Ab in die Schweiz zum Schlitteln! Der Titlis ruft

Auch wenn es in Deutschland nicht so viel Schnee zum Rodeln gibt, kann man schnell und ziemlich sicher an ausreichend Schnee und eine ordentliche Steigung kommen: Indem man in die Schweiz fährt. Je nachdem, ob man in Hamburg oder in München wohnt, kann man innerhalb weniger oder ein paar Stunden mehr dort ankommen.

Da ich aus Niedersachsen starte und keine Lust habe, mich stundenlang hinters Steuer zu quetschen, geht es mit dem ICE direkt durch nach Basel und von dort mit dem Leihwagen weiter nach Luzern. Nachdem der Zug uns sicher und ohne Verspätung in den Süden gebracht hat, dauert es vielleicht fünf Minuten zu Fuß, bis man bei der Autovermietung seines Vertrauens angelangt ist. Mit unserem Mietwagen geht es dann weiter und wir freuen uns schon auf unseren ersten Abend bei unseren Schweizer Verwandten.

In Luzern haben wir also unsere Unterkunft und machen uns bereits am nächsten Morgen auf nach Engelberg zum Titlis. Da wir eine Woche für den Urlaub und drei bis vier Tage für „den Berg“ eingeplant haben, ich aber noch nie auf Skiern gestanden habe, entscheiden wir uns dafür, mit einem sanften Einstieg – dem Schlitteln oder in Deutschland als Rodeln bekannt, anzufangen. Dabei fallen mir zu Beginn gleich zwei Unterschiede auf: Erstens muss man nicht, wie ich es noch aus Kindertagen kenne, mit dem Schlitten im Anschlag nach erfolgreicher Tour wieder den ganzen Berg hinauflaufen. Und zweitens: Der Berg ist viel steiler! Daraus ergibt sich dann wohl auch erstens…

Man bucht sich einfach einen Schlittelpass und kann mit diesem dann die Lifte benutzen und je nach Schlittelbahn nimmt man seinen Schlitten in den (Gondel-)Lift mithinein oder gibt ihn unten ab, fährt mit dem (Sessel-)Lift wieder hoch, wo dann schon wieder neue Schlitten warten. Die Abfahrten sind recht unterschiedlich: Auf dem Titlis ist die Rodelbahn 3,5 Kilometer lang und zum Teil recht sanft, so dass man auch mal ein Stück zu Fuß gehen kann/muss. Also somit auch gut geeignet für Familien mit Kleinkindern.

Die Rodelbahn in Melchsee Frutt sieht dagegen ganz anders aus – sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. So ist die Bahn nicht nur 8 Kilometer lang bis zur Stöckalp, sondern zum Teil auch so steil (insgesamt 800 Höhenmeter), dass ich dacht: Nee, da fährst Du jetzt nicht runter. Auch das mit dem Lenken sollte man sich lieber schnell beibringen, damit man bei den Serpentinen keinen Abgang über den Wegesrand hinaus macht. Allerdings macht das Rodeln hier süchtig. Und aus diesem Grund werde ich hier nicht das letzte Mal gefahren sein und wer weiß – vielleicht beim nächsten Mal ja auf richtigen Skiern?!

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Der Löwe bewacht den Eingang des Gletscherparks in Luzern.
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Gestein an dem man die Arbeit des Gletschers ablesen kann.
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Gletscherkessel, an dem man die Schleifwirkung des Gletschers sehen kann.
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Sonnige Piste auf dem Titlis.

 

Titlis, Engelberg
Titlis, Engelberg – dank pinker Stöckchen findet hier jeder seinen Wanderweg.
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Goethe war auch schon da – in Luzern.
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Hochnebel in den Alpen. Sonnencreme nicht vergessen!
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Der Sessellift auf dem Titlis.
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Im Gletschergarten gibt es eine tolle Ausstellung, die zeigt, dass hier früher ein Gletscher war – mitten in Luzern! Gefunden wurden die Versteinerungen von einem Eigentümer, der sich eigentlich einen Weinkeller anlegen wollte. Stattdessen hat er dann den Gletschergarten anlegen lassen.
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Blick auf Luzern vom Aussichtsturm im Gletschergarten.
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Wer Lust hat, kann hier auch das Paragliding testen.
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Einer der vielen kleinen Marktplätze in Luzern – kein marktplatz ohne seine Tourigruppe 😉
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Der Ratskeller in Luzern.
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Ich so vor der Reuss.
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Schnell noch die Mütze richten und dann ab auf den Schlitten geschwungen.
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Kleine Schlittelpause.
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Ohne Sonnenbrille geht da nichts.
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Pause anyone?
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Okax, also wie genau funktioniert das jetzt?

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