine breite Lavastraße handelt, die sich ihren Weg durch das Gelände gebahnt hat.

Dank Emirates haben wir einen guten Flug gehabt, auch wenn wir zwischenzeitlich verwirrt waren. Landen wir nun in Clark? In Angeles City? Manila? Pampanga oder Luzon? Wie wir herausfinden wird der Flughafen Clark in Angeles City, Asien erst seit drei Monaten von Emirates angeflogen und soll dank Investoren stark erweitert und ausgebaut werden.

Clark Kent wird erst seit drei Monaten von Emirates angeflogen

Bereits in zwei bis drei Jahren soll er zu einem der größten weltweit werden. Noch ist er recht überschaubar, doch als wir ihn verlassen, sehen wir uns sehr vielen Philippinern gegenüber stehen, die entweder durch uns durchschauen, weil sie auf andere Ankömmlinge warten oder uns mit ihren Blicken fixieren, um uns Simkarten oder eine Fahrt mit dem Taxi zu verkaufen.

Verständigung ist kein Problem

Schnell entdecken wir unsere Freunde in der Menschenmasse und fahren mit ihnen zu dem Haus der Familie. Falls man in einem Hotel untergebracht ist, kann man den Service buchen, von Hotelangestellten am Flughafen aufgesammelt zu werden. Praktischerweise spricht hier fast jeder Englisch und so kann man sich sehr gut verständigen. Trotzdem sind wir mehr als froh, mit echten Philippinern unterwegs zu sein, die uns in ihre Welt willkommen heißen und uns gleich in die Familie aufnehmen.

Tagalog hat viele Dialekte

So werden wir aufs köstlichste bekocht und die ersten Worte, die ich in der philippinischen Sprache Tagalog lerne sind „Manyaman“ was soviel bedeutet wie „lecker“ und „Salamat“ für „danke“.

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