Städtetrip: Wintersonne tanken in Barcelona

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Die Wintersonne hat auf mein Gemüt eine fast noch stärkere Wirkung als die Sonne im Sommer. Denn gerade im Winter sieht man sie seltener und wenn sie mal hinter den Wolken hervorschaut, ist sie nach wenigen Stunden wieder weg. Darum war es mir natürlich eine große Freude, als ich beim großen „Save-the-Souvenir“-Gewinnspiel von Roombeez einen Kurztrip nach Barcelona gewonnen hatte.

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Drei Tage Ausspannen und am Meer zu zweit die Sonne in der catalanischen Stadt genießen – wer würde da nicht auch sofort zusagen? Noch dazu gab es einen Premium-Shuttle vom Flughafen zum Hotel. Achso: Dabei handelte es sich nicht um irgendein Hotel, sondern um das W Hotel Barcelona direkt am Meer.

Ein Designhotel in der Form eines Segels, das eigentlich jeder kennt, der in den letzten Jahren mal in Barcelona am Meer spazieren war.

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Was soll ich sagen: Der Ausblick ist der Waaaahnsinn! Alle Betten der unterschiedlichen Zimmer sind immer mit Blick auf ein Panoramafenster ausgerichtet, so dass man sobald man morgens die Augen aufmacht sofort auf das Meer oder Meer und Strand schaut (wie in unserem Fall).

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Das Frühstück ist ebenfalls grandios – es gibt zwei verschiedene Ebenen: im Erdgeschoss wird das Frühstück am Tisch serviert.

Zu empfehlen ist aber das Frühstücksbuffett im hoteleigenen Bravo24 Restaurant mit vielen catalanischen und spanischen Sezialitäten wie Chorrizo, Schinken und spanischen Tortilla-Variationen, verschiedenen Obstplatten und einer eigenen Ecke für süße Speisen. Köstlich!

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Obwohl ich schon mehrmals in Barcelona war (sowohl im Sommer als auch im Winter) kann ich nur sagen, dass die Stadt zu den verschiedenen Jahreszeiten klasse ist – aber besonders im Winter tut ein Besuch in Barcelona besonders gut.

Wenn in der Heimat das Wetter ein einziges Grau-in-Grau ist und alle nur im Vorweihnachts-Stress versinken, kann eine kleine Auszeit am Meer Wunder bewirken.

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So kam es auch, dass wir nach zwei tollen Tagen die für unseren Abreisetag eigentlich geplante Busrund-Tour kurzer Hand skipten und uns entschieden, einfach auf einer Bank am Meer sitzen zu bleiben.

Es ist klasse hier zu sitzen und den Skatern und Spaziergängern auf dem Passeig del Mare Nostrum zu zu schauen oder kleine Grüppchen von Omis zu beobachten, die sich zum Schwimmen am Strand treffen und man bald nur noch ihre bunten Badehauben von Weitem im blauen Wasser leuchten sieht.

Aber fangen wir von vorne an: Wenn ihr am Stadt-Strand spazieren geht und Hunger bekommt, macht euch auf den Weg zum Museum der katalanischen Geschichte (Museu d’Història de Catalunya, Plaça de Pau Villa, 3) und esst auf dem Dach im Restaurant 1881 ein leckeres Fischgericht und probiert unbedingt die handgeschnitzten Kartoffelspalten mit grobem Meersalz und Ajoli – köstlich!

Als Nachtisch holt man sich schnell vom Stand vor dem Museum ein leckeres Eis auf die Hand und kann sich damit auf die Mauer an der Marina niederlassen.

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Das Museum selbst ist ebenfalls einen Besuch wert – es gibt eine Dauerausstellung eben über die Historie Kataloniens und wechselnde Themenausstellungen.

Wenn ihr ein Hotel am Meer habt, dann seid ihr gar nicht soweit vom gotischen Viertel entfernt, das ihr euch unbedingt anschauen solltet! Die kleinen Straßen und Gassen werden euch verzaubern – man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke sein wird.

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Meist sind es kleine Tapasrestaurants oder verschiedene kleine, unabhängige Geschäfte mit Mode, Kunst, Schmuck und vielem mehr – der perfekte Ort um einen Andenken oder ein Mitbringsel zu kaufen – statt beim Tourishop mit seinen Plastikmagneten.

Nun seid ihr auch nicht mehr weit von der Kathedrale von Barcelona entfernt, die euch mit ihrem gotischen Bau und den Einzelheiten überraschen wird.

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Besonders die Krypta und die Aussicht vom Dach aus sind einen Besuch wert – ihr kommt mit einem Fahrstuhl nach oben.

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Wenn ihr wie wir in der Vorweihnachtszeit dort seid, dann könnt ihr auch den Weihnachtsmarkt neben der Kathedrale besuchen, auf dem es jede Menge Dekorationen für eine Weihnachtskrippe gibt. Es ist verrückt, wie detailgetreu die Bäumchen und Figuren sind. Die Auswahl ist ebenfalls gigantisch, so dass jeder, der eine elektrische Eisenbahn im Keller hat hier ebenfalls glücklich werden kann.

So nun aber zurück zur City – zieht euch warm an, auch wenn die Sonne es schaffte, dass wir im Dezember mittags 19° C Grad hatten, so kann es doch auch wieder kühler werden, besonders wenn die Sonne sich wieder verabschiedet hat.

Wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid, dann empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt gleich zu Beginn eures Besuchs – so bekommt ihr einen guten Überblick über die Stadt.

Ein großer Vorteil bei einem winterlichen Barcelona-Besuch ist, dass man nicht so lange für die bekannten Highlights anstehen muss wie etwa für einen Besuch der Kirche Sagrada Familia von Gaudi, die bis heute noch nicht fertiggestellt ist. So muss man im Sommer bis zu 3 oder 4 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, während bei meinem letzten Besuch im Februar die Wartezeit mit knapp 30 Minuten absolut machbar ausfiel.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir schätzen es sehr – besonders in den kalten Wintermonaten einen Abend am Lagerfeuer oder Kamin ausklingen zu lassen. Und dafür kann ich euch das Restaurant Pez Vela ( Passeig del Mare Nostrum, 19/21, Barcelona – direkt unter dem W Hotel) empfehlen.

Hier gibt es nicht nur leckeres Essen und Bier, das eigens in Barcelona gebraut wird, sondern im Anschluss könnt ihr euch mit euren Getränken an das Feuer setzen, das im seitlichen Teil des Restaurants von einer gemütlichen Sitzbank umrahmt wird.

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Kleiner Tip: solltet ihr zum Ende des Tages vom Sightseeing etwas fußlahm werden, könnt ihr euch von einem Fahrradchauffeur zum Ziel kutschieren lassen (15 Min. Fahrt kosten 7,- € pro Person).

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Wie ihr seht, sind wir auf dem Foto sehr glücklich und wir können nur sagen: Barcelona – wir kommen wieder!

Hi, ich bin Marni. Meinen ersten Blog habe ich 2003 gestartet und hier möchte ich Euch inspirieren und viele Tipps für ein gutes Leben geben. Ich mag es entspannt und liebe einfache Lösungen – ob im Job, auf Reisen oder zu Hause. Meine Brötchen verdiene ich als Social Media Consultant und Content Managerin.

Ein Kommentar zu “Städtetrip: Wintersonne tanken in Barcelona

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